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Fünf-Millionen-Dollar-Klage: "Furchterregend und traumatisch" – Frau versinkt am Grab ihrer Eltern im Boden

Eine Szene wie aus einem Horrorfilm soll sich auf einem New Yorker Friedhof abgespielt haben: Am Grab ihrer Eltern ist eine Frau angeblich tief in den Boden eingesunken und jetzt traumatisiert. Fünf Millionen Dollar sollen den Schaden wiedergutmachen.

Grabsteine auf einem Friedhof

Der Vorfall auf dem Friedhof sei für die Frau "traumatisch" gewesen, so ihr Anwalt (Symbolbild)

Unsplash

Eigentlich wollte die New Yorkerin Joanna Cullen an einem späten Dezembernachmittag nur das Grab ihrer Eltern auf dem St. Charles Friedhof auf Long Island besuchen. Doch der Ausflug in der Abenddämmerung wurde, wie die "New York Post" berichtet, zu einem traumatischen Erlebnis für die 64-Jährige. Und jetzt, über zwei Jahre nach dem Vorfall, zu einem Fall für ein Gericht in der Millionenmetropole

An der Ruhestätte ihres 1992 verstorbenen Vaters John Paul und ihrer drei Jahre später verstorbenen Mutter Evelyn habe sich Cullen seinerzeit hinabgebeugt, um an einem Kranz neben dem Grabstein etwas zu befestigen, als sich urplötzlich eine Senke gebildet habe und die Frau förmlich "verschluckt" habe, wie es laut "New York Post" aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Klage auf fünf Millionen US-Dollar gegen Friedhof

"Meine Mandantin stürzte und schlug mit dem Kopf auf dem Grabstein auf", zitiert das Blatt den Anwalt Cullens. Ein Zahn sei dabei abgebrochen. Beim Versuch, sich zu befreien, sei sie bis zu den Hüften im Boden eingesunken und habe sich nur am Grabstein festhalten können. Hilferufe der Frau seien von niemandem gehört worden.

"Wenn jemand in der Dämmerung in das Grab der Eltern gezogen wird, ist das furchterregend und traumatisch", so der Anwalt, der seine Mandantin bei ihrer Fünf-Millionen-Dollar-Klage gegen die Friedhofsverwaltung unterstützte.

Cullen habe immer noch Albträume und Angst vor Spaziergängen auf Feldern. Eine Therapie sei nötig. Zum Grab ihrer Eltern werde sie "nie wieder zurückkehren", so der Jurist. Der Vorfall habe Joanna Cullen zu einem emotionalen Wrack gemacht.

Die Senke ist nach Auffassung des Anwaltes entstanden, weil Friedhofsmitarbeiter benachbarte Gräber nach der Räumung nicht ordnungsgemäß verfüllt haben. Durch die Klage wolle die 64-Jährige sicherstellen, dass "die Mitarbeiter des Friedhofs aus dem Vorfall lernen und so etwas niemandem mehr passiert".

Wann das Urteil in dem Prozess fällt, ist nicht bekannt.

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Quelle: "New York Post"

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