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Glücksfall in Kentucky: Kleiner Junge überlebt drei Tage allein im Wald

67 Stunden lang suchte die Polizei mit einem Großaufgebot nach dem kleinen Kenneth. Das 22-monatige Kind war einfach im Wald verschwunden. Am Ende geschah aber ein Wunder, an das kaum noch jemand geglaubt hat. 

Kentucky: Ein Kleinkind hat ganz allein drei Tag lang im Wald überlebt (Symbolbild)

Kentucky: Ein Kleinkind hat ganz allein drei Tag lang im Wald überlebt (Symbolbild)

Picture Alliance

Ein Vermisstenfall im US-Bundesstaat Kentucky hat ein glückliches Ende gefunden. Der kleine Kenneth Howard wurde nach drei Tagen von einem Rettungsteam mitten im Wald gefunden - rund 500 Meter von seinem Elternhaus entfernt, wo er am vergangenen Sonntagabend Reißaus genommen hatte. Das 22-monatige Kind sei barfuß, unterkühlt und dehydriert gewesen, aber wohlauf, berichtet der lokale TV-Sender WYMT.

Demnach saß das Kind in einer Schlucht fest. Rettungskräfte mussten einen Rettungskorb hinunterlassen, um den Jungen herauszuholen. "Es war eine Teamleistung", sagte ein Beamter. "Wir wurden von Gottes Händen dorthin geführt."

Tatsächlich führte das Weinen des Jungen die Rettungskräfte zu seinem Aufenthaltsort. Ein Hubschrauber brachte Kenneth anschließend in ein Kinderkrankenhaus.

Die Eltern können ihr Glück kaum fassen. "Ich konnte es eine Weile gar nicht glauben", sagte Elden Howard, der Vater des Jungen. "Das ist das beste, was mir je in meinem Leben passiert ist."

67 Stunden ohne Wasser

Die Kinderärztin Dr. Molly O'Rourke erklärte im Interview mit dem TV-Sender WYMT, wie der Kleine drei Tage lang ohne Wasser überleben konnte: "Die meisten Erwachsenen können höchstens drei Tage ohne Wasser überleben. Was Kenneth zugutekam, war sein Alter. Denn ein Kind kann den Wassermangel besser ausgleichen als Erwachsene. Sie haben mehr Wasserreserven."

Der Kleine war 67 Stunden lang verschwunden. "Er ging hinters Haus, als ich hinterherlief, war er weg. Als hätte er sich einfach in Luft aufgelöst", erklärte Elden Howard das Verschwinden seines Kindes. Die Polizei startete eine riesige Suchaktion. Hunderte von Menschen hätten bei der Suche nach Kenneth geholfen, sowohl Rettungskräfte als auch Freiwillige, teilten die Beamten mit. Hunde, Hubscharuber und Drohnen kamen zum Einsatz. Die Eltern setzten sogar eine Belohnung von 5000 Dollar für Hinweise auf den Verbleib von Kenneth aus.


ivi