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Frankreich: Nutella-Rabatt sorgt für Tumult: Raufereien und Verletzte in Supermarkt

"Sie haben sich darauf gestürzt wie Tiere", berichtet eine Kundin. In französischen Supermärkten hat eine Nutella-Rabattaktion für unschöne Szenen gesorgt. Nun hat sogar die Regierung ein erstes Machtwort gesprochen. 

Raufereien im Supermarkt: Nutella-Rabatt sorgt in Frankreich für viel Wirbel

Eine Rabattaktion für Nutella-Schokocreme hat in französischen Supermärkten zu tumultartigen Szenen geführt. Mehrere Medien des Landes schilderten Auseinandersetzungen um die Ware, die von der Supermarktkette Intermarché um 70 Prozent reduziert worden war: "Sie haben sich darauf gestürzt wie Tiere", sagte eine Kundin aus dem Ort Rive-de-Gier südwestlich von Lyon der Regionalzeitung "Le Progrès". "Einer Frau wurde an den Haaren gezogen, eine ältere Dame hat einen Karton auf den Kopf bekommen, eine andere hatte Blut an der Hand."

Eine Geschäftsleiterin aus Metz erzählt dem Sender Franceinfo über den Start der Rabattaktion am Donnerstag: "Um 8.30 Uhr sind die Leute gerannt und haben sich gerauft." Die Leute seien aggressiv gewesen: "Sie haben versucht, sich die Gläser wegzureißen und haben uns bedroht." Nach Angaben der Zeitung "Le Parisien" schritt im nordfranzösischen Ostricourt nach Schlägen sogar die Gendarmerie ein. Amateurvideos zeigen einen Andrang wie im Schlussverkauf.

Raufereien im Supermarkt: Nutella-Rabatt sorgt in Frankreich für viel Wirbel


Nutella-Hersteller Ferrero bedauert die Szenen

Der Hersteller von Nutella, der italienische Ferrero-Konzern, erklärte, dass der Rabatt nicht mit ihm abgesprochen gewesen sei. "Ferrero bedauert diese Operation und ihre Konsequenzen, die bei den Verbrauchern Verwirrung und Enttäuschung erzeugen", teilte das Unternehmen mit. Die Supermarktkette Intermarché reagierte am Freitag zunächst nicht auf eine Anfrage.

Wenn es nach Frankreichs Landwirtschaftsminister Stéphane Travert geht, werden solche hohen Rabatte künftig übrigens nicht mehr möglich sein. Er hatte in einem Interview der Zeitung "Le Parisien" angekündigt, dass Rabatte auf Nahrungsmittel künftig auf 34 Prozent des Werts begrenzt werden sollen. "Es geht darum, gegen exzessive Rabatte zu kämpfen, die in den Augen der Verbraucher die Vorstellung vom angemessenen Preis pervertieren." Gleich neben dem Artikel in der Donnerstagsausgabe der Zeitung war eine Anzeige für den 70-Prozent-Nutella-Rabatt abgedruckt. 

fs / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?