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Peshawar: Autobombe tötet mehr als 40 Menschen

Die Serie von Anschlägen in Pakistan reißt nicht ab: Am Morgen explodierte eine Autobombe in der Nähe des Kyber-Basars und riss mehr als 40 Menschen in den Tod, weitere 100 Marktbesucher wurden verletzt.

Ein Selbstmordanschlag in der pakistanischen Stadt Peshawar hat am Freitag 41 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 100 Personen seien verletzt worden, teilte die Provinzregierung mit. Der Täter fuhr nach Polizeiangaben in einem Kleinbus in die Nähe des Khyber-Basars, wo das Fahrzeug explodierte.

Das Auto sei mit "einer riesigen Menge Sprengstoff und Artilleriemunition" vollgepackt gewesen, sagte der Polizeichef von Peshawar. Die Stadt liegt nahe der Grenze zu Afghanistan am Khyber-Pass, einer zentralen Straßenverbindung nach Kabul.

Am Dienstag waren bei einem Anschlag auf das Büro des Welternährungsprogramms in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad fünf Menschen getötet worden. Zu dieser Tat bekannten sich die Taliban. Das Innenministerium von Islamabad teilte unterdessen mit, dass inzwischen ein Verdächtiger verhaftet worden sei.

AP/Reuters / AP / Reuters
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