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Irak: Viele Menschen sterben bei Anschlagsserie

Bei einer Serie von Autobombenanschlägen im Irak sind am Freitag mehr als 20 Menschen getötet worden. Die Sprengsätze detonierten auf Märkten in von Schiiten dominierten Gegenden des Landes.

Am Freitag sind bei einer Reihe von Anschlägen im Irak mindestens 29 Menschen getötet und fast 70 weitere verletzt worden. Angaben von Sicherheitskräften und Ärzten zufolge explodierten in dem mehrheitlich von Schiiten bewohnten Stadtteil Kadhimija in der Hauptstadt Bagdad zwei Autobomben auf einem Vogelmarkt, der freitags traditionell viel besucht wird. Dabei wurden 16 Menschen getötet und 43 weitere verletzt.

In der Stadt Schomali in der ebenfalls von Schiiten dominierten Provinz Babil südlich von Bagdad explodierten zwei weitere Autobomben, davon eine wiederum auf einem Markt der Stadt. Dabei wurden den Behörden zufolge mindestens 13 Menschen getötet und 26 weitere verletzt. Unter den Opfern waren auch Frauen und Kinder.

Zu den Angriffen bekannte sich zunächst niemand. Sunnitische Rebellen, darunter Al Kaida im Irak, verüben jedoch regelmäßig Anschläge auf mehrheitlich von Schiiten bewohnte Orte. In der Vergangenheit wurden wiederholt Märkte als Anschlagsziele gewählt.

kgi/DPA/AFP/Reuters / DPA / Reuters