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Zweiter Mord in der Szene: Kickbox-Weltmeister in Neu-Ulm erschossen

Innerhalb weniger Monate ist bereits der zweite Kickbox-Weltmeister auf deutschem Boden erschossen worden: In Neu-Ulm wurde der 37 Jahre alte Profi Musa Musalaev mit mehreren Schüssen hingerichtet.

Musa Musalaev wurde 37 Jahre alt

Musa Musalaev wurde 37 Jahre alt

Es war eine offenbar gut durchgeplante Tat: Das Fluchtauto stand mit laufendem Motor vor dem Gebäude im Neu-Ulmer Stadtteil Ludwigsfeld bereit, dann fielen die tödlichen Schüsse. Ein mit einer Sturmhaube vermummter Unbekannter floh mit dem Mercedes vom Tatort. Zurück blieb ein Bewohner des Wohnhauses, der von mehreren Schüssen niedergestreckt worden war.

Das Opfer soll laut Medienberichten der 37-jährige Musa Musalaev sein. Der Russe, der sich selbst "Prince of Tatarstan" nannte, erlag seinen Verletzungen demnach kurz darauf im Krankenhaus.

Zweites Todesopfer in der Kickbox-Szene

Es war in diesem Jahr bereits der zweite Mord an einem Kickbox-Profi auf deutschem Boden. Vor sieben Monaten wurde in Bietigheim-Bissingen der 35 Jahre alte Inhaber einer Stuttgarter Kampfsportschule getötet - ebenfalls einstiger Kickbox-Weltmeister. Der Täter soll eine ähnliche Größe gehabt haben wie der Unbekannte von Neu-Ulm und ähnlich vermummt gewesen sein. Die Polizei will nun einen möglichen Zusammenhang zwischen den Taten prüfen, es gebe Parallelen, sagte sie der "Bild". Die Sonderkommission ist um 10 Ermittler auf nun 25 Beamte aufgestockt worden. Auch in Bietigheim-Bissingen wurde der Kickbox-Profi vor seinem Haus erschossen. 

Gerüchte über Zusammenhang mit der russischen Mafia

Von dem Täter in Neu-Ulm fehlt bisher jede Spur. Die Polizei suchte im Großraum Ulm mit Hubschrauber und Spürhunden nach ihm, blieb aber bisher erfolglos. Die "Bild" spekuliert bereits über einen Zusammenhang mit der russischen Mafia. Von der Polizei gibt es dazu noch keine Angaben, man ermittle in alle Richtungen, heißt es. "Es liegt nahe, dass es zwischen Opfer und Täter eine Vorbeziehung gab", zitiert die Zeitung einen Hauptkommissar.

Musa Musalaev soll mit seiner Familie seit dem Jahr 2013 in Deutschland gelebt haben. Er gewann in seiner Karriere mehrere Titel im Kickboxen und auch in Mixed Martial Arts.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.