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Weltkulturerbe: Lkw beschädigt 2000 Jahre alte Nazca-Linien in Peru

Seit 1994 ist die archäologische Stätte der Nazca-Linien in Peru geschützt. Doch nun fuhr ein Lastwagen über einige der berühmten Linien. Das Weltkulturerbe soll künftig stärker überwacht werden.

Die Nazca-Linien in Peru wurden 1994 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt

Die Nazca-Linien in Peru wurden 1994 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt

AFP

Die Nazca-Linien in Peru bilden 370 Figuren, die nur aus der Luft erkennbar sind. Die 2000 Jahre alten Geoglyphen beinhalten unter anderem ein Eidechsenbild. Dieses wurde nun beschädigt. Ein Lastwagenfahrer hat mit seinem Fahrzeug drei Linien auf einer Strecke von rund hundert Metern beschädigt. Das teilte die Zeitung "El Comercio"

Der Vorfall ereignete sich am Samstag. Der Fahrer gab an, er sei in das geschützte Gebiet eingedrungen, um einen Reifen zu wechseln. Er wurde festgenommen und angeklagt.

Strafen für Beschädigung des Weltkulturerbes

Die Regierung Perus hat nun eine stärkere Überwachung der seit 1994 zum Weltkulturerbe zählenden Nazca-Linien angeordnet. Das 450 Quadratkilometer große Areal solle künftig auch nachts und mit Drohnen überwacht werden, teilte das Kulturministerium am Dienstag Ortszeit) mit. 

Im Mai 2017 wurde der österreichische Greenpeace-Aktivist Wolfgang Sadik in Peru zu zwei Jahren und vier Monaten Haft auf Bewährung sowie 200.000 Dollar Strafe verurteilt. Er galt als verantwortlich, 2014 bei einer Protestaktion gegen den Klimawandel einen überdimensionalen Slogan der Umweltschützer zwischen den Nazca-Linien aufgestellt und dabei Spuren auf der Kulturstätte hinterlassen zu haben. 

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fri / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?