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Nach Regenfällen in Mexiko: Schwere Erdrutsche fordern mindestens 27 Menschenleben

In Mexiko sind bei Erdrutschen mindestens 27 Menschen getötet worden. Weitere vier Menschen würden nach dem Unglück im Bundesstaat Chiapas im Süden des Landes noch vermisst, teilten die Behörden mit.

Die schweren Erdrutsche nach tagelangen Regenfällen im Süden Mexikos haben nach Angaben des Zivilschutzes mindestens 27 Menschen das Leben gekostet. Im Staat Chiapas kamen bei einer Schlammlawine am Mittwoch 16 Einwohner ums Leben, 13 weitere wurden verletzt, wie eine Sprecherin mitteilte. Im benachbarten Oaxaca, wo zunächst Hunderte Opfer befürchtet wurden, gab es elf Tote.

In der Region könnte es weitere Erdrutsche geben, sagte Laura Gurza vom Zivilschutz dem Fernsehsender Televisa. Der Boden sei von den langen Regenfällen völlig aufgeweicht. Nach einer Schlammlawine in Angel Albino Corzo in Chiapas wurden noch drei Menschen vermisst. Soldaten und Einsatzkräfte der Regierung seien auf der Suche nach weiteren möglichen Opfern, sagte Gurza.

In Santa Maria de Tlahuitoltepec in Oaxaca wurden bei der Suche nach elf Vermissten die Leichen einer schwangeren Frau, ihrer beiden Töchter im Teenageralter und eines vierjährigen Kindes geborgen. Überlebende wurden mit Decken und anderen Hilfsgütern versorgt. Viele suchten in provisorischen Zelten Zuflucht.

APN/AFP
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?