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Kanada Blitzeinschläge entfachen verheerende Waldbrände


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An der Westküste des Landes waren zuletzt neue Rekordtemperaturen gemessen worden, von fast 50 Grad. Nun wüten dort Waldbrände. Tausende Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Sehen Sie im Video: Blitzeinschläge lösen verheerende Waldbrände in Kanada aus.

Verstärkter Blitzeinschlag im Westen Kanadas hat in den vergangenen zwei Tagen für zahlreiche Waldbrände gesorgt. Allein in der Küstenprovinz British Columbia wurden zunächst 130 Brandherde auf Blitze zurückgeführt. Experten nehmen an, dass die Hitzewelle für ein hohes Maß an Feuchtigkeit in der Atmosphäre gesorgt hat. Diese bilde die Grundlage für Gewitter.Nach tagelanger Rekordhitze von fast 50 Grad Celsius hatte ein Flammeninferno in dieser Woche den westkanadischen Ort Lytton niedergebrannt. Ein Waldbrand griff auf die 250-Einwohner-Gemeinde über und breitete sich in der Gluthitze und Trockenheit rasch aus. Die Feuerwalze verschlang Haus um Haus. 90 Prozent des Dorfes seien zerstört, teilte ein Parlamentsabgeordneter aus der Region mit.Ein Ehepaar, beide über 60 Jahre, soll einem Medienbericht zufolge ums Leben gekommen sein. Die Einwohner waren bereits am Mittwoch aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Den Behörden zufolge wurden allerdings einige Menschen vermisst. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar. Am Mittwoch war in Lytton mit von 49,6 Grad Celsius ein neuer Hitzerekord für Kanada gemessen worden. Angesichts zahlreicher weiterer Walbrände in der Region wurden zusätzliche Evakuierungsanordnungen verhängt. Mehr als 1000 Menschen mussten sich in aller Eile in Sicherheit bringen.


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