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Nachrichten aus Deutschland: Messerattacke auf Campingplatz – SEK muss eingreifen

München: SEK Einsatz auf Campingplatz +++ Regensburg: Polizei stoppt Fünfjährige +++ Wuppertal: Facebook-Party eskaliert +++ Geseke: Betrunkener Autofahrer schläft am Drive-In-Schalter ein +++ Syke: Schwerer Verkehrsunfall mit drei Toten +++ Nachrichten aus Deutschland

Messerattacke Campingplatz München

Auf einem Campingplatz in Bayern ist es zu einer Messerattacke mit anschließendem SEK-Einsatz gekommen

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München: SEK-Einsatz nach Messerattacke auf Campingplatz

Auf einem Campingplatz im bayrischen Obermenzing ist es am Samstagabend nach einem Streit zu einer Messerattacke gekommen. Wie die "Abendzeitung München" berichtet, soll ein 51-Jähriger einem 45-Jährigen nach einem Streit mehrfach mit einem Küchenmesser in den Rücken gestochen haben. Laut Angaben der "Bild"-Zeitung konnte das Opfer fliehen, der Täter verschanzte sich daraufhin im Wohnwagen. Die Münchener Polizei war mit 40 Einsatzkräften vor Ort, darunter auch das SEK und musste den Wagen mit einem Schuss öffnen. Der 51-Jährige Täter wurde festgenommen, gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Das Opfer wird im Krankenhaus behandelt; es ist nicht lebensgefährlich verletzt.

Quellen: Abendzeitung München, Bild

Regensburg: Polizei stoppt Fünfjährige auf Poket-Bike

Eine fünfjährige Fahrerin auf einem sogenannten Pocket-Bike haben Polizisten in Regensburg gestoppt. Das Kind flitzte auf dem Miniaturmotorrad über einen Parkplatz, wie die Beamten am Sonntag mitteilten. Das Fahrzeug sei nicht für den Verkehr zugelassen gewesen, auch eine Versicherung habe es nicht gehabt. Zudem hätte das Mädchen den Angaben zufolge eigentlich eine Fahrerlaubnis gebraucht. Den Eltern, die am Freitag auch auf dem Parkplatz waren, droht nun ein strafrechtliches Nachspiel.

Quelle: DPA

Wuppertal: Schlägerei bei Facebook-Party

In Wuppertal ist in der Nacht zum Sonntag eine private Party eskaliert. Nachbarn hatten sich beschwert und die Polizei gerufen. Als diese anrückte, kam es laut Berichten der "Bild"-Zeitung zu einer Schlägerei. Zu der Party hatte ein 18-Jähriger aufgerufen und bei Facebook über 150 Leute eingeladen. Als zu viele Besucher kamen, schloss er die Tür, was einige angetrunkene Gästen nicht akzeptieren wollten. Die Polizei musste mit einem dutzende Einsatzfahrzeugen anrücken und nahm die Personalien von gut 50 Beteiligten auf. Vorsorglich war ein Gefangenentransporter vor Ort. Nach Informationen des WDR musste während des Einsatzes sogar die Bundesstraße 7 gesperrt werden.

Quellen: Bild, WDR

Waldbröl: Unglückliche Kettenreaktion: Ente stirbt durch Autounfall

Durch eine ganze Kette von Umständen ist bei einem Autounfall im Oberbergischen Land eine Ente gestorben. Ein 20-Jähriger hatte in Waldbröl die Kontrolle über sein Auto verloren. Der Wagen schleuderte auf den Grünstreifen, prallte gegen Leitpfosten und überschlug sich mehrmals. Der Fahrer habe großes Glück gehabt und sei nur leicht verletzt worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Doch das Auto war mit solcher Wucht gegen einen Baum geprallt, dass der Stamm durchbrach und einige Meter weit durch die Luft geschleudert wurde. Er landete genau dort, wo die Ente saß. Sie sei noch vor dem Eintreffen der Polizisten verendet.

Quelle: DPA

Pirmasens: "Linksverkehr gewöhnt" - Unfallverursacher liefert kuriose Erklärung

Mit einer seltsamen Ausrede hat ein 45-Jähriger im rheinland-pfälzischen Pirmasens einen von ihm verursachten Unfall erklärt, bei dem ein zehnjähriges Mädchen leicht verletzt wurde. Er sei häufig in Großbritannien und deshalb daran gewöhnt, auf der linken Seite zu fahren, erklärte der Mann nach Angaben der Polizei seine Fahrt im Gegenverkehr.

Der Mann, der am Samstagabend in Pirmasens zusammen mit dem Mädchen unterwegs war, war laut Polizei mit seinem Wagen nach links von der Fahrbahn abgekommen. Ein ihm entgegenkommender Fahrer lenkte sein Auto in einen Straßengraben, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Trotzdem kam es zu einer Kollision, bei der das zehnjährige Mädchen leicht verletzt wurde. Die 28 und 45 Jahre alten Fahrer blieben unverletzt.

Quelle: DPA

Geseke: Betrunkener Autofahrer schläft am Drive-in-Schalter ein

Zu müde und zu betrunken: Mitarbeiter eines Fastfood-Restaurants in Geseke bei Paderborn haben aus Sorge um einen Kunden am Drive-in-Schalter die Polizei alarmiert. Das erste Mal war der Mann im Auto eingeschlafen, als er seine Bestellung aufgeben sollte. Die Beschäftigten weckten ihn auf und notierten, was er essen wollte. Als die Bestellung fertig war, schlummerte der Gast am Drive-in-Schalter schon wieder friedlich hinter dem Steuer. Die herbeigerufene Polizei stellte eine deutliche Alkoholfahne fest kassierte seinen Führerschein ein.

Quelle: DPA

Rüdesheim: Siebenjähriges Kind stirbt bei Wohnungsbrand

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus im hessischen Rüdesheim am Rhein ist ein sieben Jahre alter Junge gestorben. Seine 33-jährige Mutter und zwei weitere Familienmitglieder wurden bei dem Feuer in der Nacht verletzt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. In ihrem Fall bestehe jedoch keine Lebensgefahr. Die Mutter hatte den aus ungeklärten Gründen ausgebrochenen Brand im Obergeschoss des Hauses bemerkt. Rund 40 Feuerwehrleute waren im Einsatz und hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Der Junge wurde jedoch schwer verletzt und starb im Krankenhaus.

Quelle: DPA

Syke: Drei Tote und drei Schwerstverletzte bei Autounfall

Bei einem Autounfall in Syke nahe Bremen sind drei Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden bei dem Unfall am späten Samstagabend schwerst verletzt, möglicherweise auch lebensgefährlich, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Demnach war das Auto mit sechs Insassen auf einer Landstraße zwischen zwei Ortsteilen von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Drei der Insassen starben durch den Aufprall noch an der Unfallstelle. Die drei Schwerverletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht.

Die Unfallursache war zunächst nicht bekannt, Glatteis könne jedoch ausgeschlossen werden, sagte der Sprecher. Ein anderes Auto sei nicht beteiligt gewesen, auch Zeugen gebe es keine. Die Identität der Fahrzeuginsassen steht laut Polizei noch nicht zweifelsfrei fest. Nach ersten Erkenntnissen sind sie Leiharbeiter aus Osteuropa.

Quelle: DPA, AFP


Nachrichten von Samstag, 25. Januar:

Heidelberg: Couragierte Passanten mit Flasche verletzt als sie belästigten Frauen helfen

In Heidelberg soll ein 41-Jähriger erst zwei junge Frau begrapscht haben und sie sowie zwei junge Männer, die ihnen zu Hilfe kamen, danach mit einer Flasche verletzt haben. Wie die Polizei Mannheim berichtet, soll der Beschuldigte einer 17-Jährigen am Freitag gegen 22.30 Uhr am Heidelberger Bismarckplatz an den Hintern gegrapscht haben. Als zwei Männer der Jugendlichen zu Hilfe kommen wollten, schlug der 41-Jährige mit einer leeren Wodkaflasche um sich und traf die beiden mehrfach. Der 17-Jährigen gelang es, dem Angreifer die leere Flasche wegzunehmen, worauf dieser sie ins Gesicht schlug. Polizeibeamte, die im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft Heidelberg unterwegs waren, trennten die Parteien.

Ein hinzugerufener Rettungswagen versorgte die leichten Verletzungen des 21- und des 31-Jährigen. Der 41-jährige Angreifer stand laut Angaben der Polizei erheblich unter Alkohol-Einfluss. Er wurde in Gewahrsam genommen und in eine Gewahrsamseinrichtung untergebracht. Die Ermittler suchen nun nach den zwei Frauen, denen der 41-Jährige unsittlich an den Hinter gefasst hatte und bitten diese, sich unter 06221/991700 zu melden.

Quelle: Polizei Mannheim

Koblenz: Autofahrer versucht Polizei mit "Ersatz-Urin" zu täuschen

In Koblenz hat eine 23-jähriger Autofahrer versucht, die Polizei bei einem Drogentest zu täuschen. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, soll der Mann am Freitagabend von der Polizei angehalten worden sein, weil er ohne Licht, aber mit eingeschalteter Warnblinkanlage, auf einer Kreuzung stand. Bei der Kontrolle schlug den Polizisten der Geruch von Cannabis entgegen. Als sie den Fahrer daraufhin untersuchten, fanden sie einen Beutel mit urinartiger Flüssigkeit in seiner Unterhose – dieser wird nach Angaben der Polizei dazu benutzt, um Drogenschnelltest zu manipulieren. Nachdem der "richtige" Urintest positiv auf den Cannabiswirkstoff THC reagierte, musste der Fahrer eine Blutprobe abgeben. Sein Wagen wurde laut Polizei abgeschleppt. Bei den zwei Mitfahrern des 23-Jährigen fanden die Beamten zudem Cannabis-Produkte.

Quelle: "Saarbrücker Zeitung"

Bamberg: Vierjährige und Großmutter bei Ladendiebstahl erwischt

Eine Vierjährige und ihre Großmutter sind in Bamberg beim Ladendiebstahl erwischt worden. "Das Mädchen trug eine Handtasche, die voll mit Kleidung war", teilte ein Polizeisprecher mit. Ein Detektiv stoppte die beiden, als sie das Geschäft "fluchtartig" in unterschiedliche Richtungen verließen. Die Polizei ermittelt nach dem Vorfall nun gegen die 47 Jahre alte Großmutter des Mädchens. Die Beute hatte den Angaben zufolge einen Wert von rund 100 Euro.

Quelle: DPA

Ulm: Raucherin stürzt von Hausdach und verletzt sich schwer

Eine 22 Jahre alte Frau ist in Ulm von einem Hausdach sieben Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei habe sie sich schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Da die junge Frau nicht in ihrer Wohnung habe rauchen wollen, sei sie am frühen Morgen über ein Fenster ihrer Wohnung auf das Dach des Hauses gestiegen. Dabei habe sie den Halt verloren und sei gestürzt.

Quelle: DPA

Auhausen: Überholen klappt nicht: Unbekannter Autofahrer ohrfeigt Mann

Nach einem missglückten Überholmanöver hat ein unbekannter Autofahrer in Bayern einen Mann geohrfeigt. Beide hatten mit ihren Wagen zuvor vergeblich versucht, auf einer Landstraße im Landkreis Donau-Ries einen Lastwagen zu überholen. "Mitten in Auhausen bremste der Unbekannte plötzlich, stieg aus, riss die Tür des anderen Autos auf und verpasste dem 75-Jährigen eine Watschn", sagte ein Polizeisprecher. Danach flüchtete der Unbekannte. Der 75-Jährige erstattete nach dem Vorfall am Freitag Anzeige.

Quelle: DPA


Nachrichten von Freitag, 24. Januar:

Berlin: Polizist erschießt 33-Jährige nach Messerangriff

Ein Berliner Polizist hat bei einem Einsatz im Stadtteil Friedrichshain eine 33-jährige Frau erschossen. Die Frau soll die Beamten am frühen Freitagmorgen mit einem Messer angegriffen haben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner. Der Schuss in den Oberkörper sei tödlich gewesen. Das habe die Obduktion ergeben. Bei der Polizei war demnach ein Notruf von einem Mitbewohner eingegangen. Er habe angegeben, er werde von der Frau, mit der er in einer Wohngemeinschaft lebe, bedroht. 

Als die Beamten versuchten, sich Zutritt zum Zimmer der Frau zu verschaffen, sei es zu einer "unübersichtlichen Situation" gekommen. Sie soll Widerstand geleistet haben, schrieb die Staatsanwaltschaft. "Dabei soll sie den Beamten mit einem Messer entgegengetreten sein, woraufhin der Polizeibeamte von seiner Schusswaffe Gebrauch machte." Ob die Frau psychische Probleme hatte oder ob Drogen im Spiel waren, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Quelle: DPA

Berlin: 41-Jähriger prügelt auf Zivilpolizisten ein

Im Stadtteil Friedrichsberg ist am Donnerstag eine Fahrzeugkontrolle eskaliert. Wie die Berliner Polizei berichtet, sollen ein 41-Jähriger und sein 17-jähriger Sohn aus ihrem Wagen gestiegen sein und auf dem Weg in ein Restaurant aus unbekannten Gründen zwei Zivilbeamte des Verkehrsdienstes bepöbelt haben. Daraufhin überprüften die Beamten den Wagen, wobei auffiel, dass die Siegel an den Kennzeichen des Autos manipuliert wurden. Demnach forderten sie die Pöbler auf, ihnen die Papiere des Autos auszuhändigen. Im weiteren Verlauf soll der 41-Jährige – inzwischen zurück am geparkten PKW – den Motor gestartet haben, um zu flüchten. Als einer der Polizisten das zu verhindern versuchte, habe ihm der Mann durchs offene Fenster mehrmals mit der Faust ins Gesicht und gegen den Brustkorb geschlagen, so die Polizei in einer offiziellen Meldung. Danach habe er den Rückwärtsgang eingelegt und den 28-jährigen Beamten mehrere Meter mitgeschleift. Dessen Kollegen soll daraufhin seine Dienstwaffe gezogen und die Scheibe der Beifahrerseite eingeschlagen haben. Beim Handgemenge mit dem 17-Jährigen erlitt er demnach Schnittverletzungen. Schließlich überwältigten die Polizisten das Duo mit Hilfe von alarmierten Kollegen. Beide wurden vorläufig festgenommen. Bei der weiteren Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen Führerschein hatte, der Wagen weder zugelassen noch versichert war und die Kennzeichen nicht zum PKW gehörten. Im Wagen fanden die Beamten zudem Einbruchswerkzeug und Bekleidung, die für einen Diebstahl hätte dienen können.

Quelle: Polizei Berlin

Ingolstadt: Polizei zieht sturzbetrunkenen LKW-Fahrer aus dem Verkehr

Betrunkener LKW-Fahrer auf der A9

Rostock: 13-Jähriger geht wegen Warnstreiks im Nahverkehr nachts zur Schule

Ein besonders pflichtbewusster Junge hat seiner Mutter in Rostock einen gehörigen Schrecken eingejagt. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte, meldete die Mutter nachts gegen 2.30 Uhr, dass der 13-Jährige mit seiner Schultasche weg sei. Er habe einen Zettel hinterlassen, dass er schon zur Schule unterwegs sei. In Rostock waren für Donnerstagmorgen ab 3 Uhr Warnstreiks im Nahverkehr angekündigt - und der Junge hatte befürchtet, nicht rechtzeitig zu seiner einige Kilometer entfernten Schule zu kommen. Die Polizei suchte das Kind aus dem östlichen Stadtteil Toitenwinkel, aber erst ein Anruf der Schulsekretärin gegen 7 Uhr brachte die Erleichterung. Der Junge sei in der Schule angekommen, sagte die Sekretärin - wie lange er gebraucht hatte, blieb unklar.

Quelle: DPA

Kleve: Dreiste Diebe stehlen Kupferfallrohre von Privathaus

Besonders dreiste Metalldiebe haben in Nordrhein-Westfalen von einem Privathaus die Regenrinnen aus Kupfer abmontiert und gestohlen. Der Besitzer des Hauses in Kevelaer habe vormittags entdeckt, dass drei Kupferfallrohre von seinem Wohnhaus fehlten, sagte eine Sprecherin der Kreispolizeibehörde Kleve am Freitag.    

Die Diebe seien unerkannt geflüchtet. Zum Wert der gestohlenen Fallrohre konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

Quelle: AFP

Horb: IC am Bahnhof Horb teilweise entgleist     

Am Bahnhof Horb am Neckar in Baden-Württemberg ist Donnerstagabend ein Intercity entgleist. Drei Waggons seien bei langsamer Fahrt aus den Gleisen gesprungen, aber nicht umgekippt, teilte die Bundespolizeiinspektion Offenburg am Freitag mit. Die etwa 80 bis 100 Passagiere des Zugs konnten demnach unverletzt evakuiert werden.    

Die Ermittlungen zu der Unfallursache dauerten zunächst weiter an. Als Folge des Unfalls sei mit Verspätungen und Zugunfällen zu rechnen, hieß es.

Quelle: AFP


Nachrichten von Donnerstag, 23. Januar:

Dortmund: SEK-Einsatz, weil Eltern sich gegen Inobhutnahme wehren

In Dortmund rückte die Polizei am Mittwoch mit Spezialeinsatzkräften am Klinikum für Kinder- und Jugendmedizin in der Dortmunder Innenstadt an, nachdem dort ein Randalierer gemeldet worden war. 

Die Hintergründe offenbarten sich den Beamten nach dem Eintreffen im Krankenhaus: Das Jugendamt wollte ein wenige Tage altes Kind in Obhut nehmen, traf dabei jedoch auf heftigen Widerstand der Eltern. Gegen Mittag wäre die Situation schließlich friedlich aufgelöst worden, teilte die Polizei mit. Das Baby wurde in Obhut genommen, die 31-jährige Mutter und ihr 25-jähriger Begleiter wiederum in Gewahrsam. Verletzt wurde niemand. Die Hintergründe der Inobhutnahme blieben ungenannt.

Quelle: Polizei 

Lüdenscheid: Unbekannte lösen Radmuttern an Krankenwagen

Unbekannte haben im nordrhein-westfälischen Lüdenscheid die Radmuttern an einem Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gelöst. Nach dem Vorfall vom vergangenen Wochenende suchen die Ermittler nun dringend Zeugen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Den DRK-Helfern war demnach auf einer nächtlichen Einsatzfahrt aufgefallen, dass mit dem Rettungswagen etwas nicht stimmte. Sie brachten den Wagen daraufhin in eine Werkstatt.    

Dort stellte sich heraus, dass an einem Hinterrad mit Zwillingsbereifung von sechs Radmuttern insgesamt vier gelöst worden waren. Als mögliche Tatorte gelten der Stationierungsort des Rettungswagens in Lüdenscheid sowie ein Einsatzort, an dem das Fahrzeug am vergangenen Wochenende etwa 20 Minuten unbeaufsichtigt gestanden hatte. Das damals eingesetzte DRK-Team berichtete, dass sich bei seiner Rückkehr zum Fahrzeug nach dem Einsatz eine größere Zahl Schaulustiger in der Nähe des Rettungswagens aufgehalten hätten. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Quelle: AFP

Ilsfeld: Flammen zerstören Palettenfirma

Ilsfeld: Feuerwehrleute versuchen Stapel von brennenden Holzpaletten zu löschen

Hildesheim: Elf Verletzte in Supermarkt – womöglich Pfefferspray

Womöglich wegen Pfeffersprays hat es in einem Hildesheimer Supermarkt mehrere Verletzte gegeben. Elf Menschen hatten Symptome wie Schwindel, Erbrechen und Husten, vier von ihnen kamen am Mittwochabend vorsorglich in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. "Man geht davon aus, dass Pfefferspray gesprüht wurde", sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Donnerstag.

Nach Angaben vom Donnerstagmorgen war noch unklar, welche Substanz die Beschwerden hervorgerufen hatte. Es habe einen Großeinsatz in der unteren Etage des Markts gegeben. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Dazu sollten Zeugen vernommen und Videos ausgewertet werden. Verdächtige gebe es noch nicht. 

In der Nacht hatte es geheißen, eine erste Sichtung der Kamera im Supermarkt habe nichts ergeben. Der Feuerwehr zufolge hatten Mitarbeiter am Abend die Einsatzkräfte alarmiert, weil mehrere Kunden über Atembeschwerden klagten.

Quelle: DPA

Gifhorn: Neunjährige bringt auf Straße gefundenen Zehn-Euro-Schein zur Polizei  

Eine ehrliche Neunjährige hat im niedersächsischen Weyhausen einen Zehn-Euro-Schein zur Polizei gebracht. Das Mädchen hatte die Banknote zuvor auf einer Straße am örtlichen Dorfgemeinschaftshaus gefunden, wie die Beamten am Donnerstag in Gifhorn berichteten. Sie waren voll des Lobes für das Verhalten des Kinds. Es gehe "mit gutem Beispiel voran".    

Nach Angaben der Polizei hatte das Mädchen, dessen Namen mit Paula angegeben wurde, den Schein am Donnerstagmittag entdeckt. Anstatt potenziellen Versuchungen nachzugeben, den für eine Neunjährige durchaus nennenswerten Betrag für das eigene heimische Sparschwein zu sichern, ging sie schnurstracks zur örtlichen Polizeiwache und gab ihn dort ab. Die Beamten leiteten das Geld ans Fundamt weiter.

Quelle: AFP

Berka vor dem Hainich: Schulbus rutscht in Wassergraben – zwei Kinder tot

Bei einem schweren Schulbusunfall nahe Eisenach sind am Donnerstagmorgen zwei Kinder ums Leben gekommen. Wie das Landratsamt des Wartburgkreises weiter mitteilte, wurden 20 weitere Schüler sowie der Busfahrer verletzt. 

Nach ersten Angaben der Polizei hatte der Bus mehr als 20 Kinder an Bord. Er war von Eisenach zu einer Grundschule in Berka vor dem Hainich (Wartburgkreis) unterwegs. Gegen 7.30 Uhr soll es dann am Ortseingang von Berka auf eisglatter Straße zu dem schweren Unfall gekommen sein. Nach Angaben einer Polizeisprecherin kam der Bus von der Straße ab und rutschte in einen Wasser führenden Graben.

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Quelle: DPA

Regensburg: Arbeiter in Silo von Sand begraben

Zwei Männer sind am Mittwoch in einem Betonbetrieb in Regensburg von Sand verschüttet worden. Einsatzkräfte hatten zunächst noch versucht, den 56-jährigen Arbeiter und seinen 23 Jahre alten Kollegen zu reanimieren. Am Abend erlagen jedoch beide ihren schweren Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei in der Nacht zu Donnerstag mitteilte. Die beiden Männer waren in einem Hochsilo, als sie dort unter Tonnen von Sand verschüttet wurden. Wie es dazu kommen konnte, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren rund 80 Helfer von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Höhenrettung im Einsatz.

Nachrichten aus Deutschland: Einsatzkräfte arbeiten an der Unglückstelle

In diesem Betonwerk in Regensburg stürzten am Mittwoch zwei Arbeiter in ein Silo und wurden unter Tonnen von Sand begraben

DPA

Quelle: DPA

Köln: Blindgänger gefunden – Teile der Uniklinik evakuiert

Schon wieder steht in Köln wegen der Entschärfung eines Blindgängers eine Evakuierungsaktion an. Am Donnerstag müssen Teile der Kölner Universitätskliniken geräumt werden. Zudem dürfen sich im Stadtteil Lindenthal rund 5800 Anwohner voraussichtlich am Vormittag nicht in ihren Wohnungen aufhalten, wie die Stadt berichtete.

Die 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittwoch bei Bauarbeiten entdeckt worden. Der Blindgänger liegt in fünf Metern Tiefe. Nach Angaben der Uniklinik sind am Donnerstag Hunderte Patienten betroffen. "Wir versuchen, so viele Patienten wie möglich auf dem Gelände zu verlegen, weil das vom Transportweg her für die Patienten der schonendste Weg ist", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. 

Quelle: DPA


 Nachrichten von Mittwoch, den 22. Januar

Berlin: Frau aus Mordlust erschossen – lebenslange Haft gegen zwei Männer

Nach dem Tod einer 25 Jahre alten Frau durch einen Kopfschuss hat das Berliner Landgericht gegen zwei Angeklagte lebenslange Freiheitsstrafen verhängt. Heimtückisch und aus Mordlust hätten die 30- und 40-jährigen Männer das Opfer ermordet, begründete das Gericht sein Urteil am Mittwoch. Sie hätten die arglose Freundin des jüngeren Angeklagten getötet, "um zu sehen, wie es ist, wenn jemand stirbt". Es sei eine abscheuliche Tat.

Die 25-Jährige war am späten Abend des 27. Dezember 2018 schwer verletzt in einer Toreinfahrt in Berlin-Neukölln nahe dem Tempelhofer Feld entdeckt worden. Die gebürtige Polin starb wenig später in einem Krankenhaus. Die deutschen Angeklagten wurden Anfang Januar 2019 festgenommen. Der 30-Jährige hatte den Angaben zufolge damals erklärt, er habe "einfach mal jemanden abschießen" wollen. Beide Männer hätten sich in weiteren Vernehmungen dann gegenseitig belastet.

Das Gericht ordnete zudem die Unterbringung der Angeklagten in einer Entziehungsanstalt an. Hintergrund seien ihre Alkoholprobleme. Mit dem Urteil folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidiger hatten auf Haftstrafen von elf beziehungsweise neun Jahren plädiert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: DPA

Schwäbisch Gmünd: In Fluss gefallener Dreijähriger starb an Kälteschock

Der am Montag bei einem Ausflug seiner Kindergartengruppe in Schwäbisch Gmünd im Fluss Rems gestorbener Dreijährige ist wohl an den Folgen eines Kälteschocks gestorben. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis erlitt das Kind in Folge des Kälteschocks einen Herzstillstand, wie die Staatsanwaltschaft Ellwangen und das Polizeipräsidium Aalen am Mittwoch mitteilten. Es sei eher nicht von einem Tod durch Ertrinken auszugehen, weitere Untersuchungen seien Teil der Ermittlungen.    

Der Junge war Teil einer von drei Erwachsenen beaufsichtigten Gruppe aus 19 Kindern. Er verließ die Gruppe den Ermittlungen zufolge unbemerkt und ging zu dem Fluss, wo er kurz darauf leblos entdeckt wurde.

Quelle: DPA

Bückeburg: Streit zwischen Mieter und Vermieter eskaliert

Im niedersächsischen Bückeburg ist am Dienstagabend ein schon länger schwelender Streit zwischen einem Mieter und dessen Vermieter eskaliert. Wie die Polizei mitteilte, kam es vor dem Eingangsbereich eines Mehrfamilienhauses zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten beider Partien.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde ein 29 Jahre alter Mann aus Minden, laut Polizei der Mieterpartei zuzuordnen, von mehreren, der Vermieterseite zugehörigen Personen attackiert und soll dabei auch mit einem Baseballschläger geschlagen worden sein. Der Geschädigte habe dabei schwere Verletzungen im Gesicht und am Kiefer erlitten und musste in ein Klinikum gebracht werden, heißt es.

Die Beschuldigten wiederum gaben gegenüber den Beamten an, der Mann habe mit einem Messer gedroht und ein Auto durch den Wurf einer Mülltonne beschädigt. Bei Durchsuchungsmaßnahmen konnten die Polizisten jedoch weder ein Messer noch einen Baseballschläger auffinden. Nun wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

Quelle: Polizei

Nortorf: 76-Jährige stirbt bei Baumarkt-Unfall

Bei einem tragischen Unfall in einem Baumarkt in Nortorf in Schleswig-Holstein ist eine 76-Jährige von Briketts und anderen Waren verschüttet und dadurch getötet worden. Wie die Polizei am Dienstagabend in Neumünster mitteilte, fuhr eine 70-jährige Autofahrerin aus noch ungeklärten Gründen in den Eingangsbereich des Markts und löste eine Kettenreaktion aus.    

Nach Angaben der Polizei durchbrach die Fahrerin am Dienstagnachmittag mit ihrem Auto Marke Tesla die Glasfront zum Eingangsbereich des Markts und schob einen Container mit Blumenvasen in den Vorraum. Bilder in lokalen Medien zeigen den Tesla und die zerstörte Fassade. Der Unfall brachte ausgestellte Verkaufswaren zum Einsturz, darunter stapelweise Briketts. Zwei Kunden wurden an den Beinen getroffen, blieben aber so gut wie unverletzt. Die verschüttete 76-Jährige blieb demnach für kurze Zeit unbemerkt, bis Helfer sie unter den Trümmern entdeckten. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Mehrere Notfallseelsorger waren im Einsatz, um sich um Zeugen zu kümmern. Das Fahrzeug der Verursacherin wurde für die weiteren Ermittlungen der Polizei beschlagnahmt.

Quellen: AFP, "SHZ"

Berlin: Panda-Zwillinge ab 30. Januar für Zoo-Besucher zu sehen

Berlins niedliche Panda-Zwillinge sind ab dem 30. Januar für Zoo-Besucher zu sehen. Die beiden Jungtiere würden dann gemeinsam mit ihrer Mutter Meng Meng erstmals ihren Rückzugsort hinter den Kulissen verlassen und die Innenanlage ihres Geheges erkunden, kündigte der Berliner Zoo am Mittwoch auf Twitter an. Die Bärenbrüder Meng Yuan und Meng Xiang waren Ende August zur Welt gekommen und wiegen inzwischen jeweils mehr als acht Kilo. In den vergangenen Wochen haben sie Laufen und Klettern geübt. Der Berliner Zoo hält als einziger in Deutschland Panda-Bären. Sie sind Leihgaben aus ihrer Heimat China. Die Jungen sind der erste Zuchterfolg bei Großen Pandas im Berliner Zoo.

Quelle: DPA

Dortmund: vorerst kein Dieselfahrverbot, aber Einschränkungen

Die Stadt Dortmund kommt vorerst um ein Dieselfahrverbot herum, muss im Kampf gegen hohe Stickstoffdioxid-Werte aber unter anderem eine Umweltspur einführen. Darauf haben sich das Land Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geeinigt, wie das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster am Mittwoch mitteilte.

Demnach einigten sich die Streitparteien in einem mehr als vierstündigen Schlichtungsgespräch am 14. Januar etwa auf eine Umweltspur auf der Brackeler Straße und Tempo 30 in diesem Bereich. Die Streitparteien vereinbarten ein 17-seitiges Gesamtkonzept, um die Luftschadstoffbelastung "kontinuierlich zu vermindern", wie es in der Gerichtsmitteilung heißt.

Das OVG hatte vermittelt, nachdem die DUH den Luftreinhalteplan für Dortmund juristisch angefochten hatte. Fahrverbote drohen, wenn der EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter im Jahresmittel nicht eingehalten wird.

Quelle: DPA

Berlin Weltkriegsbombe im Zentrum entschärft - Sperrungen aufgehoben

1900 Anwohner betroffen: Berlin: Weltkriegsbombe nach zwölf Stunden entschärft

Die am Dienstagvormittag im Zentrum Berlins gefundene Weltkriegsbombe ist kurz nach Mitternacht von Spezialisten der Polizei entschärft worden. Das teilte die Polizei über Twitter mit. "Der Sperrkreis wird in Kürze aufgehoben. Wir werden gemeinsam mit allen Helfenden dafür sorgen, dass die Betroffenen schnellstmöglich in ihre Wohnungen zurückkehren können." Die 250 Kilogramm schwere Bombe sollte später abtransportiert werden.

Zuvor hatte die Polizei eine Sperrzone rund um den Fundort der Bombe nahe dem Alexanderplatz festgelegt. Alle Menschen mussten das Gebiet verlassen. Darunter waren 1900 Bewohner von Wohnungen, Hotel- und Restaurantgäste, Angestellte in Büros und Verkäufer in Geschäften. Viele Menschen mussten sich in Notunterkünften aufhalten und konnten erst in der Nacht zurück in ihre Wohnungen.

Quelle: DPA

Geseke: Frau bei Kindergeburtstag von Traktor überrollt

Bei einem Kindergeburtstag im nordrhein-westfälischen Geseke ist am Dienstagnachmittag eine 34-Jährige von einem Traktor überrollt und getötet worden. Wie die Polizei am Abend berichtete, setzte sich der inmitten einer Gruppe aus 15 Personen stehende Traktor aus bislang ungeklärten Gründen in Bewegung und erfasste die Frau. Unter den Zeugen des Unfalls waren demnach wahrscheinlich auch sechs Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren, die von einem Notfallseelsorger betreut wurden. Die Staatsanwaltschaft hat das Unglücksfahrzeug beschlagnahmt und die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Soest

Hamburg: S-Bahn-Störungen nach Rauch im Tunnel

Die S-Bahn-Strecke zwischen Stade in Niedersachsen und dem Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg war am Mittwochmorgen wegen eines Feuerwehreinsatzes zwischenzeitlich gesperrt. Wie der NDR berichtet, hatte sich eine Kunststoffabdeckung auf einem Triebwagen entzündet, in der Folge entwickelte sich in einem Tunnel dichter Rauch. Es kam auf der Pendlerstrecke zu Ausfällen und Verspätungen bei Zügen der Linien S3 und S31. 40 Feuerwehrleute waren im Einsatz, gegen 7.15 Uhr konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. 

Quelle: NDR

Rosdorf: Mann stürzt in Getreidesilo und erstickt

Bei einem Arbeitsunfall in Rosdorf in der Nähe von Göttingen (Niedersachsen) ist am Dienstag ein Mann in ein Getreidesilo gefallen und gestorben. Arbeitskollegen hätten den 54-Jährigen als vermisst gemeldet, weil sie ihn längere Zeit nicht gesehen hätten, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Der Mann habe vorher an dem Silo gearbeitet. Als man ihn nach etwa eineinhalb Stunden nirgendwo finden konnte und schließlich das Silo leerte, fand man darin die Leiche des Mannes. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei versank er in dem Getreide und erstickte. Wie der Mann dort hineinfallen konnte, war zunächst unklar.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Dienstag, den 21. Januar

Leipzig: Strafverfahren wegen Flatulenz 

In Leipzig muss sich ein Mann wegen eines kuriosen Vorwurfs in einem Strafverfahren verantworten: Er soll einen Polizisten vorsätzlich angepupst haben. Unter anderem deswegen wird er nun der Beleidigung beschuldigt. Der Rechtsanwalt und Grünen-Politiker Jürgen Kasek, offenbar Vertediger des Verdächtigen, postete ein Schreiben der Polizei bei Facebook. Der Beschuldigte soll im November mehrfach Polizisten den Mittelfinger gezeigt haben. Darüber hinaus heißt es: "Weiter sollen Sie in Richtung eines Polizeibeamten flatuliert haben". Welches Strafmaß den Mann im Schuldfall erwartet, blieb offen. Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe geahndet. Sollte der Pups als Tätlichkeit gewertet werden, kann die Freiheitsstrafe gar zwei Jahre betragen. 

Beleidigung von Polizeibeamten durch gezieltes in deren Richtung flatulieren. Hatte ich auch noch nicht. Wie geht so was, also das gezielte flatulieren?

Gepostet von Jürgen Kasek am Montag, 20. Januar 2020

Quelle: Facebook, §185 StGB

München: Fährt die Polizei Porsche?

Nachrichten Deutschland

Die Polizei im Porsche? Nein, auch wenn es auf den ersten Blick so anmutet

Ein ganz spezieller Porsche sorgt in München für Gesprächsstoff. Der Grund: Der Flitzer sieht auf den ersten Blick aus wie ein Polizeiauto. Erst bei genauem Hinsehen wird klar: Das PS-starke Gefährt ist kein Dienstfahrzeug, sondern nur wie ein Streifenwagen in neongelb und blau eingefärbt; auf der Motorhaube und an den Seiten prangt jeweils der Schriftzug "Police". Eine Journalistin des Münchner Stadtmagazins "Mucbook" hatte das Fahrzeug fotografiert; das Bild verbreitete sich in den sozialen Netzwerken.Der Münchner Polizei selbst ist das Auto seit längerem bekannt. "Der Porsche fährt unseres Wissens nach schon seit ein paar Jahren durch die Stadt - früher noch in dem typischen Grün/Weiß", sagte ein Sprecher am Dienstag. Von polizeilicher Seite sei grundsätzlich nichts einzuwenden. Bezüglich Farbe und Motive auf einem Auto gebe es keine direkten Vorschriften - solange weder der Schriftzug "Polizei" noch das bayerische Staatswappen abgebildet seien.

Quelle: DPA

Rüsselsheim: Ausgesetzter Säugling - Polizei fahndet mit Kleidung nach Mutter 

Die Polizei Südhessen hat im Zusammenhang mit einem ausgesetzten Säugling Fotos von Kleidungsstücken veröffentlicht. Wie die Beamten am Dienstagmittag mitteilten, handelt es sich dabei um ein Kleidungsstück und eine Decke, in die der Säugling eingewickelt war. Die Fotos zeigen ein türkisfarbenes Damenshirt, eine weiße Decke mit der Aufschrift "Turkmenistan Ashgabad" sowie ein schwarzes Armband mit rotem Kreuz. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe: Wer kann Hinweise zu den auf den Fotos veröffentlichten Gegenständen geben? Wer weiß, wem sie gehören könnten? Wem fiel in jüngster Vergangenheit eine werdende Mutter auf, zu der nun das Kind fehlt? Hinweise werden unter der Telefonnummer 06142/696-449 entgegengenommen.

Das Baby wurde vergangene Woche von Spaziergängern in einem Gebüsch nahe eines kleinen Flusses entdeckt, nachdem sie Schreie gehört hatten. Der kleine Junge kam ins Krankenhaus. Wäre das erst wenige Stunden alte Baby nicht entdeckt worden, wäre es bei den kalten Temperaturen vermutlich erfroren.

Dieses Foto eines türkisblauen Shirts veröffentlichte jetzt die Polizei in Rüsselsheim

Dieses Foto eines türkisblauen Shirts veröffentlichte jetzt die Polizei

In diese weiße Decke war der Säugling eingewickelt

In diese weiße Decke mit der Aufschrift "Turkmenistan Ashgabad" war der Säugling eingewickelt

Das Foto zeigt ein schwarzes Armband mit rotem Kreuz

Die Polizei Südhessen fragt: Wer kennt dieses Armband?


Quelle: Polizei Südhessen

Bielefeld: Dieb bringt Fahrrad mit plattem Reifen zum Tatort zurück

Ein Dieb hat in Bielefeld ein Fahrrad gestohlen und es wenig später mit einem platten Reifen zum Tatort zurückgebracht. Ein 41-jähriger Zeuge beobachtete den Mann nach Polizeiangaben vom Dienstag auf einem Fahrradabstellplatz dabei, wie dieser um die Velos herumschlich und schließlich mit einem der Räder davonfuhr. Daraufhin verständigte der Augenzeuge die Ordnungshüter und gab eine Beschreibung des Diebs durch.

Wenig später sah der 41-Jährige den Täter zurückkommen - mit dem gestohlenen Rad, das einen Platten aufwies. Der mit dem Zustand seiner Beute offenkundig unzufriedene Dieb stellte den Drahtesel wieder ab und ging erneut um die anderen abgestellten Räder herum - offensichtlich auf der Suche nach einem Ersatz. Die herbeigeeilten Polizisten erwischten in Tatortnähe einen polizeibekannten 32-jährigen Verdächtigen, der die Tat allerdings abstritt. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen versuchten Diebstahls ein.

Quelle: DPA

Frankfurt: Ermittlungen gegen Lokführer nach Zugunfall

Nach einem Zugunfall im Frankfurter Hauptbahnhof mit fünf Verletzten hat die Bundespolizei Ermittlungen gegen den Lokführer aufgenommen. Die Beamten vermuten einen Fahrfehler als Unfallursache und werfen dem Fahrer des Regionalexpresses eine Gefährdung des Bahnverkehrs vor. Einen technischen Defekt schloss die Bundespolizei am Dienstag nach Angaben eines Sprechers zunächst aus.

Der aus Kassel kommende Regionalexpress war am Montag am Ende des Gleises gegen den Prellbock gestoßen. Durch den Aufprall stürzten mehrere Menschen an Bord des Zuges. Eine 60 Jahre alte Reisende verletzte sich schwer an Kopf und Rücken. Drei weitere Reisende und eine Zugbegleiterin verletzten sich leicht. Nach Bahn-Angaben entstanden keine großen Schäden am Gleis.

Quelle: DPA

Schwäbisch Gmünd: Dreijähriger wird obduziert

Ein vermutlich in dem Fluss Rems ertrunkener drei Jahre alter Junge soll am Dienstag obduziert werden. Das sagte ein Polizeisprecher nach dem Unfall am Montag in Schwäbisch Gmünd. Ob noch am selben Tag Ergebnisse vorliegen, sei ungewiss. Der kleine Junge war am Montag mit seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz am Ufer der Rems. Der Junge soll sich unbemerkt von der Gruppe entfernt und wohl in Richtung Ufer gegangen sein. Nachdem das Fehlen des Kindes bemerkt wurde, wurde nach ihm gesucht und der leblose Junge im Wasser liegend gefunden. Der Dreijährige starb später im Krankenhaus.

Die zum Zeitpunkt des Unglücks anwesenden Aufsichtspersonen und Kinder seien noch nicht eingehend befragt worden, sagte der Polizeisprecher. Auf dem Spielplatz waren zum Unglückszeitpunkt 19 Kindergartenkinder und drei Aufsichtspersonen. Der Kindergarten öffnete am Dienstag.

Quelle: DPA

Bassum: Hunderte Strohballen in Brand

Bassum: 450 Strohballen in Niedersachsen abgebrannt

Köln: Leichen in Wohnung gefunden

 In einer Wohnung in Köln-Mülheim haben Polizisten in der Nacht zum Dienstag zwei Leichen gefunden. Bei den Toten handelte es sich um die 78-jährige Wohnungsinhaberin und einen 60 Jahre alten Bekannten der Frau, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittler gehen demnach von einem Gewaltverbrechen aus. In dem Fall ermittelt nun eine Mordkommission.     Die Hintergründe waren zunächst unklar. Kripobeamte sicherten Spuren am Tatort und vernahmen Zeugen.

Nach Polizeiangaben hatte sich am frühen Dienstagmorgen ein 26-jähriger Anwohner bei der Ordnungshütern gemeldet und um Hilfe wegen einer Ruhestörung gebeten. Der 26-Jährige gab demnach an, dass jemand an der Haustür stehe und dauerhaft die Klingel betätige. Am Einsatzort trafen die Polizisten mehrere Menschen an. In einer Wohnung des Nachbarhauses fanden sie dann die beiden Opfer. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion der Leichen an.

Quelle: DPA

Köln: Massive Einschränkungen durch Bombenentschärfung

Im Fernverkehr der Deutschen Bahn kommt es durch die Entschärfung einer Weltkriegsbombe voraussichtlich zu massiven Einschränkungen. Der Bahnhof Köln Messe/Deutz werde ab 9 Uhr nicht mehr angefahren, sagte ein Konzernsprecher am Morgen. Am Hauptbahnhof sei durch die Sperrung der Hohenzollernbrücke ab 12.00 Uhr mit Beeinträchtigungen zu rechnen. Diese sollen bis zum späten Mittag andauern. Wie viele Züge betroffen sind, war zunächst unklar. 

Die Hohenzollernbrücke und der benachbarte Hauptbahnhof sind einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im deutschen Eisenbahnnetz. Während der Entschärfung werden neben der Hohenzollernbrücke auch der Schiffsverkehr auf dem Rhein und der Luftraum gesperrt.

Der Blindgänger war am Montagabend bei Bauarbeiten am Kennedy-Ufer in Deutz gefunden worden. Spezialisten sollen die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe nach Angaben der Stadt am Vormittag freilegen. Die Bodenverhältnisse seien aber schwierig. Parallel findet demnach die Evakuierung statt. Hierfür werde ein Sperrkreis von 500 Metern eingerichtet. Betroffen sind laut Stadt örtliche Wirtschaftsunternehmen, die Oper Köln oder der Landschaftsverband Rheinland. Nach Angaben der Polizei ist außerdem das Gebäude der Mediengruppe RTL betroffen. Der Sende- und Produktionsbetrieb gehe aber von außerhalb weiter, teilte der Sender mit. Zudem müssen 15 Anwohner ihre Häuser verlassen. 

Quelle: DPA

Frankfurt: Tausende Knöllchen unrechtmäßig ausgestellt

In Frankfurt wurden etliche Strafzettel unrechtmäßig verteilt, da sie von privaten Dienstleistern ausgestellt wurden. Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts ist dies jedoch gesetzeswidrig. Das Recht, Ordnungswidrigkeiten wie Falschparken zu ahnden, sei ausschließlich dem Staat, in diesem Fall der Polizei, zugewiesen, hieß es in dem Urteil von Montag. Ein Autofahrer hatte einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" zufolge geklagt, weil ihm ein Strafzettel über 15 Euro von einem von der Stadt als "Stadtpolizist" bestellten Mitarbeiter einer privaten Firma ausgestellt wurde. Dieser hatte in Uniform kontrolliert. Damit sei „ein täuschender Schein der Rechtsstaatlichkeit aufgebaut worden, um den Bürgern und den Gerichten gegenüber den Eindruck polizeilicher Handlungen zu vermitteln“, so das Gericht. Dass Knöllchen auch von Mitarbeitern privater Firmen verteilt werden, ist demnach auch in anderen hessischen Kommunen gängige Praxis. Autofahrer, die betroffen sind, sollten den Strafzettel erst mal nicht bezahlen, rät dem Bericht nach der ADAC. Dass Geld zurückfordern sei einer ersten Einschätzung zufolge nicht möglich, das die Wertgrenze für Wiederaufnahmeverfahren deutlich über den üblichen Gebühren läge, heißt es.

Quelle: "Frankfurter Rundschau"


 Nachrichten von Montag, den 20. Januar

Potsdam: Toter Mann in S-Bahn gefunden 

In Babelsberg ist am Montag ein Mann in einer S-Bahn ums Leben gekommen. Das bestätigte die Polizei den "Potsdamer Neuesten Nachrichten" (PNN). Auch die "Märkische Allgemeine Zeitung" (MAZ) berichtete über den Vorfall. Wie und wann genau der Mann zu Tode kam, sei noch unklar. Jedoch sei eine "Einwirkung Dritter momentan nicht zu erkennen", zitierte die "MAZ" den Polizeidirektionssprecher Oliver Bergholz.

Laut "MAZ" sei der leblose Mann auf einer Sitzgruppe gefunden worden. Am Bahnhof Babelsberg sei es gegen Mittag zu einem Notarzteinsatz gekommen und zur Feststellung des Todes. Die Polizei habe daraufhin ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, so Polizeidirektionssprecher Bergholz zur "MAZ". Die Identität des Toten sei noch nicht abschließend geklärt, allerdings gebe es erste Hinweise, so die Polizei zu "PNN". 

Zuvor hatte die S-Bahn Berlin via Twitter mitgeteilt, dass es "wegen der ärztlichen Versorgung eines Fahrgastes im Zug" auf der Linie S7 zu Verspätungen und Ausfällen kommen könne. Nach dem Unglück sei der S-Bahnhof Babelsberg teilweise gesperrt worden, so "PNN", die Fahrgäste des betroffenen Zuges mussten umsteigen.

Quellen: "Potsdamer Neueste Nachrichten", "Märkische Allgemeine Zeitung"

Schwäbisch Gmünd: Dreijähriger ertrinkt offenbar im Fluss 

Es ist der Albtraum aller Eltern: Ein Dreijähriger in Schwäbisch Gmünd ist am Montag vermutlich im Fluss Rems ertrunken. Wie die Staatsanwaltschaft in Ellwangen und die Polizei in Aalen mitteilten, lief der Junge wohl von seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz weg und fiel wahrscheinlich ins Wasser. Er wurde kurze Zeit später leblos im Fluss gefunden. Das Kind wurde vom Rettungsdienst samt Notarzt versorgt, starb aber trotz Reanimationsmaßnahmen später im Krankenhaus. Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unglückshergang auf. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an.

Quelle: DPA

Frankfurt: Knöllchen privater Dienstleister rechtswidrig

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) hat in einer Grundsatzentscheidung die Überwachung des ruhenden Verkehrs durch "private Dienstleister" für gesetzeswidrig erklärt. Die so ermittelten Beweise unterliegen einem absoluten Verwertungsverbot, entschied das OLG mit dem am Montag veröffentlichten Beschluss.

Der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main hatte als Ortspolizeibehörde wegen unerlaubten Parkens im eingeschränkten Halteverbot gegen den Betroffenen ein Verwarngeld von 15 Euro verhängt. Auf den Einspruch des Betroffenen bestätigte das Amtsgericht Frankfurt am Main durch ein Urteil im Juli 2018 das Verwarngeld. Die Feststellungen zu dem Parkverstoß beruhen auf der Angabe des in der Hauptverhandlung vernommenen Zeugen H.. Dieser war der Stadt Frankfurt durch "die Firma W. überlassen" und von der Stadt als "Stadtpolizist" bestellt worden. Die Tätigkeit übte der Zeuge in Uniform aus.

Anders urteilten nun die Richter am OLG. Der Einsatz "privater Dienstleister" zur Verkehrsüberwachung des ruhenden Verkehrs sei gesetzeswidrig. Das Recht, Ordnungswidrigkeiten zu ahnden, sei ausschließlich dem Staat – hier konkret der Polizei – zugewiesen. Dieses im Rechtsstaatsprinzip verwurzelte staatliche Gewaltmonopol beziehe sich auf die gesamte Verkehrsüberwachung, d.h. sowohl den fließenden als auch den ruhenden Verkehr. Wie die "Hessenschau" berichtet, können Betroffene mit einem entsprechenden Nachweis – dem Strafzettel, einem Aktenzeichen oder dem Überweisungsbeleg – ihr Geld zurückfordern.

Quelle: OLG Frankfurt

Kamen: Kleinkind bei Flaschenwurf verletzt – Anklage erhoben

Der Fall um ein von einer Whiskyflasche am Kopf getroffenes und schwer verletztes Mädchen hatte Anfang November bundesweit für Aufsehen gesorgt. Ein 32-Jähriger aus Moers war in einem Partyzug unterwegs gewesen und hatte bei der Durchfahrt am Bahnhof Kamen achtlos eine Flasche aus dem Fenster geworfen. Die zerschellte Ermittlern zufolge erst an einer Betonwand – danach trafen Teile der Flasche ein zweijähriges Mädchen, das dabei ein offenes Schädel-Hirn-Trauma erlitt und notoperiert werden musste. Erst Stunden später stellte sich der Tatverdächtige.

Am Montag, knapp drei Monate nach dem verhängnisvollen Wurf, hat die Staatsanwaltschaft Dortmund Anklage gegen den Mann erhoben. Der Vorwurf: Fahrlässige Körperverletzung. Im Falle eines Schuldspruchs droht dem 32-Jährigen mindestens eine Geldstrafe. Als Höchststrafe sieht das Gesetz laut Staatsanwalt Henner Kruse drei Jahre Haft vor. Der Prozess vor dem Amtsgericht Kamen beginnt voraussichtlich in ein paar Monaten.

Quelle: DPA

Eppingen: Biber bauen Damm – und schaffen es auf Google Maps

Mit einem überaus erfolgreichen Dammbau haben es fleißige Biber in der Nähe von Eppingen (Baden-Württemberg) bis auf den Online-Kartendienst Google Maps geschafft. Auf dem rund um den Damm entstandenen See haben sich mittlerweile Enten angesiedelt, ein handgemachtes gelbes Ortsschild verweist auf den "Bibersee" und die Beamten der Stadt entwerfen ein Konzept für das Gewässer.

Eppingen: Biber legen Zuckerrübenfeld unter Wasser

Der See war nach Angaben des Regierungspräsidiums Stuttgart durch den Rückstau des Dammes am kleinen Hilsbach entstanden. Weil der Damm den Wasserstand an der Lebensstätte der Biber reguliere, habe er für diese eine schützende Funktion, sagte Frank Edlinger, der bei der Stadt Eppingen für die Biotopvernetzung zuständig ist. Zuerst hatte die "Heilbronner Stimme" über den "Bibersee" berichtet.

Quelle: DPA

Hagen: 80-Jähriger startet irre Geisterfahrt auf A45

Ein 80-jähriger Autofahrer hat auf der A45 in Nordrhein-Westfalen eine 20 Kilometer lange Geisterfahrt hingelegt. Laut Polizei fuhr der Mann aus dem hessischen Dillenburg in der Nacht auf Samstag gegen 2:30 Uhr am Rastplatz Sauerland-West in die falsche Richtung auf die Autobahn. Sofort verfolgte ihn ein Streifenwagen, doch der Senior zeigte sich davon unbeeindruckt. Selbst eine an einer Baustelle errichtete Straßensperre ließ den 80-Jährigen kalt. Er quetschte sich mit seinem Wagen an der Sperre vorbei und rollte langsam weiter. Erst als er von Streifenwagen umzingelt war, stoppte er seine Geisterfahrt – aussteigen wollte er aber nicht. Als Polizisten seine Tür öffnen wollten, fuhr der Mann wieder an. Schließlich gelang es den Beamten doch noch, den Rentner aus seinem Auto zu holen. Dass er seine Irrfahrt unfallfrei überstand, ist fast ein Wunder. Nach Polizeiangaben passierte er etwa 50 entgegenkommende Fahrzeuge.

Quelle: Polizei Dortmund

Hamburg: Polizei entdeckt Leiche bei Wohnungsdurchsuchung

Die Hamburger Polizei hat am Sonntagmorgen in einer Wohnung in der Neustadt eine Leiche gefunden. Wie die Beamten am Abend berichteten, vollstreckten Ermittler einen Durchsuchungsbeschluss in einem Mehrfamilienhaus. Dabei stießen sie auf die Leiche, die den Angaben zufolge schon länger in der Wohnung gelegen hat. Der Mieter, ein 45-jähriger Italiener, wurde vorläufig festgenommen. Zur Identität der Leiche und der Todesursache wollte die Polizei am Sonntagabend noch keine Angaben machen. Nach ersten Erkenntnissen vermuten die Ermittler ein Tötungsdelikt.

Nachrichten aus Deutschland: Amtliches Siegel an einer Wohnungstür in Hamburg

Bei der Durchsuchung dieser mittlerweile versiegelten Wohnung fanden Ermittler der Hamburger Polizei am Sonntagmorgen eine Leiche. Der Mieter wurde vorläufig festgenommen.

DPA

Quelle: Polizei Hamburg

Frankfurt: Regio-Express kracht auf Prellbock – fünf Verletzte 

Bei einem Zugunfall im Frankfurter Hauptbahnhof sind am Montagmorgen nach Angaben der Feuerwehr fünf Menschen verletzt worden. Ein Regionalexpress sei gegen einen Prellbock gefahren, teilte die Frankfurter Feuerwehr beim Kurznachrichtendienst Twitter mit. Zwei Verletzte seien ins Krankenhaus gebracht worden, unter anderen hätten sie Platzwunden am Kopf erlitten, sagte ein Sprecher. Drei Menschen seien ambulant vor Ort behandelt worden. Die Unfallursache war zunächst unklar.

Quelle: DPA

Wilhelmshaven: Mann muss mit Seilwinde aus Watt geborgen werden

Die Suche nach Wattwürmern endete für einen Mann am Sonntag im Rettungshubschrauber des ADAC. Wie die Polizei berichtete, steckte der 53-Jährige aus Delmenhorst in der Nähe von Wangerland-Hooksiel im Watt fest und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Mit der Seilwinde des Hubschraubers zogen Rettungskräfte den Mann aus dem Schlamm. Danach sei er vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden.

Quelle: Polizei Wilhelmshaven

Sulzbach: 78-Jähriger liegt drei Tage hilflos in Wohnung

Drei Tage musste ein 78-Jähriger im saarländischen Sulzbach nach einem Sturz in seiner Wohnung auf Hilfe warten. Aus Sorge um ihn hatte der Vermieter des Hauses am Sonntagnachmittag die Polizei verständigt. Demnach brannte Licht – auf Klopfen und Klingeln reagierte der hilflose Mann aber nicht. Beamte mussten durch ein Fenster in die Wohnung des Gestürzten klettern, weil diese verschlossen war und der Schlüssel von innen steckte. Nach eigenen Angaben lag er drei Tage lang ohne Essen und Trinken auf dem Boden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: Polizei Sulzbach


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