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Mexiko: Auto rast mit Vollgas in Radrennen

Fürchterliches Ende einer Trunkenheitsfahrt: In Mexiko ist ein 28-Jähriger mit seinem Wagen in ein Radrennen gerast. Dabei starb ein Rennfahrer, 14 wurden verletzt, teilweise so schwer, dass sie noch in Lebensgefahr schweben. Ein Fotograf hat den Moment des Grauens festgehalten.

Räder fliegen durch die Luft, Schuhe, Helme, Trinkflaschen, aber vor allem: Menschen. Viele Menschen. Es ist ein Bild des Grauens, dass der AP-Fotograf Jose Fidelino Vera Hernandez um genau 8.30 Uhr am Sonntagmorgen in Mexiko geschossen hat: 15 Minuten nach Beginn eines Radrennens rast ein Auto mit Vollgas in eine Gruppe von Fahrern, verletzt dabei 14 Menschen teilweise schwer, und tötet den 37-jährigen Alejandro Alvarez. Vier Menschen schweben noch in Lebensgefahr.

Offenbar am Steuer eingeschlafen

Hinter dem Steuer des Mercury Grand Marquis saß der 28-jährige Texaner Juan Campos - nach Angaben der Polizei betrunken und auf Drogen. Offenbar war der Mann am Steuer eingeschlafen, hatte die Kontrolle über sein Auto verloren und raste trotz Absperrungen und Motorrad-Patrouillen in die Rennfahrer.

Das Rennen mit insgesamt 400 Fahrern fand zwischen Playa Bagdad und der Stadt Matamoros in der Nähe der US-mexikanischen Grenze statt. Nach dem Horrorunfall wurde es sofort abgebrochen. Der Rennfahrer Alvarez war dabei als einziges Opfer unter den Wagen geraten und gestorben. Juan Campos wurde wegen Totschlags angeklagt.

nik
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