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Nachrichten aus Deutschland: Mann legt Lottoschein in Bank vor und will zwei Millionen Euro ausgezahlt bekommen

Hamburg: Leiche bei Wohnungsdurchsuchung entdeckt +++ Garmisch-Partenkirchen: Zwei schwere Skiunfälle in Zugspitz-Region +++ A8 bei Burgau: 18 Verletzte bei Massenkarambolage +++ Nachrichten aus Deutschland.

nachrichten deutschland - lottoschein

Als dem Mann der angebliche Lottogewinn nicht ausgezahlt wurde, geriet er in rage (Symbolbild)

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Hamburg: Mann will sich angeblichen Lottogewinn in Bank auszahlen lassen

In Hamburg hat ein Mann versucht, sich einen angeblichen Lottogewinn in Höhe von zwei Millionen Euro in einer Bankfiliale im Hauptbahnhof auszahlen zu lassen. Wie die Bundespolizei mitteilte, erschien der 23-Jährige am späten Samstagabend samt Lottoschein in der Hand in der Bank und gab gegenüber einem Mitarbeiter an, dass er gewonnen habe und die Bank ihm das Geld auszahlen möge. Als der Mitarbeiter daraufhin antwortete, dass die Bank keine Lottoannahmestelle sei und er seine Ansprüche gegenüber dem Lotterieanbieter geltend machen müsse, wurde der Mann aggressiv. So riss er das Kabel eines Kartenlesegeräts aus und schrie lauthals rum, ehe er die Bank verließ.

Eine inzwischen informierte Streife der Bundespolizei konnte den Mann wenig später im Bahnhof antreffen. Bei der Überprüfung seiner Identität stellte sich dann heraus, dass gegen den 23-Jährigen eine offene Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Bremen zur Aufenthaltsermittlung nach einer Sachbeschädigung vorlag. Gegen den Mann wurde ein weiteres Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Ob er tatsächlich im Lotto gewonnen hatte, sei unbekannt, heißt in der Pressemitteilung der Polizei.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Hamburg

Hamburg: Leiche bei Wohnungsdurchsuchung entdeckt

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Hamburg haben Ermittler eine Leiche gefunden. Der Körper habe dort wahrscheinlich schon länger gelegen, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Der 45 Jahre alte Mieter der Wohnung wurde festgenommen. Es wird jetzt geprüft, ob er für den Tod des Mannes oder der Frau verantwortlich ist und ob er einem Haftrichter zugeführt wird. Die Identifizierung der Leiche war zunächst noch nicht abgeschlossen. Die Todesursache ist noch unklar. Die Mordkommission ermittelt. 

Die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg-Neustadt war am Sonntagmorgen im Zusammenhang mit bereits länger andauernden Ermittlungen durchsucht worden. Weitere Details teilte die Polizei zunächst nicht mit.

Quelle: DPA

Garmisch-Partenkirchen: Zwei schwere Skiunfälle in Zugspitz-Region

In der Zugspitz-Region in Garmisch-Partenkirchen sind am Wochenende gleich zwei Skifahrer schwer verunglückt. Ein bislang nicht identifizierter Mann fuhr nach Polizeiangaben am Samstag in der Nähe der Liftanlage "Kandahar Express" ungebremst in einen Holzzaun. Mehrere Ärzte, die selbst zum Skifahren dort waren, kamen dem leblosen Mann zur Hilfe. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen und war nach Polizeiangaben vom Sonntag nicht mehr in Lebensgefahr. Wer er ist, wussten die Beamten zunächst allerdings nicht und hofften auf Hinweise aus der Bevölkerung. Er sei zwischen 50 und 60 Jahre alt und stamme vermutlich aus Russland. 

Bereits am Tag zuvor waren auf einer Piste im Zugspitzskigebiet ein 38 Jahre alter Mann und eine 59 Jahre alte Touristin zusammengeprallt. Weil sich bei der Frau Ausfallerscheinungen bemerkbar machten, wurde sie in ein Krankenhaus geflogen und dort operiert. Auch bei ihr bestand am Sonntag den Angaben zufolge keine Lebensgefahr mehr.

Quelle: DPA

A8 bei Burgau: 18 Verletzte bei Massenkarambolage

Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn 8 in Bayern sind 18 Menschen verletzt worden, drei davon schwer. Nach einem Zusammenstoß zweier Autos krachten am Sonntag neun weitere Fahrzeuge auf der zum Teil schneebedeckten Fahrbahn in die Unfallstelle nahe Burgau, wie die Polizei mitteilte. Ein Auto überschlug sich, die 51 Jahre alte Fahrerin verletzte sich dabei schwer. Insgesamt waren den Angaben zufolge 23 Menschen im Alter zwischen 26 und 60 Jahren beteiligt. Die Autobahn blieb in Fahrtrichtung Stuttgart für drei Stunden gesperrt. Es bildete sich ein 15 Kilometer langer Stau. Die Polizei schätzte den entstandenen Sachschaden auf rund 300.000 Euro.

München/Nürnberg: Autofahrer nach 170 Kilometern Verfolgungsjagd gestoppt

Ein Autofahrer ist der Polizei von München aus auf der Autobahn 9 bis kurz vor Nürnberg davongerast. Erst nach rund 170 Kilometern konnte er gestoppt werden - an einer Rastanlage in der Nähe von Feucht. Der Mann wurde festgenommen. Während der Verfolgungsjagd wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt, verletzt wurde laut Polizei aber niemand.

"Den Einsatzkräften bot sich der Eindruck, dass sich der Festgenommene augenscheinlich in ungeordneten Lebensverhältnissen befand und sich bereits eine längere Zeit in seinem Fahrzeug aufhielt", teilte die Polizei am Sonntag weiter mit. Warum der Mann geflüchtet war, war zunächst unklar. Gegen ihn wird unter anderem wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Trotz mehrerer Streifen und eines Polizeihubschraubers gelang es den Beamten zunächst nicht, den Autofahrer zu stoppen. Um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, sperrte die Polizei teilweise Zufahrten auf die Autobahn, der nachfolgende Verkehr wurde abgebremst. Zwischenzeitlich warf der Mann den Angaben zufolge mehrere Gegenstände aus dem fahrenden Auto, unter anderem Steinbrocken.

Quelle: DPA

Berlin: Radfahrer stirbt nach Unfall mit BVG-Bus

In Berlin ist ein Radfahrer am Sonntag bei einem Unfall mit einem Linienbus tödlich verletzt worden. Wie die Feuerwehr im Internetdienst Twitter mitteilte, wurde dieser im Ortsteil Johannisthal im Bezirk Treptow-Köpenick von dem Bus eingeklemmt. Er sei noch am Unfallort verstorben. Zwei weitere Menschen seien mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.

Laut Polizei war die Unfallaufnahme und die Identifizierung des Radfahrers am Nachmittag noch nicht abgeschlossen. Daher könnten zunächst auch zu Geschlecht und Alter der getöteten Person noch keine Angaben gemacht werden, sagte eine Sprecherin auf Anfrage.

Offensichtlich ereignete sich der Unfall, als der Bus des städtischen Unternehmens BVG nach rechts abbog. Dies legen im Internet veröffentlichte Bilder nahe. Eine offizielle Bestätigung gab es aber auch dafür zunächst nicht. Unklar war auch, ob es sich bei den beiden Verletzten um Fahrgäste des Busses handelte. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort.

Quelle: AFP

Deutschland-Wetter: Woche startet meist trocken und sonnig

Die neue Woche beginnt vielerorts in Deutschland mit Sonnenschein. So wird es am Montag nach teils zögernder Nebelauflösung überwiegend heiter. Es bleibt trocken. Im Norden ist es allerdings auch wolkig oder stark bewölkt. Höchstwerte liegen im Süden meist nur knapp über 0 Grad, sonst zwischen 3 und 8 Grad, meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Im Wochenverlauf wird es mancherorts sehr kalt mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. 

Für die Nacht zum Dienstag erwarten die Meteorologen dicke Wolken in Küstennähe. Sonst zeigt sich der Himmel vielfach klar. Vor allem in Flussnähe komme aber teils dichter Nebel oder Hochnebel auf. Die Temperaturen können im äußersten Süden und im östlichen Bergland auf bis zu minus 10 Grad fallen. Tagsüber zeigt sich verbreitet die Sonne nachdem sich der morgendliche Nebel verzogen hat. Nur im Norden sorgt starke Bewölkung für trübes Wetter. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 0 Grad an der Donau und 8 Grad an den Küsten. 

In der Nacht zum Mittwoch bleibt es meist trocken. Auch am Tag bleibt es verbreitet niederschlagsfrei in der Republik. Allerdings ziehen vielerorts Wolken auf. Temperaturen liegen südlich der Mittelgebirge bei minus 1 bis 4 Grad. Im Norden und Nordosten herrschen bei mäßigem Nordwestwind 5 bis 8 Grad, heißt es vom DWD.

Quelle: DPA

Duisburg: 14 Autos offenbar in Brand gesetzt worden

Im Duisburger Süden sind am frühen Sonntagmorgen innerhalb kürzester Zeit 14 Autos offensichtlich in Brand gesetzt worden. Die Polizei gehe dem Verdacht der Brandstiftung nach, sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen. Alle Pkw wurden zur Untersuchung der Brandursache sichergestellt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen insbesondere wegen des Verdachts auf Brandstiftung aufgenommen. 

Die Polizei fuhr in dem betroffenen Bereich intensiv Streife. Auch an einer anderer Stelle im Duisburger Norden brannte in der Nacht zu Montag ein Fahrzeug, die Ermittler sahen aber keinen Zusammenhang. Im Duisburger Norden hatte es in den vergangenen Wochen eine ganze Serie mit brennenden Autos gegeben.

Quelle: AFP

Weil am Rhein: Fahrerflucht in der Waschanlage

Ein Schweizer Autofahrer wurde in Weil am Rhein wegen Fahrerflucht festgenommen. Der Polizei zufolge fuhr der Mann mit seinem Ford-SUV bei der Autowäsche gegen die Stirnwand der Anlage, weil er versehentlich den Vorwärtsgang eingelegt hatte. Dabei entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Statt sich beim Betreiber zu melden, fuhr der Mann aber einfach davon. Da der Vorfall gleich aufgefallen war, konnte die herbeigerufene Polizei den Flüchtigen noch vor Verlassen des Ortes stellen. Der Schaden ist deshalb so hoch, weil bei dem Unfall die technische Anlage der Wasserbox beschädigt wurde. Die ganze Anlage musste danach den Betrieb einstellen. Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls, sich zu melden.

Passau: Frau wendet auf Autobahn

Die Polizei hat in der Nacht zu Sonntag eine Autofahrerin beim Wenden auf der A3 bei Passau in Bayern erwischt. Die Frau war nach Polizeiangaben auf die Autobahn auf- und dann auf dem Pannenstreifen wieder zurückgefahren. Die 49-Jährige gab an, sich verfahren zu haben. Andere Autofahrer wurden nicht gefährdet, trotzdem muss die Frau nach Polizeiangaben mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Samstag, 18. Januar:

München: Apotheke wirbt für "drogen" - meint aber was anderes

Eine Münchner Apotheke will einen aus Sicht vieler Kunden verwirrenden Schriftzug an ihrer Fassade ändern. "drogen" steht über der Löwen-Apotheke am Viktualienmarkt - neben "homöopathie". "Der Schriftzug wird demnächst geändert", sagte der Apotheker Carlo Pirolo am Samstag. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. "Er ist aber schon immer so, seit 1970 bestimmt." Und mit dem, was man gemeinhin unter Drogen verstehe, habe das nichts zu tun. "Wenn Sie in eine Drogerie gehen, kaufen Sie ja auch keine Drogen. Damit sind die Arzneimittel gemeint." Die Löwen-Apotheke gibt es nach Angaben Pirolos seit 1624.

Quelle: DPA

Düsseldorf: 40 Verletzte nach Gasaustritt am Flughafen

Am Düsseldorfer Flughafen haben am Samstagnachmittag rund 40 Mitarbeiter über Augen- und Atemwegsreizungen geklagt. "Die Mitarbeiter sind vor Ort durch Einsatzkräfte behandelt worden, es musste aber niemand ins Krankenhaus", sagte ein Flughafensprecher. Nach Polizeiangaben hatten sich die betroffenen Mitarbeiter im "Reisemarkt" aufgehalten, einer Zwischenebene im Flughafengebäude. Der betroffene Bereich wurde geräumt. 

"Bisher können wir weder ein absichtliches Versprühen von Reizgas noch einen technischen Defekt ausschließen", berichtete ein Polizeisprecher. Durch Messungen sei aktuell kein Stoff in der Luft nachzuweisen, die Ermittlungen dauerten an. Wie der Flughafensprecher weiter mitteilte, seien keine Fluggäste betroffen. Auch der Flugbetrieb laufe normal weiter.

Quelle: DPA

Rüsselsheim: Spaziergänger finden Säugling im Gebüsch

Nach dem Fund eines Neugeborenen in einem Gebüsch sucht die Polizei in Rüsselsheim nach den Eltern. Spaziergänger hatten den Säugling in einem Handtuch gewickelt in der Nähe eines kleinen Flusses entdeckt, nachdem sie Schreie gehört hatten. Das teilte die Polizei am Samstag mit. Die Passanten wählten am Freitagabend umgehend den Notruf. 

Wäre das wenige Stunden alte Baby nicht entdeckt worden, wäre es bei den kalten Temperaturen in der Nacht "vermutlich erfroren", sagte ein Polizeisprecher. "Das wäre nicht lange gut gegangen, für so ein kleines Baby war es viel, viel zu kalt."

Der kleine Junge kam ins Krankenhaus. Er sei wohlauf, sein Gesundheitszustand sei stabil. Da sich bis Samstag weder die Mutter noch andere Verwandte gemeldet hatten, geht die Polizei davon aus, dass das Kind ausgesetzt wurde. Lange könne es nicht im Gebüsch gelegen haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Im Laufe des Samstags erhielt die Polizei nur wenige Hinweise, von den Eltern fehlte weiter jede Spur. Es hätten sich aber mehrere Paare gemeldet, die das Kind sofort und liebend gern aufnehmen und großziehen würden, sagte der Sprecher. "Auch Windelspenden sind uns schon angeboten worden."

Quelle: DPA

Hamburg: Bahnhof Dammtor wegen ICE-Störung gesperrt

Wegen einer technischen Störung an einem ICE ist der Dammtorbahnhof in Hamburg am Samstag zeitweise komplett für den Fernverkehr gesperrt worden. Wie ein Bahn-Sprecher mitteilte, hat es am Nachmittag eine Rauchentwicklung an dem Zug aus Stuttgart mit Ziel Hamburg Altona gegeben. Alle Passagiere konnten aber aussteigen. Nach einer halben Stunde wurde eines der beiden Fernbahngleise wieder freigegeben. Der S-Bahnverkehr war nicht betroffen. Fernzüge wurden teilweise umgeleitet oder mussten warten.

Quelle: DPA

Grünheide: Bürger demonstrieren gegen und für Tesla-Ansiedlung

Gegen die geplante Ansiedlung des US-Elektroautobauers Tesla haben am Samstag in der Brandenburger Gemeinde Grünheide (Oder-Spree) nach Polizeiangaben rund 200 Menschen demonstriert. Mit Plakaten auf denen stand: "Keine Großfabrik im Wald" und "Geheim verhandelt - Umwelt verschandelt" protestierten die Bürger gegen die Rodung des Waldes für das große Gelände, auf dem die Fabrik gebaut werden soll. 

An einer weiteren Demo für die Tesla-Ansiedlung nahmen dagegen circa 30 Menschen teil, wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte. Nach Angaben der Veranstalter waren es jedoch rund 50 Teilnehmer, darunter zahlreiche Familien mit Kindern. Auf Transparenten stand "Elon, ich möchte ein Auto von Dir" oder "Gestalten statt verhindern." Einige Bewohner aus Grünheide waren mit ihren Tesla-Fahrzeugen gekommen. 

Als ein Zug von Tesla-Gegnern an den Befürwortern vorbeilief, kam es kurzzeitig zu verbalen Auseinandersetzungen. Beide Seiten beschimpften sich gegenseitig. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Die Lage beruhigte sich anschließend wieder.

Quelle: DPA

Berlin: Couragierte Frau stellt Täter nach brutalem Raub

Eine couragierte Frau hat gemeinsam mit einem Passanten einen 18-Jährigen gestellt, der ihr zuvor ihre Tasche entrissen hatte. Wie die Polizei in Stuttgart am Samstag mitteilte, befand sich die 24-Jährige am frühen Morgen gegen 5.10 Uhr auf dem Heimweg, als sich ihr der jüngere Mann unvermittelt näherte, sie an den Haaren riss und ihr ins Gesicht schlug. Dann flüchtete er mit ihrer Bauchtasche.

Die Überfallene verfolgte daraufhin den Täter und wurde dabei von einem anderen Mann unterstützt, den sie auf ihre Lage aufmerksam machen konnte. Den beiden Verfolgern gelang es auch, den Räuber einzuholen und anzusprechen. Schließlich kam eine Polizeistreife dazu und nahm ihn fest.

Quelle: AFP

Estorf: Weiter rechtsextreme Drohungen gegen zurückgetretenen Bürgermeister

Auch nach seinem Rücktritt sieht sich der frühere Bürgermeister von Estorf in Niedersachsen, Arnd Focke (SPD), noch Bedrohungen ausgesetzt. Auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte Focke entsprechende Bilder. In einem Fall hatte er einen ausgerissenen Zeitungsartikel über seinen Rücktritt bekommen - mit einem Fadenkreuz auf seinem Foto. Unbekannte ritzten außerdem auf seinem Grundstück ein Hakenkreuz in ein Brett, wie Focke der hannoverschen "Neuen Presse" sagte.

Seinen Angaben zufolge ermittelt in beiden Fällen die Staatsschutz-Abteilung der Polizei. "Ich habe mich für Öffentlichkeit entschieden und mache das konsequent weiter", sagte er der Zeitung. Von der Polizei war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Focke war Ende 2019 von seinem Amt als Ortsbürgermeister der Gemeinde Estorf bei Nienburg zurückgetreten, nachdem sein Privatauto mit Hakenkreuzen verunstaltet worden war und er einen Zettel mit der Aufschrift "Wir vergasen dich wie die Antifa" in seinem Briefkasten gefunden hatte.

Quelle: DPA


 

Nachrichten von Freitag, 17. Januar:

Stuttgart: Mann greift Passantin an den Haaren, schlägt sie mehrfach ins Gesicht und raubt ihre Tasche

In Stuttgart kam es heute Morgen gegen 5 Uhr zu einem brutalen Raubüberfall. Auf dem Nachhauseweg wurde eine 24-Jährige überraschend von einem Mann an den Haaren gerissen und mehrfach ins Gesicht geschlagen. Während er von ihr Geld forderte, riss er Angreifer ihr die Brusttasche ab und floh. Gemeinsam mit anderen Passanten konnte sie den Täter verfolgen und stellen. Der 18-jährige mutmaßlich Drogenabhängige wurde verhaftet. Nun sucht die Polizei nach weiteren Zeugen.

Ludwigsburg: Geblitzter Autofahrer verliert Nerven und versenkt Teile von Radarfalle in See

Ein in eine mobile Radarfalle geratener junger Autofahrer hat in Baden-Württemberg die Nerven verloren und damit alles noch viel schlimmer gemacht. Wie die Polizei Ludwigsburg am Freitag mitteilte, wurde der 20-Jährige abends auf einer Bundesstraße geblitzt. Offenbar aus Sorge vor Konsequenzen stahl er Teile der Anlage und versenkte diese in einem See. Bei der Aktion vollzog er zudem verkehrsgefährdende Manöver. Nach Angaben der Beamten richtete der junge Mann dadurch einen Schaden von mehr als 15.000 Euro an und handelte sich Strafanzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung und Diebstahls ein. Dabei war die Aktion völlig unsinnig: Zum einen stahl er nur die Blitzlichter der Radarfalle, ließ Kamera und Datenträger aber unangetastet. Zum anderen überschritt er die zulässige Höchstgeschwindigkeit gerade einmal "im einstelligen Bereich", also lediglich marginal.    

Nach Angaben der Beamten war der Mann am Donnerstagabend bei Vaihingen geblitzt worden. Nach rund zehnminütiger "Bedenkzeit" kehrte er zurück, stellte sein Auto am gegenüberliegenden Fahrbahnrand ab und rannte quer über alle vier Fahrbahnen der Bundesstraße zu dem mobilen Tempomessgerät. Er stahl die zugehörigen Blitzlichter, packte diese in sein Auto, wendete laut Polizei mitten auf der Straße und raste mit "quietschenden Reifen" davon. Dabei kam er kurzzeitig ins Schleudern und geriet auf die Gegenfahrbahn, sodass ein entgegenkommendes Fahrzeug ihm ausweichen musste. Später stellte sich der Fahrer selbst auf einem Polizeirevier und gab zu, die Blitzlichter in einen Baggersee geworfen zu haben. Die Beamten prüfen noch, ob er eventuell noch weitere Menschen gefährdete.

Quelle: AFP

Münster: Dreijährige steigt unbemerkt in den Schulbus

Ein dreijähriges Mädchen aus Münster hat den Freitag offenbar lieber in der Schule als in einer Kita verbringen wollen. Die Kleine stieg am Morgen zunächst unbemerkt zusammen mit größeren Kindern in einen Schulbus, wie die Polizei mitteilte. Aufmerksame Schüler nahmen die "alleinreisende" Dreijährige später mit auf den Pausenhof der Schule und alarmierten die Polizei.    

Währenddessen hatten die besorgten Eltern ihre Tochter bereits bei den Ordnungshütern vermisst gemeldet. Die Beamten nahmen die kleine Ausreißerin auf dem Pausenhof in Obhut und brachten sie zu ihren glücklichen Eltern zurück.

Fulda: 43-Jähriger nach Schüssen auf zwei Linienbusse in Hessen festgenommen

Nach Schüssen auf zwei Linienbusse im hessischen Lahn-Dill-Kreis hat die Polizei einen 43-jährigen Mann festgenommen. Motiv des dringend Tatverdächtigen sei offenbar eine "geschäftliche Konkurrenzsituation" gewesen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag in Wetzlar mit. Durch die Schüsse am vergangenen Dienstag war niemand verletzt worden - die Geschosse drangen nicht in die Busse ein.

Allerdings wurden zwei doppeltverglaste Busfenster beschädigt. Nach Ermittlerangaben soll der 43-Jährige aus dem Landkreis Gießen aus einem Auto auf die entgegenkommenden Busse geschossen haben. Bei Durchsuchungen von Wohnung und Arbeitsstelle des Verdächtigen fanden Polizisten Schusswaffen, die der Mann legal besitzt, Datenträger und das mögliche Tatfahrzeug.

Quelle: DPA

Kleve: 615 Euro Schadenersatz für totes TV-Huhn "Sieglinde" 

Für das von einem Hund totgebissene Filmhuhn "Sieglinde" muss der Besitzer deutlich mehr Schadenersatz zahlen - 615 Euro. Das entschied das Landgericht Kleve am Freitag und verdoppelte damit die vom Amtsgericht zunächst festgelegte Summe. Das Huhn war etwa im ARD-Film "Wir sind doch Schwestern" zu sehen. 

Im Juni 2017 hatte ein Spaziergänger am Niederrhein seinen Hund ohne Leine laufen lassen, das Tier hatte "Sieglinde" getötet. "Sieglinde" sei kein gewöhnliches Huhn gewesen, stellte das Gericht klar - daher könne die Besitzerin deutlich mehr als den Wert einer normalen Legehenne von etwa 15 Euro verlangen. Gegen das Urteil wurde Revision nicht zugelassen.

Quelle: DPA

Dortmund: Polizisten kassieren Gaffer-Handy ein

In Dortmund haben Polizisten nach einem Unfall mit einer Verletzten einem 34-Jährigen das Smartphone abgenommen. Wie die Polizei am Donnerstag berichtete, hatte zuvor ein Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache eine 55-jährige Fußgängerin angefahren. Die Frau wollte die Straße überqueren, wurde durch den Aufprall zu Boden geschleudert und blieb bewusstlos liegen. 

"Ein 34-jähriger Passant, der zufällig an der Unfallstelle vorbeikam, zückte sein Handy und fing an, die am Boden liegende Frau zu filmen", teilen die Beamten mit. er hätte auch weitergefilmt, als die Rettungskräfte eintrafen. Als die Polizei dazukam, versuchte er, sich zu entfernen, wurde jedoch gestoppt. Die Polizisten hielten ihn auf und stellten das Mobiltelefon sicher. Den Mann erwartet eine Anzeige wegen des Verdachts der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen. Die Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. 

Quelle: Polizei


Düsseldorf: Verletzte Feuerwehrleute bei Brand in Bettenlager

 Düsseldorf: Zwei Feuerwehrmänner sind durch Explosionen bei einem Lagerhallenbrand in Düsseldorf verletzt worden, einer davon schwer

Frankfurt/Main: Schuss bei Geldübergabe

Bei einer Geldübergabe im Frankfurter Stadtteil Fechenheim fiel am Donnerstag ein Schuss. Wie die "Frankfurter Neue Presse" mit Bezug auf die Polizei berichtet, ereignete sich der Vorfall im Rahmen einer von den Beamten überwachten Geldübergabe. Zuvor versuchten Trickbetrüger offenbar, einen Rentner um sein Erspartes zu bringen. Der Senior hatte jedoch die Polizei alarmiert. Bei der fingierten Übergabe löste sich dann der Schuss durch ebendiesen Rentner. Ob bewusst oder versehentlich, ist Gegenstand der Ermittlungen. Ebenso ist unklar, warum der Mann die Waffe mitführte und ob diese scharf war oder ob es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Verletzt wurde niemand, der mutmaßliche Betrüger wurde dem Bericht zufolge festgenommen. 

Quelle: "FNP

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Bad Bentheim: Bundespolizisten schnappen gesuchten 71-Jährigen mit 41 Aliasnamen

An der deutsch-niederländischen Grenze haben Bundespolizisten einen per Haftbefehl gesuchten 71-Jährigen gefasst, der den Behörden unter nicht weniger als 41 Aliasnamen bekannt war. Der Senior hatte sich zuvor gut achteinhalb Jahre lang erfolgreich dem Antritt einer Haftstrafe entzogen, teilte die Bundespolizei am Freitag in niedersächsischen Bad Bentheim mit.

Seit Mai 2011 war der Deutsche demnach rechtskräftig wegen Betrugs und Unterschlagung zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Allerdings war er nicht zum Haftantritt erschienen und tauchte jahrelang unter. Laut Bundespolizei nutzte er neben seinem echten Namen 41 falsche Identitäten, um die Behörden zu täuschen.

Ins Netz ging der Gesuchte den Beamten demnach am späten Donnerstagabend bei einer Kontrolle des Grenzverkehrs an der Autobahn 30 im westlichen Niedersachsen. Er saß als Beifahrer in einem Auto, das gerade aus den Niederlanden nach Deutschland fuhr. Die Polizisten brachten den Senior unmittelbar danach in eine Justizvollzugsanstalt.

Quelle: DPA

Neualbenreuth: Rund 300 Schweine bei Stallbrand verendet 

Rund 300 Mastschweine sind bei einem Stallbrand in Neualbenreuth in Bayern verendet. Das Feuer war aus zunächst ungeklärten Gründen in der Nacht zum Freitag ausgebrochen, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Betroffen waren zwei Ställe mit insgesamt 500 Schweinen. Ein Stall brannte komplett ab, der Sachschaden beträgt rund 700 000 Euro.

Quelle: DPA

Frankfurt/Oder: Zwei Menschen bei Absturz von Kleinflugzeug in Brandenburg getötet

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs sind am Donnerstag im brandenburgischen Strausberg zwei Menschen ums Leben gekommen. Das einmotorige Fluggerät stürzte aus zunächst ungeklärter Ursache auf das Gelände des Strausberger Verkehrslandeplatzes und brannte sofort aus, wie die Polizei mitteilte. Nachdem die Flammen gelöscht waren, fanden Polizisten und Feuerwehrleute die beiden Leichen.     Die Identität der Opfer war zunächst unklar. Aufschluss über die Absturzursache sollen nun Untersuchungen von Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung geben. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung auf.

Quelle: AFP


 

Nachrichten von Donnerstag, 16. Januar:

Essen: Polizeihund beißt versehentlich Polizisten

Schmerzhafte Verwechslung: Bei der Verfolgung eines Verdächtigen hat ein Polizeihund in Nordrhein-Westfalen einen der Ordnungshüter gebissen. Die Essener Polizei sprach am Donnerstag von einem "doofen Versehen", das "zum Glück selten" vorkomme. Der Hund machte seinen Fehler aber sofort wieder gut: Nach dem Zwischenfall nahm er die Verfolgung auf und führte die Beamten zu dem Gesuchten. Der gebissene Polizist wurde nach den Angaben leicht verletzt. Auf den Verdächtigen aufmerksam geworden war die Polizei, weil er sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. Wenig später fuhr der 36-Jährige gegen eine Wand und floh zu Fuß weiter.

Quelle: DPA

Köln: Polizei stößt bei Ermittlungen im Rockerumfeld auf 46.000 Euro

Bei Ermittlungen wegen Verdachts der Geldfälschung und Geldwäsche ist die Kölner Kriminalpolizei im Umfeld der Rockerszene auf 46.000 Euro in bar gestoßen, die nun auf ihre Echtheit überprüft werden. Zudem entdeckten die Ermittler im Tresor der Spielhalle eines Tatverdächtigen eine "sehr hochpreisige Armbanduhr", wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.    

Die Ermittlungen richten sich demnach zwei Männer im Alter von 32 und 42 Jahren und eine 36-jährige Frau. Bei dem 32-Jährigen handelt es sich laut Polizei um einen derzeit inhaftierten ranghohen Angehörigen der Rockerszene

Quelle: AFP

Braunschweig: Kind gerät unter Straßenbahn und stirbt

Ein Kind ist am Donnerstagnachmittag in Braunschweig nach Polizeiangaben unter eine Straßenbahn geraten und gestorben. Mehrere andere Kinder stünden unter Schock, sagte eine Mitarbeiterin der Polizei. Ob es sich bei dem getöteten Kind um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, war zunächst unklar. Auch das Alter und die genauen Umstände des Unfalls waren noch nicht bekannt.

Quelle: DPA

Münster: Mann von eigenem Auto getötet

Ein 62-Jähriger ist am Donnerstag in Münster durch sein eigenes Auto getötet worden. Der Mann wollte am Morgen offenbar die Heckscheibe des Wagens von Eis befreien, wie die Polizei mitteilte. Dabei rollte das Auto auf abschüssigem Gelände zurück, schob den Mann vor sich her und drückte ihn gegen einen Baum.     Der 62-Jährige erlag noch am Unglücksort seinen schweren Verletzungen. Nach ersten Erkenntnissen hatte er die Handbremse des Wagens nicht angezogen.

Quelle: Polizei Münster

München: Mann gerät in Papierpresse – tot

In München-Neuhausen hat sich bereits am Dienstag ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Wie die Polizei mitteilte, geriet ein 68-jähriger Mitarbeiter eines Kaufhauses beim Betätigen einer Papierpresse mit seinem Oberkörper in die Maschine und wurde dabei so schwer verletzt, dass ein hinzugerufener Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte.

Laut Polizeiangaben war es in der Presse zuvor zu einem Papierstau gekommen. Diesen wollte der Verunglückte beheben, was für ihn tödlich endete. Ein auf Betriebsunfälle spezialisiertes Kommissariat habe die Ermittlungen aufgenommen, heißt es. 

Quelle: Polizei München 

Oldenburg: 79-jähriger Autofahrer durchbricht Mauer in Parkhaus und fährt weiter

Ein 79-jähriger Autofahrer hat in einem Oldenburger Parkhaus eine massive Mauer durchbrochen und ist trotz schwerer Schäden an seinem Auto und am Gebäude weitergefahren. Wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Donnerstag mitteilte, wurde sie erst vom Sohn des Manns über das Geschehen informiert. Demnach hatte der Senior beim Ausparken eine Mauer durchbrochen und war dann mit seinem Wagen etwa 1,50 Meter tief auf anderes Parkdeck gestürzt.

Dabei wurde sein Auto stark beschädigt, auch am Parkhaus und einem dort geparkten weiteren Fahrzeug entstanden Schäden. Trotzdem fuhr der Unfallverursacher davon. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen ihn ein und beschlagnahmte seinen Führerschein. Warum der Mann die Mauer durchbrach, ist noch unklar. Allein den Schaden am Gebäude schätzten die Beamten auf mehrere tausend Euro.

Quelle: AFP

Rottweil: Mann attackiert Jobcenter-Mitarbeiterin mit Messer

Ein Mann hat im Jobcenter in Rottweil eine Mitarbeiterin mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Der mutmaßliche Angreifer sei noch vor Ort festgenommen worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Das Opfer kam mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus. Warum es zu dem Angriff des Kunden auf die Mitarbeiterin kam, war zunächst unklar. Auch weitere Details etwa zur Identität des Mannes konnten die Beamten noch nicht nennen. Der Tatverdächtige werde derzeit ebenso wie Zeugen des Vorfalls vernommen. Zuvor hatte der "Schwarzwälder Bote" über den Angriff berichtet. Demnach ist auch das DRK mit mehreren Einsatzfahrzeugen angerückt und die Polizei hat das Gelände abgeriegelt.

Quelle: DPA

Recklinghausen: Verschwundener Junge in Schrank –Vorermittlungen gegen Polizei 

Im Fall eines über zwei Jahre verschwundenen Jugendlichen, 15, im Ruhrgebiet hat die Staatsanwaltschaft Vorermittlungen gegen Beamte der Duisburger Polizei eingeleitet. Hintergrund ist ein Hinweis nach der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY. ungelöst" auf den Aufenthaltsort des Jungen - der jedoch "ohne weitere Ermittlungen zu den Akten genommen" wurde, wie es in einem vertraulichen Bericht an den Innenausschuss des Landtags heißt, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. 

Der Junge war im Dezember in einem Schrank in der Wohnung eines Mannes, 44, gefunden worden, gegen den damals wegen Kindesmissbrauchs ermittelt wurde. Laut dem Bericht des NRW-Innenministers hatte am 24. Juli 2019 eine "Aktenzeichen XY"-Zuschauerin einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des Jugendlichen gegeben. Da sie das nur aus zweiter Hand wusste, rief die Polizei bei dem Mann an, der ursprünglich der Frau davon erzählt hatte. Dieser nannte demnach auch den Namen des tatsächlich bereits wegen des Besitzes von Kinderpornografie vorbestraften Mannes aus Recklinghausen.

Das Ergebnis des Telefonats kam laut Bericht allerdings ohne weitere Ermittlungen zu den Akten. Es sei auch nichts im Computer abgespeichert worden. Erst fünf Monate später wurde der Jugendliche durch einen Zufall entdeckt. 

Gegen den Verdächtigen, bei dem der Junge mehr als zwei Jahre lebte, wird laut dem vertraulichen Papier inzwischen auch wegen Vergewaltigung und des Herstellens jugendpornografischer Schriften ermittelt.

Quelle: DPA

Leipzig: Eurofighter müssen nach Panne bei Luftbetankung notlanden

Zwei Eurofighter der Bundeswehr haben nach einer Panne bei der Luftbetankung eines Transportflugzeug vom Typ Airbus A400M ungeplant in Leipzig landen müssen. Wie die Luftwaffe am Donnerstag auf Twitter mitteilte, brach bei einem der Jets während der Übung der Tankstutzen an der Sollbruchstelle ab.

Daraufhin seien die beiden in Neuburg an der Donau stationierten Eurofighter ungeplant auf dem Flughafen Leipzig gelandet. Beide Maschinen seien unbewaffnet gewesen.

Quelle: AFP

Berlin: Polizist wegen tödlichen Unfalls mit Streifenwagen angeklagt

Knapp zwei Jahre nach einem tödlichen Unfall mit einem Streifenwagen hat die Staatsanwaltschaft einen Berliner Polizisten angeklagt. Dem 52-Jährigen werden fahrlässige Tötung und Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkohol am Steuer vorgeworfen, teilte die Anklagebehörde am Donnerstag mit. 

Der Wagen einer 21-Jährigen war am 29. Januar 2018 von dem Polizeiauto mit Blaulicht nahe dem Alexanderplatz gerammt worden. Die junge Frau starb noch an der Unfallstelle.

Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeschuldigte unter Alkoholeinfluss zunächst mit einer Geschwindigkeit von 130 Stundenkilometern am Steuer gesessen haben. Er soll das Fahrzeug der 21-Jährigen beim Einparken zu spät bemerkt und dann getroffen haben. Beim Zusammenstoß sei noch eine Geschwindigkeit von 93 Stundenkilometern festgestellt worden. 

Erst Monate nach Beginn der Ermittlungen war bekannt geworden, dass eine im Krankenhaus genommene Blutprobe des Fahrers Alkohol enthielt. Die Ermittlungen waren dann ausgeweitet worden.

Quelle: DPA

Saarbrücken: Neunjähriger Gamer löst Alarm in Elektro-Geschäft aus

Am Computer vergaß er die Zeit: Ein Neunjähriger hat in einem Laden für Elektroartikel in Saarbrücken nach Geschäftsschluss aus Versehen den Alarm ausgelöst. Er habe am Mittwochabend an einem Computer gespielt und dabei wohl die Zeit vergessen, teilte die Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach mit.

Nachdem die Angestellten das Licht gelöscht und die Alarmanlage scharf gestellt hätten, sei der Alarm losgegangen — und es sei aufgefallen, dass sich noch jemand in den Verkaufsräumen befunden

Quelle: DPA

Gelsenkirchen: Nach Polizeischüssen vor Wache: Ermittlungen wegen Totschlags

Nach den tödlichen Schüssen auf einen mit einem Messer bewaffneten 37-Jährigen in Gelsenkirchen wird gegen einen 23 Jahre alten Polizeianwärter wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. Das geht aus einem vertraulichen Bericht an den Innenausschuss des NRW-Landtags hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach sei die Frage noch unklar, ob die Schüsse am 5. Januar "durch Notwehr gedeckt waren". In dem Bericht heißt es zudem: "Nicht sicher geklärt ist insbesondere, ob der Getötete - wie in den Medien berichtet - "Allahu Akbar" rief".

Nach aktuellem Ermittlungsstand, der sich in dem vertraulichen Bericht des Innenministers findet, hatte der 37-Jährige zunächst vor der Polizeiwache mit einem Stock auf einen geparkten Streifenwagen geschlagen. Der Polizeianwärter und ein 41 Jahre alter Kollege sprachen den Mann an. Laut "unbeteiligten Zeuginnen", wie es heißt, lief der Mann dann mit dem Ast und einem Messer auf die Polizisten zu. Nach Auswertung von Fotos vom Tatort "dürfte der Abstand wenige Meter betragen haben". Der Polizeianwärter habe vier Schüsse abgegeben. Der türkische Staatsbürger, der in Gelsenkirchen lebte, starb noch vor Ort im Rettungswagen.

Die Ermittler, die den Angriff in der Nacht zunächst als Anschlag gewertet hatten, gehen inzwischen von einer psychischen Erkrankung des Getöteten aus. Laut dem öffentlichen Bericht an den Innenausschuss wurde dem Mann nach zwei Prüffallbearbeitungen eine "islamistische Grundhaltung" attestiert. Es lägen aber keine Hinweise auf "eine Radikalisierung, Einbindung in die islamistische Szene in Deutschland oder sonstige Verbindungen zu islamistischen Gruppierungen" vor. Im nichtöffentlichen Bericht wird der Mann als Einzeltäter bezeichnet.

Quelle: DPA

Olbersdorf: 76-Jähriger von Baumstamm überrollt

Ein 76-jähriger Mann ist am Mittwoch nach einem Arbeitsunfall im sächsischen Olbersdorf (Landkreis Görlitz) gestorben. Wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilte, hatte er gemeinsam mit einem 46-Jährigen auf einem privaten Grundstück einen Baum zersägen wollen. Bei der Arbeit mit der Kettensäge kam der Stamm ins Rollen und begrub beide Männer unter sich. Sie kamen nur mit Hilfe der Feuerwehr wieder frei und wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag der Senior seinen schweren Verletzungen.

Quelle: MDR

Seligenstadt: Volltrunkener Schiffsführer rammt am Ufer liegende Mainfähre

Ein volltrunkener Schiffsführer eines Güterschiffs hat in der Nacht zum Donnerstag die am Ufer liegende Mainfähre bei Seligenstadt gerammt. Dabei sei die zum Unfallzeitpunkt außerhalb ihrer Betriebszeit am Ufer stillliegende Fähre beschädigt worden, weshalb vorläufig kein Fährverkehr zwischen Seligenstadt in Hessen und Karlstein in Bayern stattfinden könne, teilte die hessische Bereitschaftspolizei mit. Nach Begutachtung des Schadens werde über die Wiederaufnahme des Fährverkehrs entschieden.

Bei dem Kapitän des Güterschiffs ergab ein Atemalkoholtest 2,13 Promille. Das Schiff des 56-Jährigen sei stillgelegt worden, über den Entzug seines Patents als Schiffsführer werde am Donnerstag entschieden.

Quelle: AFP

Düsseldorf: Falsche Polizisten ergaunern 11,2 Millionen Euro

Trotz umfangreicher Präventionsmaßnahmen bekommt die Polizei die Gefahr durch Trickbetrüger in NRW nicht in den Griff. Bei der Betrugsmasche "falscher Polizist und Amtsträger" zählten die Ermittler in den ersten drei  Quartalen des vergangenen Jahres bereits 284 vollendete Straftaten mit einer  Schadenssumme von rund 11,2 Millionen Euro, wie das Landeskriminalamt (LKA) der "Rheinischen Post" mitteilte. Zum Vergleich: Für das gesamte Jahr  2018 wurden in NRW 289 Vollendungen mit einem Sachschaden von rund 12,4 Millionen Euro registriert. "Und man muss leider sagen, dass das nur das  sogenannte Hellfeld ist, also die Fälle, die der Polizei bekannt sind", sagte  ein LKA-Sprecher. Experten schätzen, dass die Dunkelziffer mindestens genauso  hoch sein dürfte. Gleichbleibend hoch sind auch die Zahlen beim sogenannten  Enkeltrick. Bis zum 30. September 2019 gab es in NRW 160 Betrugsopfer, die um  rund 2,4 Millionen Euro gebracht wurden. Im gesamten Jahr 2018 waren es 210  Opfer und rund drei Millionen Euro Schaden. "Die bei der Polizei angezeigten  Fälle beantragten 2018 insgesamt 2824 Sachverhalte, aufgeteilt in 2614 Versuche  und die 210 Vollendungen", erklärte der LKA-Sprecher. "Und leider sind fast  ausschließlich Senioren die Opfer", so der LKA-Sprecher.

Quelle: "Rheinische Post"


 Nachrichten von Mittwoch, den 15. Januar

Hamburg: Frau rast mit geliehenem Luxusauto durch Innenstadt

Mit einem stark motorisierten Leihwagen der Luxusklasse ist eine Frau viel zu schnell durch Hamburg gerast. Beamte stoppten die 38-Jährige nach Polizeiangaben vom Mittwoch, als sie ihr 560 PS starkes Gefährt spätabends mit kurzzeitig annähernd 150 Stundenkilometern über eine Hauptstraße im westlichen Innenstadtgebiet lenkte. Dort ist nur Tempo 50 erlaubt. Die Frau erwartet nun unter anderem ein saftiges Bußgeld von voraussichtlich 1400 Euro.

Eine zivile Streife zur Verkehrsüberwachung beobachtete das Sportcoupé der Oberklasse am Dienstabend, als es nach Stopps an roten Ampeln mehrfach extrem beschleunigte. Zu Verkehrsgefährdungen kam es dabei jedoch nicht, weil die Straße zu diesem Zeitpunkt nur noch spärlich befahren war.

Die Beamten zeichneten das Geschehen auf Video auf und hielten das Auto anschließend an. Es handelte sich laut Polizei um einen Leihwagen, den der Beifahrer der Frau anscheinend als Ersatz für sein gerade in der Werkstatt befindliches Auto erhalten hatte. Da er selbst angetrunken war, ließ er seine Begleiterin fahren. Der Frau winkt nun außer dem hohen Bußgeld auch ein dreimonatiges Fahrverbot.

Quelle: AFP

Berlin: Imker kippen Honig aus Protest vor Landwirtschaftsministerium aus

Zwei Brandenburger Imker haben am Mittwoch aus Protest gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung Honig vor dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft abgeladen und einen Teil der klebrigen Masse auf der Treppe verschüttet. Bei dem Honig handelte es sich laut "Bündnis zum Schutz der Bienen" um zweieinhalb Tonnen mit Glyphosat belasteten Honig aus dem Betrieb des Imkerpaars. Insgesamt müsse das Paar vier Tonnen Honig vernichten, der Schaden soll sich nach Angaben des Bündnisses auf 60.000 Euro belaufen.

Die Imker werfen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) vor, zu wenig für den Schutz von Bienen und der ökologischen Artenvielfalt zu tun. Der Unkrautvernichter Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Mit dem Glyphosateinsatz soll am 31. Dezember 2023 Schluss sein, dann läuft die Zulassung in der EU aus.

Imker Sebastian Seusing schüttet vor dem Landwirtschaftsministerium Glyphosat-belasteten Honig auf die Treppe. 

Ein Imker schüttet vor dem Landwirtschaftsministerium Glyphosat-belasteten Honig auf die Treppe. 

DPA

Quelle: DPA

Berlin: Unbekannte beschädigen Fahrzeug der Polizeigewerkschaft massiv

Unbekannte haben ein Fahrzeug der Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) massiv beschädigt. Bei dem Auto wurden die Scheiben eingeschlagen und die Hinterreifen zerstochen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Außerdem befanden sich demnach im Innern des Fahrzeugs eine unbekannte Flüssigkeit sowie Schaum aus einem Feuerlöscher. Der Wagen ist demzufolge nicht mehr nutzbar. Spuren an der Tür der Geschäftsstelle deuteten darüber hinaus auf einen Einbruchsversuch hin.

In der Nähe des Wagens sei ein Graffiti mit den Worten "Gegen den Polizeikongress" angebracht worden, teilte die Polizei weiter mit. "Wir wurden in der Nacht gezielt von Extremisten angegriffen", erklärte GdP-Landesvizechefin Kerstin Philipp. Diese hätten das Betreuungs- und Servicefahrzeug der Gewerkschaft zerstört.

Auf der linken Internetseite "Indymedia" tauchte am frühen Mittwochmorgen ein Bekennerschreiben auf. Der Staatsschutz ermittelt. Die GdP erstattete Anzeige wegen Sachbeschädigung und versuchten Einbruchs.

Quelle: AFP

Essen: Fliegerbombe gefunden - Sperrung der A40

Auch in Essen soll am Mittwoch eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Die britische Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagszünder liegt nach Angaben der Stadt in Kray, an der Grenze zu Frillendorf, auf dem Gelände des Technologieparks. Für den Einsatz des Kampfmittelräumdienstes muss auch ein Teil der Autobahn 40 gesperrt werden. Autos aus Fahrtrichtung Dortmund werden an der Anschlusstelle Kray, Autos aus Fahrtrichtung Duisburg an der Anschlusstelle Huttrop abgeleitet. Auf der A52 werden Autos aus Fahrtrichtung Düsseldorf an der Anschlusstelle Bergerhausen abgeleitet.

Quellen: Twitter

Kiel: Fliegerbombe entschärft - Sperrungen aufgehoben

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Kiel ist entschäft worden. Laut Stadtverwaltung mussten etwa 3000 Menschen zu beiden Seiten der Förde ihre Wohn- und Geschäftshäuser verlassen. Auch Teile der Einkaufs- und Fußgängerzone in der Innenstadt waren betroffen, weil sie im Evakuierungsradius lagen. Die 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe selbst befand sich auf einem Werftgelände am gegenüberliegenden Fördeufer. Spezialisten des Kampfmittelräumdiensts der Landespolizei brauchten rund zweieinhalb Stunden, um den Sprengkörper zu entschärfen. Den Beamten zufolge war er "stark demoliert". Der Bombenzünder wurde deshalb mit einem speziellen Wasserstrahlschneidegerät entfernt. Von Sperrungen betroffen waren unter anderem auch Teile der Förde und des Hafens der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Eine örtliche Fährlinie war unterbrochen. Vor Beginn der Entschärfung setzte die Polizei auch eine Drohne ein, um das Evakuierungsgebiet zu kontrollieren. Bei der Räumung kam es zu leichten Verzögerungen. Unter anderem benötigte ein Betroffener beim Verlassen seiner Wohnung medizinische Hilfe, was den Einsatzkräften vorab unbekannt war. Polizisten mussten am Morgen zudem einige schlafende Lastwagenfahrer im Hafenbereich wecken, die von der geplanten Bombenentschärfung nichts mitbekommen hatten.

Quelle: AFP

Plauen: Totes Neugeborenes in

verwahrloster Wohnung entdeckt

In einer völlig verwahrlosten Wohnung im sächsischen Plauen haben Polizisten ein totes Neugeborenes entdeckt. Wie die Staatsanwaltschaft Zwickau am Mittwoch mitteilte, besteht der Verdacht, dass die Bewohnerin das Mädchen zu Hause zur Welt brachte und versteckte. Ob es bei der Geburt lebte, war noch unklar. Die mutmaßliche Mutter liegt auf einer Intensivstation. Gegen sie wird wegen Totschlagverdachts ermittelt. Laut Staatsanwaltschaft führte ein Rettungsdiensteinsatz am Dienstagvormittag zu der Entdeckung. Sanitäter waren in die Wohnung gerufen worden, um die 30-Jährige zu versorgen. Dabei stießen sie auf Spuren einer Geburt, fanden aber kein Baby. Daraufhin alarmierten sie die Polizei.

Beamte durchsuchten die Wohnung und die Umgebung, auch ein Spürhund wurde eingesetzt. Am Nachmittag stießen Beamte in den Räumen in einem Mehrfamilienhaus auf das tote Mädchen. Rechtsmediziner sollen nun klären, ob es bei der Geburt lebte. Die 30-jährige mutmaßliche Mutter kam in ein Krankenhaus, wo sie auf einer Intensivstation behandelt wird. Sie konnte zunächst nicht vernommen werden.

Quelle: AFP

Thüringen: Landtag wegen verdächtiger Sendung an Höcke teils gesperrt

Wegen einer verdächtigen Postsendung an den Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke ist der Thüringer Landtag in Erfurt teilweise gesperrt worden. Die Sendung sei bereits geöffnet und darin eine verdächtige Substanz entdeckt worden, sagte eine Sprecherin der Polizei am Mittwoch in Erfurt. Demnach könne bereits ausgeschlossen werden, dass es sich um Sprengstoff handelt. Weitere Prüfungen liefen aber noch, hieß es. Der Landtag wurde nicht geräumt.

Quelle: DPA

Wolfratshausen: Drei junge Erwachsene nach Konsum von Haschkeksen im Krankenhaus

Der Konsum von zuvor in der Schweiz gekauften Haschkeksen hat für drei junge Erwachsene aus dem bayerischen Wolfratshausen und Umgebung im Krankenhaus geendet. Bei einem Treff von insgesamt fünf Männern und zwei Frauen zwischen 22 und 26 Jahren seien die Haschkekse verzehrt worden, nur zwei aus der Gruppe verzichteten demnach darauf. Alle fünf Konsumenten hätten im Anschluss über starke Bauchschmerzen geklagt und sich zeitweise nicht mehr bewegen können. Bei dreien seien die Lähmungserscheinungen so stark gewesen, dass sie ins Krankenhaus kamen. Gegen die Keksesser sei ein Verfahren wegen Drogenbesitzes eingeleitet worden. Dass es eine andere Ursache für die Beschwerden gegeben haben könnte, sei nahezu auszuschließen. Die beiden Abstinenzler hätten keine gesundheitlichen Probleme gehabt.     

Quelle: AFP

Thüringen: Zwei Pferde durch Stiche verletzt - Zwölfjähriger Wallach stirbt

Ein Unbekannter hat zwei Pferde auf einer Koppel in Thüringen durch Stiche derart schwer verletzt, dass eines der Tiere starb. Eine Stute konnte bei dem Angriff im Saale-Holzland-Kreis vor dem noch unbekannten Täter flüchten, während ein zwölfjähriger Wallach den Verletzungen erlag, wie die Polizei in Jena am Mittwoch mitteilte. Beiden Tiere wurden demnach vermutlich in der Nacht zum Freitag vergangener Woche in den Hals gestochen. Die Stute musste den Polizeiangaben zufolge von einem Tierarzt behandelt werden, der getötete Wallach wurde obduziert. Die Koppel befindet sich demnach an einem Radweg nur 200 Meter von den ersten Häusern des Orts Löberschütz entfernt. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und bittet um Zeugenhinweise.

Quelle: DPA

Bayern: Polizei verfolgt Mann über 120 Kilometer

Nach einer 120 Kilometer langen Verfolgungsfahrt durch Ober- und Niederbayern ist ein 60 Jahre alter Raser aus Berlin mit einem Streifenwagen kollidiert. Bei dem Unfall am Dienstagnachmittag seien zwei Beamte und der vor einer Polizeikontrolle geflüchtete Autofahrer mittelschwer verletzt worden, berichtete ein Polizeisprecher. Die beiden Fahrzeuge hatten sich bei dem Unfall überschlagen. Die Polizei wollte den Mann zuvor auf der Autobahn 92 in der Nähe des Münchner Flughafens anhalten und kontrollieren. Der Mann gab jedoch Gas und floh. Bei Wallersdorf fuhr der 60-Jährige von der Fernstraße ab, um dann auf der Gegenspur in Richtung München zu rasen. Der Mann beschleunigte bis auf 180 Stundenkilometer, ehe es bei Wörth an der Isar zum Unfall kam.

Nach ersten Ermittlungen hatte der Mann keinen Führerschein und sein Auto war nicht versichert. Außerdem lag ein Haftbefehl gegen den 60-Jährigen vor, weswegen er vorläufig festgenommen wurde. An der Verfolgung waren etwa ein Dutzend Streifenwagen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt.

Quelle: DPA

Ein Pkw und ein Polizeiauto liegen nach einem Unfall auf einer Wiese neben der A92

Die wilde Fahrt endete auf einer Wiese neben der A92. Der Fahrer und zwei Beamte wurde bei dem Unfall verletzt.

DPA

Nordfriesland: Sturmflut an der Küste

An der nordfriesischen Küste ist es am Mittwochmorgen zu einer Sturmflut gekommen. Betroffen waren unter anderem die Inseln Sylt, Föhr und Amrum, wie ein Sprecher des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mitteilte. Pegelstände von 1,50 Metern über dem mittleren Hochwasser gab es zudem auch auf dem Festland, zum Beispiel in Husum. 

Außerdem gab es starken Wind. Auf Sylt wurden Windgeschwindigkeiten mit Spitzen von 92 Kilometern pro Stunde gemessen. Im Laufe des Morgens wird der Wind weniger, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes sagte.

Sturmflut im Live-Tracker: Im nachfolgenden Live-Tracker können Sie live verfolgen, wie sich das Wetter in Deutschland entwickelt. Standardmäßig zeigt die Karte die Temperatur in allen Teilen der Bundesrepublik an und somit auch, wo Sie derzeit mit glatten Straßen rechnen müssen. Die Menü-Anzeige oben rechts in der Grafik bietet darüber hinaus aber noch mehr Anzeige-Optionen, darunter beispielsweise den Wellengang.

Bereitgestellt wird der Service vom Portal Windy.com. Die Macher nutzen für ihre Darstellungen und Vorhersagen das Modell vom "Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage". 

Quellen: DPA, Windy.com

Kiel: Fliegerbombe auf Werftgelände wird entschärft

In Kiel soll am Mittwoch eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf einem Werftgelände entschärft werden. Wie die Stadt auf ihrer Internetseite mitteilte, handelt es sich um eine 250 Kilo schwere britische Fliegerbombe. Rund 3000 Personen müssen dafür bis spätestens 9 Uhr evakuiert werden. Für die Zeit der Bombenentschärfung steht den Bürgern die Mensa der Hans-Christian-Andersen-Schule zur Verfügung. Einige Straßen müssen gesperrt werden und auch der Busverkehr wird teilweise eingestellt. Das gleiche gilt für den Schiffsverkehr auf der Förde. Auch größere Gebäude, wie das des Norddeutschen Rundfunks sind von der Evakuierung betroffen. 

Quelle: Stadt Kiel, Polizei Kiel

Langenargen: Millionenschaden bei Brand in Oldtimer-Garage am Bodensee

Ein Garagenbrand am Bodensee hat einen Millionenschaden verursacht. In der Garage in Langenargen standen rund 15 Oldtimerfahrzeuge, wie eine Polizeisprecherin sagte. Das in der Nacht zum Mittwoch ausgebrochene Feuer ließ das Dach einstürzen und auf die Fahrzeuge krachen. Der Schaden wird auf etwa zwei bis drei Millionen Euro geschätzt. Die Brandursache war zunächst unbekannt.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Dienstag, den 14. Januar

Essen: 19-Jähriger gerät unter Lkw – tot

In Essen ist ein 19 Jahre alter Mann von einem Lkw überfahren und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wollte das Opfer einen drei Jahre älteren Kollegen, der den Lkw rückwärts rangierte, vermutlich einweisen. Dabei sei er jedoch offenbar unter die Räder des Fahrzeugs gekommen und schwer verletzt worden.

Der 19-Jährige wurde demnach noch am Unfallort medizinisch behandelt und wenig später unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht, wo er jedoch verstarb. Für die Unfallaufnahme musste der Unglücksort für insgesamt vier Stunden für den Verkehr gesperrt werden, heißt es.

Quelle: Polizei Essen

Flensburg: Mann mit Marihuana bittet Bundespolizisten um Hilfe

Ein harmloses Hilfsersuchen an Bundespolizisten wird für einen Mann in Schleswig-Holstein ein juristisches Nachspiel haben. Wie die Bundespolizei mitteilte, bat der 25-Jährige am Dienstag Streifenbeamte im Bahnhof Neumünster, ihm bei der Bedienung eines Ticketautomaten behilflich zu sein. Das taten die Polizisten, bemerkten dabei zugleich allerdings starken Marihuanageruch bei ihm.

Die Frage nach etwaigen Rauschgiftvorräten verneinte der Mann zwar, er musste die Beamten zwecks Identitätsklärung aber zur Wache begleiten. Bei einer Durchsuchung fanden sie in seinen Jackentaschen sowie in der Unterhose 15 Aluminiumfolienpäckchen mit insgesamt 15 Gramm Marihuana. Gegen den Verdächtigen läuft nun ein Strafverfahren.

Quelle: AFP

Memmingen: Vater soll Säugling schwer misshandelt haben

In Bayern steht ein 23 Jahre alter Vater unter Verdacht, seinen knapp fünf Monate alten Säugling schwer verletzt zu haben. Der Mann sitzt inzwischen wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags und Misshandlung von Schutzbefohlenen in Untersuchungshaft, teilte die Polizei mit. Demnach hatte eine Ärztin des Klinikums Memmingen die Beamten informiert, nachdem sie bei dem Baby eine massive Schädelverletzung festgestellt hatte.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand hatte der 23-Jährige den Säugling am Samstag bei der 16-jährigen Mutter abgeholt, um ihn für eine Übernachtung in seine Obhut zu nehmen. Als er das Kind am Morgen darauf zurück zur Mutter brachte, habe diese erhebliche Verletzungen festgestellt und veranlasst, dass es in eine Klinik kam. Dort stellte sich im Rahmen einer gerichtsmedizinischen Untersuchung heraus, dass der Säugling eine akute, lebensbedrohliche Gewalteinwirkung gegen den Kopf erlebt haben muss. Die diensthabende Ärztin wandte sich daraufhin an die Polizei, die noch am selben Tag sowohl den Vater wie auch die Mutter des Kindes, das nicht in Lebensgefahr schwebt, vorläufig festnahm.

Während die 16-Jährige später wieder entlassen wurde, kam der tatverdächtige Kindsvater in U-Haft. Die polizeilichen Ermittlungen in dem Fall dauern an. 

Quelle: Polizei Bayern

Deutschland: Retter helfen fast 3400 Menschen auf Nord- und Ostsee

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat im vergangenen Jahr knapp 3400 Menschen geholfen. 81 davon wurden aus Seenot gerettet - "das heißt, sie wären ohne unsere Hilfe nicht mehr am Leben", erklärte ein Sprecher der Gesellschaft. Insgesamt kamen die Retter auf 2140 Einsätze zwischen Borkum und Usedom, wie aus der am Dienstag in Cuxhaven vorgestellten Jahresbilanz hervorgeht. 

Die Einsatzzahlen lägen seit mindestens zehn Jahren auf diesem hohen Niveau, so der Sprecher. Ein Grund sei die Zunahme an Wassersportlern wie Seglern oder Motorbootfahrern und die Ausbreitung von Trendsportarten wie Stand-up-Paddling oder Kitesurfen. Außerdem seien im Zuständigkeitsbereich, der zu den am dichtesten befahrenen Seegebieten weltweit gehöre, immer mehr und größere Schiffe unterwegs. 

Quelle: DPA

Kalbach/Vipperow: Kuh Hanna erhält nach spektakulärer Flucht Gnadenbrot 

Nach einer aufsehenerregenden Flucht vor dem Schlachter erhält die Kuh Hanna in Osthessen ihr Gnadenbrot. In der Nacht wurde das Tier aus Vipperow in Mecklenburg-Vorpommern zu einem Hof nach Kalbach (Landkreis Fulda) gebracht, wie die ehemaligen Halter Jaqueline und Roberto Schulz bestätigten. "Sie ist heute Morgen dort eingetroffen - ihr geht's schon richtig super", sagte Jaqueline Schulz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Die "Bild"-Zeitung und die "Ostsee-Zeitung" hatten über die neue Heimat der Kuh berichtet.

Der Verein Rüsselheim hatte Hanna gekauft. Er betreut nach eigenen Angaben deutschlandweit rund 1500 Tiere, die vor dem Schlachttod gerettet wurden. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Hanna erlangte im November bundesweite Berühmtheit, als sie auf der Fahrt zum Schlachthof ausbüxte und stundenlang durch die Müritz schwamm.

Quelle: DPA

Bundesweit: Razzien in mehreren Bundesländern wegen "staatsgefährdender Gewalttat"

Wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gibt es derzeit in mehreren Bundesländern Durchsuchungen. Die Razzien richten sich gegen "tschetschenischstämmige Beschuldigte aus dem islamistischen Milieu", schrieb die Generalstaatsanwaltschaft Berlin auf Twitter am Dienstag.

Die Razzien dauerten am Morgen noch an. Durchsuchungen gebe es in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Weitere Einzelheiten gab die Behörde zunächst nicht bekannt.

Die Teilrepublik Tschetschenien im Nordkaukasus an der Grenze zu Georgien gilt seit Jahrzehnten als Konfliktregion. Nach langer Flucht vor Krieg und Terror leben heute ethnische Tschetschenen in aller Welt verstreut. Nach dem Zerfall der Sowjetunion verhinderte Moskau eine Abspaltung des Gebietes in zwei Kriegen mit Zehntausenden Toten. Terroristen trugen den Kampf immer wieder nach außen.

Quelle: DPA

Sulzbach: Einbrecher versteckt sich im Kleiderschrank 

Im südhessischen Sulzbach hat sich ein Einbrecher ein denkbar schlechtes Versteck ausgesucht.  Der Mann versuchte, sich in einem Kleiderschrank vor der Polizei in Sicherheit zu bringen. Wie die Polizei mitteilte, hatten Zeugen in der Nacht zu Dienstag den Hinweis gegeben, dass zwei Personen in das Haus im Saarland einbrechen wollten. Die Polizei umstellte das Gebäude demnach, der 35-Jährige versuchte noch, zu Fuß zu flüchten, sah die Beamten, machte kehrt - und suchte sein Heil im Kleiderschrank. Er wollte laut Polizei mehrere Armbanduhren stehlen. 

Der 35-Jährige, der laut Polizei ohne festen Wohnsitz ist, wurde vorläufig festgenommen. Dem zweiten Täter, der Angaben der Polizei zufolge wohl Schmiere stand, gelang die Flucht.

Quelle: DPA


 Nachrichten von Montag, den 13. Januar

München: Carport auf dem Auto transportiert

Dass ein Auto unterm Carport steht ist nicht ungewöhnlich. Die Art und Weise auf die ein 38-Jähriger Münchner dies bewerkstelligte jedoch schon: Er transportierte den rund zwei Meter hohen Unterstand auf dem Dach seines roten Kombis. Wollte der Mann vorsorgen und seine Garage quasi immer dabei haben? Nein. Wie die "Abendzeitung" mit Berufung auf die Polizei berichtet, gab der Landschaftsgärtner an, auf die Schnelle keinen Anhänger aufgetrieben zu haben. Vor einem Punkt in Flensburg und einem Bußgeld verschont ihn dies jedoch nicht. Außerdem musste er den Carport abladen und anderweitig weitertransportieren. 

Nachrichten aus Deutschland

Ein Auto unterm Carport - allerdings anders als vorgesehen

Quelle: "Abendzeitung"

Flörsheim: Knochen von vermisster Frau auf Mülldeponie gefunden

Nach monatelanger Suche nach einer vermissten Frau aus Frankfurt hat die Polizei in einer Mülldeponie Knochen der 43-Jährigen entdeckt. Dass es sich um sterbliche Überreste der Vermissten handelt, hätten DNA-Untersuchungen ergeben, erklärte die Staatsanwaltschaft am Montag. Die Frau war seit Oktober verschwunden, sie kam nicht an ihrem Arbeitsplatz an. Ihr 37 Jahre alter Ehemann wird verdächtigt, sie in der gemeinsamen Wohnung getötet zu haben. Er habe sich in widersprüchliche Angaben verstrickt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zudem fanden die Ermittler verdächtige Blutspuren in der Wohnung. 

Der Tatverdächtige sitzt bereits seit Mitte November in Untersuchungshaft. Den Ermittlungen zufolge hatte der Mann eine neue Beziehung gehabt und wollte sich von seiner Frau trennen. Ein Geständnis des 37-Jährigen liegt nach Auskunft der Staatsanwaltschaft bislang nicht vor.

Um die vermisste Frau zu finden, starteten die Beamten mehrere umfassende Suchaktionen. Im vergangenen Herbst durchkämmte eine Hundertschaft der Polizei erfolglos ein mit Bäumen und Sträuchern bewachsenes Gelände im Frankfurter Stadtteil Nied. Mit einem öffentlichen Fahndungsaufruf hoffte die Polizei auf Hinweise zu dem Fall und veröffentlichte unter anderem ein Bild der Frau und das Foto eines Autos.

Im Zuge der Ermittlungen hatte es laut Polizei Hinweise gegeben, dass der Leichnam der 43-Jährigen "möglicherweise in den Abfallkreislauf gelangt" sei. Seit Anfang der vergangenen Woche suchen die Ermittler auf einer Mülldeponie in Flörsheim nach den sterblichen Überresten der Frau. Die Suche auf der Mülldeponie werde solange fortgesetzt, bis die Schlacke komplett durchkämmt ist, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Nadja Niesen. Die Aktion werde aufgrund der enormen Schlackemenge noch mehrere Wochen andauern.

Quelle: DPA

Augustusburg: Hitler-Imitator bei Biker-Treffen - Polizist zückt amüsiert das Handy

Der Auftritt eines Motorradfahrers mit einem als Adolf Hitler verkleideten Beifahrer in Sachsen dürfte ein Nachspiel haben. Auf einem Video ist zu sehen, wie der Motorradfahrer bei einem Biker-Treffen auf der Augustusburg seine Maschine unmittelbar neben einem Polizeifahrzeug einparkt - und der Polizist am Lenkrad des Autos die Aktion offensichtlich amüsiert mit dem Handy aufnimmt. Der als Hitler ausstaffierte Mann sitzt im Beiwagen der Maschine, die wie ein Wehrmachtsmotorrad aussieht.  

Wie die Polizei am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, wird der Auftritt als Hitler-Imitator auf strafrechtliche Relevanz geprüft. Bei dem Mann stehen der Verdacht des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen oder auch Volksverhetzung im Raum. Laut Polizei prüft das Staatsschutz-Dezernat  der Chemnitzer Kriminalpolizei den Fall.

Auch der Polizist muss mit Konsequenzen rechnen. Noch am Montag sollte es ein "kritisches Gespräch" mit dem Beamten geben, zudem würden dienstrechtliche Konsequenzen geprüft, erklärte die Polizei. Grund dafür sei, dass der Auftritt durchaus eine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung darstelle. "Wir hätten deshalb vom Kollegen erwartet, dass er dies ohne Wenn und Aber unterbunden hätte", so ein Sprecher.

Hamburg: Radfahrer von Müllwagen erfasst – tot

Im Hamburg hat sich am Montagmorgen ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Wie unter anderem die "Hamburger Morgenpost" (Mopo) berichtet, wurde ein Radfahrer von einem abbiegenden Müllwagen überfahren, unter einem Reifen eingeklemmt und dabei so schwer verletzt, dass alarmierte Rettungskräfte nichts mehr für den Mann tun konnten. Auf Bildern von der Unfallstelle war zu sehen, wie Mitarbeiter der Feuerwehr das Opfer unter dem mit Planen zum Sichtschutz vor Gaffern abgedeckten Lkw bargen.

Laut "Mopo" soll es sich bei dem Unfallopfer um einen 60-Jährigen handeln. Der Fahrer des Mülllasters, der nach bisherigem Erkenntnisstand alte Weihnachtsbäume einsammeln sollte, stehe unter Schock. Ob er den Radfahrer beim Abbiegen übersah oder ob etwas anderes zu dem folgenschweren Unfall führte, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. 

nachrichten deutschland - tödlicher radunfall

Rettungskräfte an der Unfallstelle

DPA

Quelle: "Hamburger Morgenpost"

Leipzig: Ermittlungen zu Hakenkreuz-Tattoo gegen Rechtsreferendar eingestellt

Die Ermittlungen gegen einen angehenden sächsischen Juristen wegen des Zeigens von Hakenkreuz-Tattoos sind eingestellt worden. Der Vorsatz sei nicht "erweislich" gewesen, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Wels (Oberösterreich) am Montag mit. Zuvor hatte das Leipziger Stadtmagazin "Kreuzer" berichtet. Allerdings beschäftigt sich die Justiz weiter mit dem Referendar. 

"Insbesondere konnte die Verantwortung des Beschuldigten, wonach die Tätowierungen keinen nationalsozialistischen Hintergrund hätten, sondern vielmehr auf nordischer/griechischer Mythologie basieren, nicht widerlegt werden", so die Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Im Juni vergangenen Jahres war ein Foto in sozialen Netzwerken aufgetaucht, auf dem der entblößte Oberkörper des Rechtsreferendars am Landgericht Chemnitz zu sehen war - darauf sollen Tätowierungen von Hakenkreuzen zu sehen sein. Auch der Präsident des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden, zuständig für die Ausbildung der Rechtsreferendare, hatte daraufhin Anzeige erstattet. Weil das Foto in Österreich bei einer Kampfsportveranstaltung in Gmunden (Oberösterreich) entstanden sein soll, übernahm die Staatsanwaltschaft Wels im August die Ermittlungen.

Quelle: DPA

Bad Salzuflen: Wildschwein-"Besuch" im Wohnzimmer

Eine aufgescheuchte Wildschweinrotte hat Anwohner im nordrhein-westfälischen Bad Salzuflen in Schrecken versetzt. Zwei der Wildschweine durchbrachen am Samstag an zwei Wohnhäusern im Ortsteil Ehrsen-Breden die Scheiben der Terrassentüren und liefen schnurstracks in die Wohnzimmer, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Mehrere Bewohner flüchteten daraufhin in die oberen Etagen und informierten von dort aus die Polizei.

Als die Ordnungshüter wenig später an den "Tatorten" eintrafen, hatten die ungebetenen Besucher bereits das Weite gesucht. Zur Höhe des von den Wildschweinen angerichteten Schadens konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

nachrichten deutschland - wildschweine in wohnzimmer

Die durch die Wildschweine zerstörte Terassentür

Quelle: AFP

Winterberg: Sturz aus Sessellift – Neunjährige schwer verletzt

Bei einem Skiunfall im Sauerland hat sich am Sonntagnachmittag ein Mädchen schwere Verletzungen zugezogen. Laut Polizei stürzte die Neunjährige aus den Niederlanden im Skigebiet Kappe in Winterberg aus bislang ungeklärten Gründen aus der Gondel mehrere Meter in die Tiefe. Demnach saß der 38-jährige Vater neben dem Mädchen. Der von der Bergwacht und einem Notarzt angeforderte Rettungshubschrauber konnte wegen des schlechten Wetters nicht am Unfallort landen. Die Verletzte musste mit einem Rettungswagen in eine Spezialklinik gefahren werden. 

Quelle: Polizei

Berlin: Diebe stehlen Geldautomaten aus Hotellobby

Einen kompletten Geldautomaten haben Diebe aus der Lobby eines Berliner Hotels gestohlen. Die Täter hätten das schwere Gerät einfach frühmorgens auf eine Sackkarre geladen und aus dem Gebäude gebracht, berichtete die Polizei am Montag unter Berufung auf Gäste des Hotels.

Demnach ereignete sich die Tat am Sonntagmorgen im Bezirk Lichtenberg. Zeugenaussagen zufolge kamen drei Täter in den Eingangsbereich und transportierten den Geldautomaten mit der Sackkarre zu einem Fahrzeug, das sie vor der Tür geparkt hatten. Anschließend entkamen sie mit der Beute. Die Kriminalpolizei arbeitet an der Aufklärung der Tat.

Quelle: AFP

Dresden: Schmuck aus Grünem Gewölbe – Polizei prüft angebliches Kaufangebot

Die Polizei prüft ein angebliches Kaufangebot an die Redaktion der MDR-Sendung "Kripo live" für aus dem Dresdner Grünen Gewölbe gestohlenen Schmuck. "Im Moment können wir noch nicht einschätzen, ob das Trittbrettfahrer sind oder ob da was dran ist", sagte ein Sprecher der Polizei in Dresden am Montagmorgen. Der MDR hatte am Sonntagabend über das angebliche Kaufangebot berichtet.

Dem Bericht zufolge hatte zuvor eine israelische Sicherheitsfirma "über dieselbe verschlüsselte Mailadresse" ein anonymes Kaufangebot über demnach neun Millionen Euro für zwei Schmuckstücke aus dem Grünen Gewölbe erhalten. Im Rahmen der Recherche zu dem Fall habe die Redaktion von "Kripo live" die Mailadresse kontaktiert und schließlich ein drittes Schmuckstück angeboten bekommen. "Auch dafür verlangten die mutmaßlichen Täter die Zahlung von mehreren Millionen Euro in Bitcoins", berichtete der MDR. In einer weiteren Mail an die Redaktion sei die Forderung plötzlich "auf eine deutlich geringere Summe" gesunken. In einer nachfolgenden Mail habe es dann geheißen: "Wir werden bald die Diamanten herausschneiden und sie neu schleifen." 

Quelle: DPA

Frankfurt/Oder: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Bericht über verwahrlostes Mädchen

Nach einem Medienbericht über ein fünfjähriges angeblich extrem verwahrlostes Mädchen prüft die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) den Fall. "Wir haben aufgrund der Presseberichterstattung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet", sagte ein Sprecher am Montag. 

Die "Märkische Oderzeitung" hatte am Samstag berichtet, das Mädchen solle mindestens zwei Jahre völlig auf sich allein gestellt gewesen sein und habe jahrelang kein Tageslicht gesehen. In der Weihnachtszeit sei es dem Landkreis Barnim zufolge unter Mitwirkung des Jugendamts in eine Klinik eingeliefert worden. "Bild"-Zeitung und "B.Z." berichteten am Montag über das Ermittlungsverfahren.

Quelle: DPA

Starnberg: Polizei entdeckt drei Leichen in Wohnhaus

In einem Haus in Starnberg sind am Sonntag drei Tote gefunden worden. Nach derzeit noch nicht gesicherten Erkenntnissen handle es sich dabei um das Ehepaar, das in dem Haus lebte, und dessen Sohn, teilte die Polizei. "Die Ermittler gehen im Moment von einer Gewalttat aus", hieß es weiter. 

Angehörige der Eheleute hatten die Polizei informiert, weil sie das Paar seit mehreren Tagen nicht erreichen konnten. Eine Streife fand dann die drei Toten im Haus. Weitere Angaben könnten derzeit nicht gemacht werden, teilte die Polizei mit.

Quelle: DPA


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18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus