Mittelamerika Die schwersten Stürme


Die Menschen in Mittelamerika werden regelmäßig von Unwettern heimgesucht. Tropenstürme und Hurrikans richten Verwüstungen an und führen zu zahlreichen Opfern. Auf die mexikanische Küste steuern jedes Jahr zwischen Juni und November Hurrikans zu.

Die schwersten Stürme der vergangenen Jahre in Mittelamerika:

Oktober 1999

: Andauernde Regenfälle setzen weite Teile im Südosten Mexikos unter Wasser. In Fluten und Schlammlawinen kommen 400 bis 500 Bewohner ums Leben, nach inoffiziellen Zählungen sogar bis zu 600. Etwa 300 000 werden in Sicherheit gebracht. Ausgelöst wurde die Katastrophe durch ein Sturmtief im Golf von Campeche.

Oktober 1998

: Mit bis zu 340 Kilometern pro Stunde zieht der seit 200 Jahren folgenschwerste Hurrikan "Mitch" von Jamaika westwärts und richtet in Honduras, Nicaragua und benachbarten Ländern Mittelamerikas katastrophale Verwüstungen an. Bis zu 18 000 Menschen werden getötet, etwa gleich viele vermisst, 1,5 Millionen obdachlos. Schaden: etwa sechs Milliarden US-Dollar.

September 1998

: Nach heftigen Regenfällen, die "Javier" und ein anderer tropischer Sturm ausgelöst haben, treten in der südmexikanischen Pazifikregion zahlreiche Flüsse über die Ufer. Bis zu 400 Tote werden befürchtet. 350 Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten, 50 werden durch Schlammlawinen zerstört.

Oktober 1997

: Hurrikan "Pauline" erreicht Mexiko. 400 Menschen kommen nach Angaben des Mexikanischen Roten Kreuzes ums Leben. Auch im Badeort Acapulco gibt es Verwüstungen. Schadenssumme: 100 Millionen Dollar.

Oktober 1993

: In Honduras führen schwere Unwetter und Sturzfluten zu Überschwemmungen. Mindestens 400 Menschen kommen in den Fluten um. Schaden: 58 Millionen Dollar.

DPA DPA

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