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Nachrichten aus Deutschland: Vater rastet bei Kinderfußball-Turnier aus und verletzt Mann mit Messer

Solingen: Mann zückt bei Kinderfußball-Turnier ein Messer +++ Waldbröl: Mann verfolgt Jugendliche mit Streitaxt +++ Esslingen: Jugendliche bepöbeln Einsatzkräfte +++ Lüneburg: Mann bezahlt Mettbrötchen mit Stein +++ Dörpstedt: Unbekannte stapeln Auto auf Turm aus Holzpaletten +++ Nachrichten aus Deutschland.

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Aus bisher ungeklärten Gründen sind einem Vater bei einem Kinderfußball-Turnier in Solingen die Sicherungen durchgebrannt. Der Mann zückte plötzlich ein Messer und verletzte einen anderen Vater.

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Solingen: Vater zückt Messer bei Kinderfußball-Turnier

Bei einem Kinder-Fußballturnier im nordrhein-westfälischen Solingen ist ein Vater mit einem Messer auf einen anderen losgegangen und hat ihm eine Stichverletzung zugefügt. Der 47-Jährige aus Wuppertal wurde kurzzeitig im Krankenhaus behandelt. Der 45 Jahre alte Tatverdächtige habe sich aus dem Staub gemacht, sei aber später in seiner Wohnung angetroffen worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Über den Vorfall hatte zunächst die "Rheinische Post" berichtet. Der Trainer eines der teilnehmenden Teams schrieb auf Facebook, der Vater sei "komplett ausgerastet" und habe mit einem Messer "Eltern meiner Kinder attackiert vor den Augen aller Kinder". Anschließend sei der Mann geflüchtet und habe sein Kind allein zurückgelassen.

Quelle: "Rheinische Post"

Waldbröl: Mann verfolgt Jugendliche mit Spaltaxt

Mit einer Axt in der Hand soll ein Mann in der Nacht auf Sonntag mehrere Jugendliche verfolgt und bedroht haben. Einen der jungen Männer verletzte der 41-Jährige laut Polizei mit der stumpfen Seite der Streitaxt am Bauch. Nach bisherigen Ermittlungen waren insgesamt vier Jugendliche gegen 2.30 Uhr in der Gemeinde Waldbröl (Oberbergischer Kreis) unterwegs. Dabei unterhielten sie sich demnach laut. Darauf angesprochen versprachen sie dem späteren Täter, leiser zu sein. Doch der bedrohte sie weiter. "Wenn ihr nicht sofort weiter lauft, hack ich euch die Köpfe ab", soll der Mann unter anderem zu den Jugendlichen gesagt haben. Später attackierte er einen 16-Jährigen und verletzte ihn leicht. Die alarmierte Polizei griff den 41-Jährigen nach kurzer Fahndung auf. Das Ordnungsamt ordnete an, ihn in einer entsprechenden Fachklinik unterzubringen.  

Quelle: Polizei Oberbergischer Kreis


Nachrichten aus Deutschland von Samstag, 29. Juni

Berlin: Polizist schießt Kollegen in Oberschenkel

Ein Schuss aus der Dienstwaffe eines Kollegen hat einen Polizisten am Freitagnachmittag schwer verletzt. Der Schuss fiel versehentlich und traf einen Polizeiobermeister am Oberschenkel auf dem Gelände einer Polizeidirektion im Stadtteil Moabit, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Der Mann wurde im Krankenhaus operiert und stationär aufgenommen. Lebensgefahr habe nicht bestanden, hieß es. Das Landeskriminalamt ermittle, wie es zu dem Schuss gekommen sei.

Quelle: dpa

Esslingen: Jugendliche bepöbeln Einsatzkräfte 

Eine Gruppe Jugendlicher ist am Freitag die extreme Hitze offenbar überhaupt nicht bekommen. Wie die Polizei berichtet, war in der Gemeinde Wendlingen ein Rettungswagen ausgerückt, um eine volltrunkene 14-Jährige zu versorgen. Als sich die Helfer um das Mädchen kümmerten, scharten sich etwa 15 Jugendliche um den Wagen und schlugen mit Händen und Fäusten dagegen. Die ebenfalls alkoholisierten Täter waren laut Polizei zwischen 16 und 18 Jahren alt. Die Sanitäter mussten die Polizei verständigen, weil ihnen die Jugendlichen den Weg zum Krankenhaus versperrten. Die Beamten rückten mit sieben Streifenwagen an. Das störte die Jugendgruppe aber nicht. Demnach bepöbelten sie die die Einsatzkräfte und warfen mit Kieselsteinen nach ihnen. Die Polizei nahm einen 16-Jährigen vorläufig fest und übergab ihn später seinen Eltern.

Quelle: Polizei Reutlingen


Nachrichten aus Deutschland von Freitag, 28. Juni

Lüneburg: Mann bezahlt 13 Mettbrötchen mit Stein

Mit einer ebenso kreativen wie unverschämten Idee hat sich am Donnerstagmorgen in einer Lüneburger Bäckerei ein Mann gleich 13 Mettbrötchen erschnorrt. Wie die verschiedene Medien berichteten, bestellte der Verdächtige gegen 6.20 Uhr mehr als ein Dutzend belegte Brötchen. Bezahlen wollte er sie aber nicht. Stattdessen legte er einen Stein auf den Tresen und verschwand mit dem opulenten Frühstück in unbekannte Richtung.

Quelle: "Landeszeitung"

Dörpstedt: Unbekannte parken Auto auf Turm aus 13 Holzpaletten

Einen mehr oder weniger lustigen – in jedem Fall aber gefährlichen – Streich erlaubten sich in der Nacht auf Dienstag Unbekannte an einer Kreuzung im schleswig-holsteinischen Dörpstedt. Sie parkten einen PKW in luftiger Höhe – auf insgesamt 13 übereinander gestapelten Holzpaletten. Wie die Polizei vermutet, behalfen sie sich bei ihrem knapp zwei Meter hohen "Kunstwerk" mit einem Teleporter, der in der Nähe abgestellt und offenbar frei zugänglich war. Die Polizei ermitteln nun wegen der "Bereitung von Hindernissen auf der Fahrbahn" und "Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr".

Quelle: Polizei Flensburg

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Mit einem Teleporter stapelten Unbekannte in Dörpstedt 13 Holzpaletten übereinander und parkten auf dem Turm einen Pkw 

Berlin: Kleintransporter überrollt E-Scooter-Fahrerin

Erneut ist bei einem Unfall mit einem E-Scooter in Berlin eine Frau schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, stürzte die 33-Jährige am Donnerstagabend aus bisher ungeklärten Gründen, stieß gegen ein parkendes Auto und wurde anschließend von einem Kleintransporter überrollt. Rettungskräfte brachten sie mit mehreren Knochenbrüchen in ein Krankenhaus. Am gleichen Tag war eine Touristin mit ihrem E-Scooter seitlich gegen einen Lkw gestoßen und hatte sich einen offenen Oberschenkelbruch zugezogen.

Quelle: DPA

Braunschweig: Mann bleibt in Altkleider-Container stecken und stirbt

Weil ihm ein Beutel mit seinem Schlüssel versehentlich aus der Hand rutschte, ist ein Mann in Braunschweig in einen Altkleider-Container geklettert. Dabei blieb der 43-Jährige am Mittwoch stecken und konnte sich wegen des speziellen Schließmechanismus des Containers nicht selbst befreien. Eine Zeugin, die den hilflosen Mann entdeckte, informierte die Rettungskräfte. Die lieferten ihn bewusstlos und mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus ein. Wie die Polizei am Freitag berichtete, verstarb er am Donnerstagabend.

Quelle: Polizei Braunschweig

Burscheid: Sohn soll seinen 70-jährigen Vater erstochen haben - Festnahme

Ein 45-jähriger Mann soll seinen Vater in Burscheid bei Köln auf einer Straße erstochen haben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der 70-Jährige am Donnerstag niedergestochen worden. Trotz einer Notoperation starb er kurz darauf im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Spezialkräfte hätten noch am Donnerstagabend den dringend tatverdächtigen Sohn in seiner Wohnung festgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Eine Mordkommission ermittelt.

Quelle: DPA

Buchholz: Drei Verletzte bei schwerem Unfall mit Rettungswagen

Bei einem Unfall mit einem Rettungswagen in Niedersachsen sind am Donnerstag drei Menschen teils lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei in Buchholz in der Nordheide am Donnerstagabend mitteilte, war das Fahrzeug bei einem Krankentransport aus zunächst unklaren Gründen auf einer Landstraße von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Dabei wurde es teilweise zerstört.    

Eine 87-jährige Patientin und der bei ihr hinten im Behandlungsraum sitzende 54-jährige Mitarbeiter des Rettungsdienst wurden bei dem Unfall in der Nähe des Ortes Wulfsen lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungswagen sollte die ältere Frau nach einer medizinischen Untersuchung nach Hause bringen.    

Die Ursache für den Unfall war zunächst unklar. Das Fahrzeug fuhr ohne Blaulicht. Es kam den Angaben zufolge am Ende einer leichten Kurve von der Fahrbahn ab und kam mit dem Aufbau gegen einen Baum. Dadurch wurde dieser teilweise abgerissen. Hinweise auf eine Beteiligung anderer Autos gab es zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft ließ das Wrack für weitere Untersuchungen zur Unglücksursache beschlagnahmen.

Quelle: AFP

Düsseldorf: Fahrgast sticht Busfahrer am Flughafen nieder

Bei einer Messerattacke in einem Linienbus ist am Donnerstagabend am Düsseldorfer Flughafen der 55-jährige Busfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 37-Jähriger, sei gefasst und zur Wache gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Es habe sich wohl um einen gezielten Angriff gehandelt. Der Mann sei offenbar geistig verwirrt, so die Polizei am Freitag. Er wurde bereits am Donnerstag in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Das Motiv der Tat blieb zunächst unklar. Andere Fahrgäste im Bus seien nicht verletzt worden. Der 55-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

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In diesem Linienbus attackierte der Mann den Busfahrer mit einem Messer und verletzte ihn dabei lebensgefährlich.

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Quelle: dpa

Wiesbaden: Polizei schaltet größten Drogen-Onlineshop aus

Der Polizei ist ein großer Schlag gegen die Drogenkriminalität in Deutschland gelungen. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Freitag in Wiesbaden mitteilte, wurde der deutschlandweit größte Drogen-Onlineshop nach monatelangen Ermittlungen abgeschaltet. Elf mutmaßliche Verantwortliche der Plattform seien wegen des dringenden Tatverdachts des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge festgenommen worden. 

Als Hauptverdächtiger gilt nach Angaben der Ermittler ein 26 Jahre alter Mann, der den Drogen-Onlineshop mit der Bezeichnung "Chemical Revolution" im September 2017 aufgebaut und anschließend mit weiteren Tatverdächtigen gemeinsam betrieben haben soll. Der Mann stamme aus dem Landkreis München.


Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, 27. Juni

Hamburg: Mann erschossen – mutmaßlicher Schütze stellt sich

In Hamburg-Lohbrügge ist am Donnerstagabend ein Mann erschossen worden. Wenig später wurden zwei Verdächtige festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Ein dritter Tatverdächtiger stellte sich freiwillig bei der Polizei. Auch die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Zu möglichen Hintergründen machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Informationen zum Opfer gab es noch nicht. 

Die Tat hatte sich am frühen Abend am Lohbrügger Markt ereignet. Der Ort war mit rot-weißem Flatterband abgesperrt, zahlreiche Polizeiautos waren zu sehen. Der Mann, der sich bei der Polizei stellte, ist den Angaben zufolge ein 28-jähriger Deutscher. Er sei auch der mutmaßliche Schütze. Bei den beiden anderen Festgenommenen handelt es sich laut Polizei um zwei Komplizen aus Russland im Alter von 42 und 44 Jahren. Wie genau sie an der Tat beteiligt gewesen sein sollen, war unklar. Laut Polizei wurden mehrere Schüsse abgegeben. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Die Polizei suchte Zeugen, die die Tat beobachtet hatten oder Informationen zu den Verdächtigen geben können.

Quelle: DPA

Raunheim: 200 Menschen stürmen Badesee

Mehr als hitzig ging es am Mittwochnachmittag in einem öffentlichen Bad am Raunheimer Waldsee (Hessen) zu. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen kamen Hunderte Badegäste, um sich in dem See abzukühlen. Nachdem der Einlass wegen des Besucheransturms und aus Sicherheitsgründen kurz vor 16 Uhr geschlossen wurde, eskalierte die Situation. Etwa 200 Menschen wollten das nicht hinnehmen und versuchten gewaltsam auf das Gelände zu gelangen. Wie die Polizei berichtete,  warfen sie Steine Richtung Eingang und beschimpften das Sicherheitspersonal auf das Übelste. Demnach waren 13 Streifenbesatzungen vor Ort , um die wütende Meute zurückzudrängen. Später sperrten die Beamten die Zufahrt. Daraufhin sollen 50 Personen versucht haben, über einen Hintereingang an den See zu gelangen. Auch das konnte die Polizei verhindern.

Quelle: Polizei Südhessen

Halver: Streit zweier Autofahrerinnen eskaliert

In Halver (NRW) ist ein Streit zweier Autofahrerinnen am Mittwoch völlig eskaliert. Anlass der Auseinandersetzung war laut Angaben der Polizei, dass eine der beiden Frauen statt der erlaubten 50 Stundenkilometer nur mit Tempo 30 durch eine Straße fuhr. Eine 47-Jährige habe darüber derart aufgeregt, dass sie die langsam fahrende Frau per Hupe und Handzeichen animierte, schneller zu fahren. Als Reaktion habe die Frau ihr unter anderem den Mittelfinger gezeigt, so die Beamten. Als die 47-Jährige letztlich versuchte, zu überholen, habe die Frau plötzlich beschleunigt.

Deren Version des Vorfalls klang jedoch anders. So gab die 50-Jährige an, dass ihre Kontrahentin nach dem Überholmanöver scharf einscherte und sie so zwang, stark abzubremsen, um eine Kollision zu verhindern. Fest steht indes, dass die Situation wenig später auf einem Parkplatz eskalierte. Nach gegenseitigen Beleidigungen schlugen beide Frauen aufeinander ein. Dabei sei die 50-Jährige zu Boden gegangen und von der drei Jahre jüngeren Kontrahentin mehrfach getreten worden. Die mutmaßliche "Langsamfahrerin" musste zur Behandlung ihrer Verletzungen per Rettungswagen in ein Krankenhaus, auch die 47-Jährige sei leicht verletzt worden, heißt es.

Die Polizei ermittelt nun wegen Nötigung, Körperverletzung und Beleidigung.

Quelle: Polizei Märkischer Kreis

Gelsenkirchen: 21-Jähriger sticht Freibadgast nieder

Der Streit zwischen zwei Männern in einem Freibad in Gelsenkirchen endete am Mittwochabend für einen 23-Jährigen im Krankenhaus. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, geriet er aus bisher ungeklärten Gründen mit einem 21-Jährigen aneinander. Der verfolgte ihn laut Zeugenaussagen zunächst durch das Freibad und stach danach mit dem Messer auf ihn ein. Dabei wurde der 23-Jährige schwer verletzt. Er wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Ersten Ermittlungen zufolge soll der Auseinandersetzung ein längerer Streit zwischen zwei Konfliktparteien mit türkischem Hintergrund vorausgegangen sein. Der mutmaßliche Täter flüchtete vor dem Eintreffen der Polizei und wurde trotz sofort eingeleiteter Fahndung noch nicht gefunden.

Quelle: Polizei Gelsenkirchen 

Berlin: Elfjähriger überfällt Laden und bedroht Verkäuferin mit Schere

Ein Fünftklässler hat am Mittwochnachmittag im Berliner Stadtteil Pankow einen Schreibwarenladen überfallen und die Verkäuferin mit einer Schere bedroht. Wie die Polizei am Donnerstag berichtete, habe sich der Elfjährige von der Angestellten zunächst mehrere Scheren zeigen lassen. Danach soll er eine davon an sich genommen und die 61-Jährige damit bedroht haben. Zudem verlangte er Bargeld. Als die Verkäuferin ankündigte, die Polizei zu alarmieren, drohte der "Klein"-Kriminelle damit, sie zu verprügeln und schnappte sich eine hinter dem Verkaufstresen liegende Geldbörse. Seine Flucht missglückte. Zunächst verlor er seine Beute, kurz darauf lief er Polizeibeamten in die Arme. Demnach fanden die Beamten in seiner Tasche noch ein Cuttermesser. Danach wurde der polizeibekannte Schüler seinen Eltern übergeben.

Quelle: Polizei Berlin

Neuenkirchen: Frauenleiche in Brunnenschacht entdeckt, Sohn des Opfers festgenommen

In einem Brunnenschacht in Neuenkirchen im nördlichen Münsterland ist am Mittwoch eine Frauenleiche entdeckt worden. Der Brunnen liegt auf dem Gelände einer Großgärtnerei und Baumschule. "Am Körper der 80-Jährigen stellten die Polizisten wenigstens ein Hämatom fest“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Donnerstag in Münster. „Die Umstände, die zum Tod der Frau geführt haben, sind derzeit ungeklärt. Ursächlich für die Verletzung können ein Unfallgeschehen oder der Einsatz stumpfer Gewalt sein, ein Fremdverschulden kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.“ Bei dem Opfer handelt es sich offenbar um die Besitzerin der Gärtnerei. "Die ersten Ermittlungen haben einen Anfangsverdacht gegen den 54-jährigen Sohn der Neuenkirchnerin ergeben", erklärte Joachim Poll, Leiter der Mordkommission, am Donnerstag. Der Mann sei noch am Mittwoch vorläufig festgenommen worden. Der Leichnam seiner Mutter soll nun an der Uniklinik Münster obduziert werden.

Quelle: Polizei Steinfurt


Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 26. Juni

Brandenburg: Polizei stoppt nackten Rollerfahrer

Vermutlich hoffte er auf kühlenden Fahrtwind: Komplett nackt bis auf Helm und Sandalen war ein Motorrollerfahrer in Brandenburg unterwegs. Als die Polizei ihn am Montag bei Temperaturen von über 30 Grad stoppte, erklärte der Mann den Beamten: "Et is halt warm, wa?" Die Polizei twitterte zwei Bilder des - nicht zu erkennenden - Nackedei am Mittwoch. Konsequenzen habe der Mann aber erstmal nicht zu befürchten, sagte ein Polizeisprecher. Denn nur wenn sich jemand durch das Nacktfahren gestört fühle, werde es wegen "Erregung öffentlichen Ärgernisses" zur Ordnungswidrigkeit. Die Beamten stellten deshalb lediglich die Identität des Nacktfahrers fest und baten ihn, seine Hose wieder anzuziehen. Dann durfte er weiterfahren.

Quelle: DPA

Paderborn: Mann verliert Unterarm bei Badeunfall

Schweres Badeunglück am Habichtsee in Paderborn. Dort hat sich ein Mann beim Springen von einem Baum ins Wasser den Unterarm abgerissen. Wie die Beamten berichteten, ging gegen 20.40 Uhr der Notruf ein. Bei Ankunft der Rettungskräfte hatten Freunde den Verletzten bereits aus dem Wasser geholt und erste Hilfe geleistet. Laut ersten Ermittlungen hingen an dem Baum Seile, mit dem Personen über das Wasser schwingen konnten, um sich ins Wasser fallen zu lassen. Am Dienstagabend waren mehrere Personen auf den Baum geklettert, um aus etwa acht bis zehn Metern ins Wasser zu springen. So auch der 24-Jährige. Über kleine Brettchen, die als Aufstiegshilfe an den Baum genagelt waren, war er auf den Baum geklettert und aus zehn Meter Höhe abgesprungen, als sich sein Arm in einem der vom Baum hängenden Seile verhedderte. Das Seil durchtrennte den Unterarm und der Mann fiel schwer verletzt ins Wasser. Auch der abgetrennte Unterarm fiel in den See und ging unter.

Das Foto zeigt die Unglücksstelle am Habichtsee

Hier am Habichtsee geschah das Unglück. Baden ist hier verboten.

Taucher der Feuerwehr konnten den Arm in einer Wassertiefe von etwa zweieinhalb Metern bergen. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen unter notärztlicher Versorgung zu einer nahegelegenen Kaserne gefahren, wo der angeforderte Rettungshubschrauber gelandet war. Der Mann wurde in eine Spezialklinik nach Bochum geflogen. Lebensgefahr besteht nach Auskunft der Mediziner nicht. Weil es sich bei dem Verletzten und seinen Begleitern um britische Soldaten handelt, war auch die Militärpolizei im Einsatz.

Polizisten zeigen ein Seil, dass einem Mann den Arm durchtrennte

Polizisten zeigen das Seil, das dem jungen Mann zum Verhängnis wurde

Quelle: Kreispolizeibehörde Paderborn 

Haltern am See: Massenschlägerei an der Pommes-Bude

Wegen einer Massenschlägerei in einem Schwimmbad musste am Dienstagabend die Polizei in Recklinghausen ausrücken. Wie die Beamten am Mittwochmorgen berichteten, wurde gegen 18 Uhr eine Schlägerei zwischen zehn und 20 Personen gemeldet. Als die Beamten eintrafen, hatten sich die Kontrahenten bereits wieder getrennt. Drei Beteiligte hatten leichte Blessuren, mussten aber nicht ins Krankenhaus. Zuvor waren ein 15- und ein 16-Jähriger mit einem 27-Jährigen an einem Kiosk in Streit geraten. Es kam zu einer Schlägerei, an der sich weitere Bekannte des 27-Jährigen beteiligten. Sie beschuldigten sich gegenseitig, mit einer abgebrochenen Flasche gedroht zu haben. Offenbar wurden auch Stühle und ein Mülleimer als Schlagwerkzeug eingesetzt. Die Polizei nahm die Personalien von zwölf Männern im Alter zwischen 15 und 27 Jahren auf. Sie erhielten Platzverweise und bekommen eine Anzeige.

Quelle: Polizei Recklinghausen

Gelsenkirchen: Fahrer flüchtet nach Kontrolle mit Polizist im Auto

Mit einem Polizisten in seinem Wagen hat ein 27-Jähriger in Gelsenkirchen versucht, während einer Verkehrskontrolle zu flüchten. Beim Überprüfen der Papiere war den Beamten aufgefallen, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Als er sich gegen eine Festnahme wehrte, versuchte einer der Beamten, den Schlüssel von der Beifahrerseite aus dem Zündschloss zu ziehen. Daraufhin gab der 27-Jährige Gas und fuhr los, der Polizist fiel ins Auto. Mit mehrfachen Aufforderungen, Schlägen und dem Einsatz von Pfefferspray habe der Polizist versucht, den Mann zum Anhalten zu bringen. Langsamer wurde dieser laut Polizei erst, als der Beamte mit dem Gebrauch seiner Waffe drohte. Nach einer Kollision mit einem geparkten Auto und einem Garagentor kam der Wagen schließlich zum Stehen. 

Der Mann flüchtete zunächst zu Fuß weiter, konnte aber wenig später durch Zeugenhinweise festgenommen werden. Er kam zur Verbüßung seiner Haftstrafe in eine Justizvollzugsanstalt. Beide Beamte verletzten sich bei dem Einsatz am Montagabend leicht.

Quelle: DPA

Peine: 14-Jährige macht Einser-Abi

Die erst 14-jährige Mandy Hoffmann aus Peine hat das Abitur mit der Note 1,0 bestanden. Nach Angaben ihrer Schule in Braunschweig dürfte sie eine der jüngsten Absolventinnen Deutschlands mit dem Abschluss sein. Von Herbst an möchte die hochbegabte Schülerin Mathe und Chemie an der Technischen Universität in Braunschweig studieren. "Die beiden Fächer interessieren mich einfach am meisten", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. 

Welcher Beruf dabei am Ende herauskommen soll, davon habe sie aber noch keine genaue Vorstellung. In lokalen Zeitungen berichtete sie darüber, dass sie ihr Talent gar nicht so gern im Fokus sieht und das Wort Hochbegabung nicht gern benutzt. "Wenn jetzt deshalb etwas Rummel entsteht, nervt mich das eher", sagte die 14-Jährige nach den ersten Artikeln. Nach dem Abi freue sie sich jetzt auf die Freizeit bis zum Uni-Start. "Da wir gerade erst im Urlaub waren, renovieren wir vielleicht mein Zimmer."

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Niedersachsens jüngste Abiturientin Mandy Hoffmann vor ihrer Schule. Sie hat mit 14 Jahren das Abitur mit der Note 1,0 bestanden

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Quelle: dpa

Gießen: 38 Verletzte bei Chlorunfall in hessischem Freibad 

Bei einem Chlorunfall in einem Freibad im hessischen Reiskirchen sind 38 Badegäste verletzt worden, die meisten von ihnen Kinder. Zahlreiche Badegäste hätten am Dienstagnachmittag über Atemwegsreizungen, Husten und Hautirritationen geklagt, erklärte das Polizeipräsidium Mittelhessen am Abend. Eintreffende Rettungskräfte versorgten 38 Menschen, von denen acht vorsorglich in Kliniken gebracht wurden. Grund für die Beschwerden war eine erhöhte Chlorkonzentration im Wasser, wie die Polizei mitteilte. Unklar war zunächst, wie es dazu kommen konnte. Der Badebetrieb wurde eingestellt.

Quelle: AFP


Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, 25. Juni

Euskirchen: Mann lässt Hund bei Hitze in Kleinbus zurück

Die Polizei Euskirchen musste einen Hund aus einem überhitzen Kleinbus befreien. Wie die Beamten am Dienstag berichteten, wurden Passanten am Sonntagnachmittag auf das jaulende und winselnde Tier aufmerksam, das auf einem Parkplatz bei rund 31 Grad Celsius vor einer Therme in einem Camping-Bus eingeschlossen war. Zwar hatte das Tier eine kleine Schale Wasser im Auto, als die Beamten jedoch die Tür öffneten, hechelte der Rhodesian Ridgeback schon. "Beim Öffnen des Campingbusses war trotz eines Belüftungsaufbaus ein starker Hitzestau im Innenraum des Fahrzeuges zu spüren, der jeden Hundebesitzer zu dem Schluss kommen ließ, ein Tier hier nicht, auch nur kurz, unterzubringen", heißt es in der Mitteilung.

Mittels einer Lautsprecherdurchsage wurde der Halter in der Thermenwelt ausgerufen und zum Eingangsbereich gerufen. Als die Beamten den Mann bezüglich der nicht artgerechten Unterbringung seines Hundes im geparkten Fahrzeug belehrten, zeigte sich der 34-Jährige uneinsichtig und unkooperativ. Er wollte auch nicht verraten, wie lange er schon weg war. Während der erfolgten Personalienfeststellung, führte der Mann seinen Hund mit in den Empfangs-Bereich der Thermenwelt, wo sich dieser zunehmend und augenscheinlich erholte. Gegen den Mann aus Geilenkirchen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Es handelte sich um eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz.

👮☝ Lassen Sie bitte keine Kinder und Tiere im Auto. Leider kommt es immer wieder vor: Hund im verschlossenen Fahrzeug...

Gepostet von Polizei NRW Euskirchen am Dienstag, 25. Juni 2019

Quelle: Kreispolizeibehörde Euskirchen

Wilhelmshaven: 16-Jährige gerät mit Bein in Schiffsschraube

Auf dem Banter See in Wilhelmshaven ist eine 16-Jährige am Montagnachmittag schwer verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, war ihre dreijährige Schwester mit einem aufblasbaren Schwimmring abgetrieben. Daraufhin versuchten sie sowie zwei weitere Jugendliche und eine Neunjährige das Mädchen zu retten. Die ebenfalls alarmierte Wasserrettung der Berufsfeuerwehr fuhr mit einer Besatzung des Einsatzbootes los und konnte alle vier retten. Beim Hineinziehen in das Rettungsboot geriet die 16-Jährige jedoch mit einem Bein in die Schiffsschraube des Bootes und wurde schwer verletzt. Noch am Abend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber nach Hannover transportiert, die anderen Personen in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Sie konnten inzwischen entlassen werden. Sowohl die Betroffenen als auch deren Eltern wurden noch am Abend von Notfallseelsorgern betreut. Das eingesetzte Rettungsboot wurde untersucht, es konnte keine Fehlfunktion festgestellt werden. Die Polizei hat gegen die drei von der Berufsfeuerwehr zur Rettung eingesetzten Personen routinemäßig ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Wilhelmshaven / Friesland

Münster: Streit zwischen Autofahrer und Radfahrer eskaliert

Nach einem Streit zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer sucht die Polizei Münster Zeugen. Wie die Beamten am Dienstag berichteten, ereignete sich der Vorfall bereits am 18. Juni auf der Bismarckallee. Demnach beschimpfte ein Radfahrer einen Autofahrer durch das offene Fenster mit den Worten "Penner" und "blöder Autofahrer". Als der Pkw-Fahrer daraufhin seinen Wagen anhielt und ausstieg, um den Radfahrer zur Rede zu stellen, zückte dieser eine Dose Pfefferspray und verletzte den 63-Jährigen damit leicht. Zwei Zeugen kamen dem Autofahrer zur Hilfe, während der Radfahrer flüchtete. Nach ihm fahndet jetzt die Polizei.

Quelle: Polizei Münster

Hamburg: Rentner fährt in Fußgängergruppe 

In Hamburg ist ein Rentner in eine Fußgängergruppe gefahren und hat ein kleines Mädchen schwer verletzt. Wie die Polizei am Dienstag berichtete, wollten zwei Frauen mit dem Kind an einer Fußgängerampel bei Grün die Straße überqueren, als der 82-Jährige das für ihn geltende Rotlicht ignorierte und die Fußgänger mit seinem Mercedes erfasste. Das neunjährige Mädchen wurde auf die Motorhaube und anschließend zu Boden geschleudert. Es erlitt schwere Verletzungen und musste unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht. Die beiden Frauen wurden leicht verletzt und mussten ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden. Sie wurden nach ambulanter Behandlung wieder entlassen. Vier weitere Personen erlitten als Zeugen des Unfalls einen Schock und wurden vor Ort durch ein Kriseninterventionsteam betreut.

Quelle: Polizei Hamburg

A81 bei Sulz: Falschfahrer wendet auf Autobahn

Ein Rentner hat am Montagvormittag auf der Autobahn bei Sulz gewendet, nachdem er zuvor in der falschen Richtung unterwegs war. Wie die Polizei am Dienstagmorgen berichtete, fuhr der 70-Jährige mit seinem weißen Skoda Fabia an der Anschlussstelle Sulz auf die Autobahn in Richtung Stuttgart. Wegen verschiedener Baustellen, unter anderem auch der dauerhaften Sperrung im Bereich der Anschlussstelle Empfingen, war der Mann offenbar irritiert und verlor die Orientierung. Daher wendete er kurzentschlossen und fuhr entgegen der Fahrtrichtung auf der Überholspur in Richtung Sulz zurück. Die Polizei geht davon aus, dass eine große Anzahl von Verkehrsteilnehmern auf der A81 gefährdet wurde. Ein Betroffener hinderte den Falschfahrer an der Weiterfahrt, indem er den Skoda mit seinem Fahrzeug bis zum Eintreffen der Polizei blockierte. Die geleitete ihn zum nächsten Parkplatz.  Die Beamten bitten Verkehrsteilnehmer, die von dem Falschfahrer gefährdet wurden, sich zu melden.

Quelle: Polizei Tuttlingen

Remscheid: Baby verbrüht sich mit heißem Putzwasser

In Remscheid (Nordrhein-Westfalen) ist am Abend ein Baby schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstagmorgen berichtete, hatte ein Familienvater in einem Zimmer eines Wohnhauses einen Putzeimer mit heißem Wasser auf dem Boden abgestellt. Als er dann kurz den Raum verließ, um in die Küche zu gehen, krabbelte seine elf Monate alte Tochter zu dem Eimer und zog sich daran hoch. Dabei kippte der Eimer um und das heiße Wasser ergoss sich über das Mädchen. Das Kind erlitt dabei schwere Verbrühungen. Es wurde noch vor Ort von einem Notarzt behandelt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Bochum geflogen. Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht. 

Quelle: Polizei Wuppertal


 Nachrichten von Montag, den 24. Juni

Cham: Ausgebüxte Elefanten spazieren durch Kleinstadt

Da staunten Autofahrer im oberfälzischen Cham nicht schlecht: Am Montag um die Mittagszeit waren mindestens zwei ausgewachsene Elefanten auf der Straße der Kleinstadt unterwegs. Wie die "Chamer Zeitung" berichtet, waren sie aus einem Zirkus ausgebüxt, der ab dieser Woche in der Stadt gastiert. Autofahrer filmten und fotografierten die Dickhäuter und riefen die Polizei. Die Aufnahmen kursierten anschließend auf diversen Social-Media-Plattformen. Dem Bericht zufolge hatten Zirkusmitarbeiter die Tiere wieder eingefangen, bevor die Beamten eintrafen. Ob ein Schaden entstand, blieb unklar.

Nachrichten aus Deutschland

Zwei ausgebüxte Elefanten überraschten Autofahrer im bayerischen Cham

Quelle: "Chamer Zeitung"

München: Stalkerin küsst Angebetenen wach - Haftbefehl

In München hat ein 43-Jähriger mitten in der Nacht ungebetenen Besuch einer Stalkerin erhalten. Demnach hatte sich Frau am Wochenende auf noch ungeklärter Weise Zugang zu der Wohnung ihres Angebetenen verschafft und diesen geküsst, als er schlief. Die 33-Jährige sei noch in derselben Nacht verhaftet worden, schreibt die Polizei.

Die Frau hatte den Mann Anfang 2017 während dessen Urlaubs in Österreich kennengelernt, sich verliebt und ihn verfolgt. Obwohl der 43-Jährige ihr vielfach klar machte, dass er keinen Kontakt wünsche, ließ sie nicht ab. Auch Strafanzeigen und gerichtliche Kontaktverbote stoppten die Stalkerin nicht, wie die Polizei am Montag mitteilte.

In der Nacht zum Samstag drang sie dann  in die Wohnung des Mannes ein und küsste den Schlafenden, der daraufhin die Polizei rief. Da die Frau keinen festen Wohnsitz hat, erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl. Gegen die 33-Jährige werde unter anderem wegen sexueller Nötigung und Nachstellung ermittelt.

Quellen: DPA / Polizei München

Euskirchen: 20-Jähriger "kollidiert" beim Trampen mit Außenspiegel

Ein Zwischenfall mit einem angetrunkenen Mann auf einer Bundesstraße in Nordrhein-Westfalen hat auf ungewöhnliche Art bewiesen, dass Trampen gefährlich sein kann. Der 20-Jährige hatte auf der Straße trampertypisch den Arm ausgestreckt - und geriet damit an den rechten Außenspiegel eines vorbeifahrenden Autos, wie die Polizei am Montag in Euskirchen mitteilte.    

Der Fußgänger verletzte sich dabei an der Hand und wurde mit dem Rettungswagen zum Krankenhaus gebracht, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Der 20-Jährige hatte 2,22 Promille Alkohol im Blut.

Quelle: AFP

Rössing: 70-Jähriger ertrinkt bei Suchaktion nach Sohn

Bei der Suche nach seinem vermeintlich in einem See verschwundenen Sohn ist ein 70-jähriger Mann in Niedersachsen ertrunken. Wie die Polizei in Hildesheim am Sonntagabend mitteilte, ereignete sich der Unfall während eines Ausflugs der Familie an einem Kiesteich bei Rössing. Demnach ging der Vater selbst in den See, nachdem sein 39-jähriger geistig behinderter Sohn im Wasser zeitweise nicht mehr zu sehen war.    

Dieser verließ den See kurz darauf wieder, der Vater verunglückte aber aus noch ungeklärten Gründen. Er wurde den Beamten zufolge kurz darauf leblos im Wasser entdeckt. Wiederbelebungsversuche durch Ersthelfer und Rettungskräfte blieben erfolglos.

Quelle: AFP

Sanitz: Lkw-Fahrer missbraucht Rettungsgasse

Auf der A20 hat am Samstagnachmittag ein Lkw-Fahrer eine nach einem Unfall gebildete Rettungsgasse missachtet und dadurch angeforderte Rettungskräfte behindert. Wie die Polizei am Sonntag berichtete, ereignete sich der Unfall in der Nähe der Anschlussstelle Sanitz in Mecklenburg-Vorpommern in Fahrtrichtung Stettin. Durch einen Rettungshubschrauber bedingt, sei es zeitweise zu einer Vollsperrung der Fahrbahn gekommen. Die dahinter im Stau stehenden Autos bildeten zwar demnach wie vorgeschrieben eine Rettungsgasse. Ein 56-jähriger Litauer fuhr jedoch mit seinem Sattelzug durch die Gasse und behinderte die zur Bergung der Unfallfahrzeuge angeforderten Abschleppdienste. Auch die im Stau stehenden Insassen der anderen Autos hätten sich verständnislos gezeigt, heißt es. Die Polizei stoppte den rücksichtslosen LKW-Fahrer und ahndete sein Verhalten mit einem erhöhten Bußgeld und einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock 

Hemer: Nackter Mann sorgt im Supermarkt für Aufsehen

In der Tiefkühlabteilung eines Supermarktes in Nordrhein-Westfalen hat ein nackter Mann einen bizarren Auftritt hingelegt. Der 32-Jährige habe sich in der Tiefkühlabteilung des Marktes in Hemer komplett ausgezogen, teilte die Polizei am Montag mit. Als verdutzte Kunden, darunter Kinder, eine Verkäuferin riefen, hatte der Mann zumindest seine Hose wieder an - und ergriff die Flucht. Dabei schnappte er sich "aus vollem Laufe eine Bierdose", trank daraus - und griff sich in der Obstabteilung zusätzlich eine Banane. "Auch diese aß er im vollen Lauf", hieß es. Mehrere Verkäufer stoppten den Mann, der dabei den Angaben zufolge mit einem Tretroller herumwirbelte, um sich "die Gegner vom Leib zu halten". 

Ob der Mann wegen hoher Temperaturen lediglich Abkühlung suchte, blieb unklar. Die Polizei nahm den 32-Jährigen vorübergehend in Gewahrsam, einen Alkoholtest lehnte er ab. Die Behörden ermitteln jetzt wegen räuberischen Diebstahls und exhibitionistischen Handlungen.

Quelle: dpa

Brandenburg: Erhöhte Waldbrandgefahr wegen Hitzewelle

In dem besonders gefährdeten Bundesland Brandenburg steigt die Waldbrandgefahr durch Hitze, Trockenheit und aufkommende Winde weiter an. "Die ersten Brände wurden schon gemeldet", sagte der Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel am Montag auf Anfrage. So sei in der Lieberoser Heide ein Brand ausgebrochen. Vor allem der Wind bereite Sorgen: Schon ein Funke reiche wegen der Trockenheit aus, um einen Brand zu entfachen, sagte Engel. 

Am Mittwoch werden in Brandenburg Temperaturen um 34 bis 39 Grad erwartet. Derzeit gilt nach Angaben des Landesumweltministeriums in den Landkreisen Potsdam Mittelmark, Barnim, Havelland und Spree-Neiße sowie Cottbus schon die höchste Waldbrandwarnstufe fünf. Engel rechnet damit, dass in den nächsten Tagen landesweit Stufe fünf gelten werde. Seit Jahresanfang wurden den Angaben zufolge 220 Waldbrände in dem Bundesland registriert. 

Quelle: dpa

Hamburg: 19-Jähriger flüchtet mit 209 km/h vor der Polizei

Nicht nur ohne Fahrerlaubnis, sondern auch ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer hat sich ein 19-Jähriger am Freitagabend eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten mitteilten, überholte der Raser auf der A7 zunächst mit hoher Geschwindigkeit eine zivile Streife. Diese dokumentierte bei der anschließenden Verfolgungsjagd durch den Elbtunnel Tempo 209 bei erlaubten 80 Kilometern pro Stunde. Nachdem der Fahrer dem Bericht zufolge am Tunnelausgang beinahe mit einer Mauer kollidierte, beschleunigte er erneut und fuhr in Hausbruch im letzten Moment von der Autobahn ab.

Nachdem der Mann von Einsatzkräften gestoppt worden war, weigerte er sich zunächst, aus dem Auto zu steigen. Dann legte er den Rückwärtsgang ein und versuchte, wieder auf die Autobahn zu flüchten. Erst nachdem die Beamten ihre Dienstwaffen zogen, ließ der verhinderte Rennfahrer von seinem Vorhaben ab, berichtet die Polizei. Er wurde vorläufig festgenommen. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann keinen Führerschein hat. nach Abschluss der Maßnahmen konnte er gehen, sein Auto blieb jedoch bei der Polizei. Es wurden gleich wegen mehrerer Delikte Strafverfahren eingeleitet. Unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Quelle: Polizei Hamburg 

Germersheim: Dreijährige "besucht" die Polizei - ohne Wissen der Eltern

Nachrichten Deutschland

Nach einem längeren Spaziergang erkannte eine Bekannte das Kind. 

stern

In Germersheim in Rheinland-Pfalz hat ein dreijähriges Mädchen am Sonntag eigenmächtig und ohne Wissen ihrer Eltern einen Spaziergang unternommen. Passanten bemerkten die Kleine und brachten sie zur nahe gelegenen Polizeidienststelle. Wie die Polizei berichtet, konnte die Ausreißerin dort allerdings nicht sagen, wo sie wohnt. Aber sie war sicher, die Polizisten hinführen zu können. Also nahm sie einen Polizisten an die Hand und lief los. "Nach einem längeren Fußmarsch inklusive mehrerer Richtungswechsel quer durch Germersheim war sich die junge Dame jedoch gar nicht mehr so sicher, wohin sie eigentlich gehört", heißt es im Bericht. Zum Glück für den herumirrenden Tross erkannte eine Freundin der Mutter das Kind und rief diese dann auch an. Sie holte ihre Tochter umgehend wohlbehalten vor Ort ab. Offenbar konnte sich das Mädchen aus dem Haus schleichen, als ihr großer Bruder, der eigentlich auf sie aufpassen sollte, einen Moment unaufmerksam war. 

Quelle: Polizeiinspektion Germersheim

Limburg: Weltkriegsbombe explodiert und reißt Krater in Feld

Auf einem Feld im hessischen Limburg-Ahlbach ist eine Bombe explodiert - mit einem großen Krater als deutlich sichtbare Hinterlassenschaft. Die mutmaßliche Weltkriegsbombe habe sich wohl durch einen Langzeitzünder selbst entzündet, sagte am Montag ein Polizeisprecher. In der Nacht zum Sonntag soll es einen lauten Knall gegeben haben. Der Kampfmittelräumdienst habe dann unter anderem aufgrund der Form des Kraters bestätigt, dass es sich um eine Bombe gehandelt habe. Verletzt wurde bei der Explosion auf freiem Feld niemand.

Quelle: dpa

Paderborn: Mann im Ehebett erstochen

Schauerliches Verbrechen im Schlafzimmer: Bei einem tödlichen Messerangriff auf ihren schlafenden Mann lag die Ehefrau des Opfers mit im Bett und musste den Mord mitansehen. Ein 60 Jahre alter Verdächtiger wurde nach der Tat am Samstag festgenommen. Gegen ihn erließen die Ermittler Haftbefehl wegen Mordes, wie die Polizei in Bielefeld und die Staatsanwaltschaft Paderborn am Sonntag gemeinsam mitteilten. Das Motiv ist unklar. Medien berichten, es sei eine Tat innerhalb der Verwandtschaft.

Laut Mitteilung soll der Mann am Samstagmorgen um kurz vor 8.00 Uhr durch eine offene Terrassentür in das Haus des Opfers eingedrungen sein und auf den im Bett liegenden, gerade erst erwachten 50-Jährigen mit einem Jagdmesser eingestochen haben. Das Opfer sei an den Folgen der Messerstiche verblutet, wie eine Obduktion ergeben habe, berichteten die Ermittler am Sonntag. 

Die neben dem Opfer im Ehebett liegende Ehefrau habe laut um Hilfe geschrien. Sie und der Sohn des Paares sowie ein zu Hilfe eilender Zeuge hätten den stark betrunkenen Angreifer nach der Tat überwältigt und festgehalten. Der Beschuldigte äußere sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Das Tatmotiv sei nicht klar, so die Ermittler.

Mehrere Zeitungen hatten berichtet, dass der Tatverdächtige ein Verwandter des Opfers sein soll. Eine Bestätigung gab es von der Polizei dazu am Sonntag nicht. Die Behörden stellten eine zehnköpfige Mordkommission zusammen.

Quelle: dpa

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 17. bis 23. Juni 2019 lesen Sie hier:

js / rös / jek / mod / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(