HOME

Mysteriöser Fall in Kambodscha: Zwei Backpackerinnen tot in Hostel aufgefunden

Zwei junge Touristinnen aus Großbritannien und Kanada sind von Mitarbeitern eines Hostels in Kambodscha tot auf ihrem Zimmer gefunden worden. Zuvor sollen sie über Magenprobleme geklagt haben.

Kambodscha

Instagram-Foto der beiden Backpackerinnen (rechts), Hostel-Zimmer in Kambodscha, in dem die Frauen gefunden wurden (links)

Zwei Rucksacktouristinnen wurden in einem Hostel in Kambodscha tot aufgefunden. Laut eines Berichts der "Daily Mail" fanden Mitarbeiter des Hauses die 22-jährige Engländerin und die 27-jährige Kanadierin leblos auf ihrem Zimmer. Sie seien ins örtliche Krankenhaus gebracht worden, konnten aber nicht mehr wiederbelebt werden. Laut Informationen der kambodschanischen Einwanderungsbehörde hätten beide zuvor rezeptfreie Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen eingenommen. Die Untersuchungen zur genauen Todesursache stünden aber noch aus.

Die Mutter einer der beiden verstorbenen Urlauberinnen, der 22-jährigen Natalie S. aus England, gab an, dass sich ihre Tochter zuletzt via Whatsapp bei ihr gemeldet habe: "Sie fühlte sich nicht gut und wollte sich etwas besorgen, damit es ihr besser gehe." Anschließend habe sie nichts mehr von ihr gehört, ehe die Polizei ihr die Nachricht vom Tod der Tochter um fünf Uhr morgens überbrachte.

"Nichts verdächtig an ihren Todesfällen"

Sie seien "sehr nette Frauen" gewesen, so ein Sprecher des Hostels gegenüber der "Daily Mail", die offenbar enge Freunde waren und zusammen reisten. Einer der Mitarbeiter habe die Frauen am Abend zuvor gefragt, ob sie im Restaurant essen würden, aber sie hätten dies verneint. Den Angaben zufolge hatten die jungen Frauen viel Wasser in ihrem Zimmer. Die Aufklärung sei nun Sache der Polizei: "Es ist aber nichts verdächtig an ihren Todesfällen", so der Sprecher des Hostels. 

In den sozialen Medien berichtete Natalie S. immer wieder von ihren zahlreichen Reisen. Bei Instagram postete sie zahlreiche Fotos aus Asien - ob auf einem Boot, am Strand oder unter einem Wasserfall. In einem ihrer letzten Tweets vor zwei Wochen schrieb sie: "Es ist so schwierig herauszufinden, wohin ich reisen möchte, weil ich überallhin und alles sehen will." 

Christopher Knight: Amerikaner lebte 27 Jahre alleine im Wald - bis zu seiner Verhaftung
tim