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Nach Regenfällen in Mexiko: Schwere Erdrutsche fordern mindestens 27 Menschenleben

In Mexiko sind bei Erdrutschen mindestens 27 Menschen getötet worden. Weitere vier Menschen würden nach dem Unglück im Bundesstaat Chiapas im Süden des Landes noch vermisst, teilten die Behörden mit.

Die schweren Erdrutsche nach tagelangen Regenfällen im Süden Mexikos haben nach Angaben des Zivilschutzes mindestens 27 Menschen das Leben gekostet. Im Staat Chiapas kamen bei einer Schlammlawine am Mittwoch 16 Einwohner ums Leben, 13 weitere wurden verletzt, wie eine Sprecherin mitteilte. Im benachbarten Oaxaca, wo zunächst Hunderte Opfer befürchtet wurden, gab es elf Tote.

In der Region könnte es weitere Erdrutsche geben, sagte Laura Gurza vom Zivilschutz dem Fernsehsender Televisa. Der Boden sei von den langen Regenfällen völlig aufgeweicht. Nach einer Schlammlawine in Angel Albino Corzo in Chiapas wurden noch drei Menschen vermisst. Soldaten und Einsatzkräfte der Regierung seien auf der Suche nach weiteren möglichen Opfern, sagte Gurza.

In Santa Maria de Tlahuitoltepec in Oaxaca wurden bei der Suche nach elf Vermissten die Leichen einer schwangeren Frau, ihrer beiden Töchter im Teenageralter und eines vierjährigen Kindes geborgen. Überlebende wurden mit Decken und anderen Hilfsgütern versorgt. Viele suchten in provisorischen Zelten Zuflucht.

APN/AFP
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