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News des Tages: 57 Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft

Schweizer Schauspieler Klaus Wildbolz ist tot +++ Guantánamo-Gefangene an Saudi-Arabien übergeben +++ Sechs Menschen auf Markt in Acapulco erschossen +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Feuerwehrkräfte sind in Hövelhof auf einer Flüchtlingsunterkunft im Einsatz.

Nach einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft im Kreis Paderborn werden dutzende Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt

Die News des Tages im Überblick.

+++ 23.01 Uhr: 57 Verletzte bei Brand in Flüchtlingsunterkunft nahe Paderborn +++

Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Ostwestfalen sind dutzende Bewohner verletzt worden. 30 Menschen, unter ihnen ein Schwerverletzter, seien mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert worden, teilten der Kreis Paderborn und die Polizei in Bielefeld mit. 27 weitere Verletzte wurden demnach vor Ort behandelt. Das Feuer war in der Notunterkunft in Hövelhof-Staumühle nördlich von Paderborn ausgebrochen. Die Feuerwehr war mit mehr als hundert Einsatzkräften vor Ort und konnte den Brand am Abend unter Kontrolle bringen. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Derzeit gebe es keine Anhaltspunkte für einen fremdenfeindlichen Hintergrund, hieß es. Das Gebäude wurde bei dem Brand vollständig zerstört.

+++ 22.57 Uhr: Kerry: Atomdeal mit dem Iran macht die Welt sicherer +++

Der scheidende US-Außenminister John Kerry hat mit glühenden Worten den Atomdeal mit dem Iran verteidigt. Der Iran sei heute technisch nicht mehr in der Lage, eine Atombombe zu bauen. "Man kann keine Bombe bauen mit 300 Kilogramm angereichertem Material", sagte Kerry. "Man kann keine Bombe bauen, wenn man auf eine Anreicherung von 3,67 Prozent beschränkt ist", fügte er unter Hinweis auf die Abmachungen in dem Atomdeal hinzu. Die Alternative wäre eine militärische Atommacht Iran oder ein neuer Konflikt im Nahen Osten. "Wenn wir jetzt den Deal beenden, haben wir wieder genau diese beiden schlechten Möglichkeiten." Der künftige Präsident Donald Trump hatte mehrfach erklärt, er wolle den Atomdeal rückgängig machen, weil er für die USA nicht genug Nutzen bringe.

+++ 21.50 Uhr: Vier Festnahmen in Chicago wegen Misshandlung eines geistig Behinderten +++

Auf Grundlage eines im Internet veröffentlichten Videos sind in Chicago vier Verdächtige festgenommen worden, die einen geistig behinderten Mann gefesselt und misshandelt haben sollen. In dem live auf Facebook gezeigten Video sei zu sehen, wie die Täter ihr an Händen und Füßen gefesseltes Opfer angreifen und dabei rassistische Beleidigungen rufen, teilte die Polizei mit. Sie wurden wegen Hassverbrechen und anderer Delikte angeklagt. Die vier Festgenommenen - zwei Männer und zwei Frauen - sind der Polizei zufolge schwarz, ihr Opfer weiß. Die Verdächtigen sind zwischen 18 und 25 Jahre alt. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen Entführung, Körperverletzung und Hassverbrechen. Das Opfer, ein geistig behinderter junger Mann, wurde laut Polizei von den Verdächtigen aus einem Vorort Chicagos in ein Gebiet im Südwesten der Stadt gebracht. Offenbar sei er zwischen 24 und 48 Stunden mit seinen Peinigern zusammen gewesen. Einer der Festgenommenen kenne das Opfer aus der Schule. 

+++ 21.32 Uhr: Berichte: Trump wählt Ex-Botschafter Coats als Geheimdienstdirektor +++

Der designierte US-Präsident Donald Trump will den Senator und früheren US-Botschafter in Deutschland, Dan Coats, zu seinem Geheimdienstdirektor machen. Das berichteten die "Washington Post" und andere US-Medien unter Berufung auf Trumps Umfeld. Coats war von 2001 bis 2005 amerikanischer Botschafter in Deutschland. Der 73-Jährige vertrat noch bis vor kurzem den Bundesstaat Indiana im Senat. Coats folgt auf James Clapper.

+++ 20.50 Uhr: USA lassen drei Guantanamo-Gefangene nach Saudi-Arabien ausreisen +++

Die USA haben kurz vor dem Regierungswechsel weitere Gefangene des Lagers Guantanamo ausreisen lassen. Die drei Männer landeten auf dem Flughafen der saudiarabischen Hauptstadt Riad, wie ein AFP-Reporter von dort berichtete. Bei einem der Freigelassenen handelte es sich nach Angaben von Angehörigen um einen Jemeniten, der 16 Jahre lang in dem US-Gefangenenlager festgehalten worden war. Die Identität der beiden anderen war zunächst unklar. Nach den Freilassungen sind nun noch 56 Gefangene in dem Lager. Der designierte US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, es werde unter seiner Präsidentschaft keine weiteren Freilassungen geben, weil die Guantanamo-Häftlinge gefährlich seien.

+++ 20.41 Uhr: Zwei Hubschrauber der Bundeswehr in Afghanistan beschossen +++

Zwei Bundeswehr-Hubschrauber sind im Norden Afghanistans unter Beschuss geraten. Die beiden Helikopter vom Typ CH-53 seien am Mittwoch auf dem Rückflug von Kundus nach Masar-i-Scharif mit Handfeuerwaffen attackiert worden, teilte die Bundeswehr mit. Es sei niemand verletzt worden. Beide Hubschrauber konnten den Angaben zufolge ihren Flug zum Bundeswehrcamp Marmal fortsetzen. Eine der beiden Maschinen sei getroffen worden, der Hubschrauber sei aber einsatzbereit. Die Bundeswehr beteiligt sich in Afghanistan an dem Nato-geführten Einsatz Resolute Support, bei dem es vor allem um Ausbildung, Beratung und Unterstützung einheimischer Sicherheitskräfte geht. 

+++ 20.36 Uhr: Private Briefe von Prinzessin Diana in London für 17.500 Euro versteigert +++

Handgeschriebene Briefe von Prinzessin Diana haben bei einer Londoner Auktion für 15.100 Pfund Sterling (17.500 Euro) den Besitzer gewechselt. Unter den sechs Schreiben aus den 80er und 90er Jahren an den königlichen Butler Cyril Dickman ist einer, in dem Diana beschreibt, wie ihr ältester Sohn, Prinz William, seinen neugeborenen Bruder Harry "unaufhörlich" mit Umarmungen und Küssen bedenkt, so dass die Eltern, Diana und Prinz Charles, kaum zum Zuge kamen. In dem fünf Tage nach Harrys Geburt im Jahr 1984 verfassten Brief spricht Diana von einer "besonders glücklichen Zeit". "Den Jungs geht es gut, und das Internat gefällt ihnen sehr, obwohl Harry ständig Ärger hat", heißt es in einem Brief aus dem Jahr 1992. Die aus 40 Einzelstücken bestehende Sammlung - einschließlich Weihnachtskarten, einem Stück der Hochzeitstorte von Königin Elizabeth II. aus dem Jahr 1947 und einer Mitteilung der Queen - kam beim Auktionshaus Cheffins für insgesamt 55.000 Pfund unter den Hammer. Prinzessin Diana starb 1997 bei einem Autounfall in Paris.


+++ 19.56 Uhr: 30 Verletzte nach Brand in Flüchtlingsunterkunft bei Paderborn +++

Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft im ostwestfälischen Hövelhof-Staumühle sind 30 Bewohner verletzt worden, einer von ihnen schwer. Rettungskräfte brachten die Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser, wie eine Sprecherin des Kreises Paderborn sagte. Weitere 24 Menschen wurden demnach vor Ort behandelt, darunter zwei Feuerwehrleute. Sie erlitten leichte Schnitt- und Rückenverletzungen. Die Polizei sprach von 27 Menschen, die vor Ort betreut werden mussten. Die Feuerwehr konnte die Flammen am Abend löschen. Der Brand sei am Nachmittag aus zunächst ungeklärter Ursache in einer der ehemaligen Militärbaracken ausgebrochen, sagte ein Sprecher der Polizei Paderborn. "Das Gebäude ist nahezu komplett abgebrannt." Die Ermittlungen dauerten an. Am Freitag soll ein Sachverständiger die Brandruine begutachten. In der Unterkunft leben nach Angaben des Kreises insgesamt etwa 500 Flüchtlinge.

+++ 19.05 Uhr: Schauspieler Klaus Wildbolz mit 79 Jahren gestorben +++

Der Schweizer Schauspieler Klaus Wildbolz ist tot. Der beliebte Seriendarsteller starb mit 79 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit in Wien, wie sein Management am Donnerstagabend bestätigte. Wildbolz war vor allem für seine Rollen in "Schlosshotel Orth", "Der Bergdoktor" und "Hotel Paradies" bekannt. Zuerst hatte das ORF-Radio über den Tod berichtet.

Zur Welt kam Wildbolz, dessen Familie Schweizer Wurzeln hat, am 25. August 1937 in Wien. Nach einem Studium am renommierten Reinhardt-Seminar ging er zum Theater. Seine Berufung fand der Künstler aber schnell im Fernsehen. Als Moderator der ARD-Show "Schnick-Schnack" erlangte er erste Bekanntheit. Später spielte er in vielen großen TV-Produktionen wie "Schwarzwaldklinik", "Derrick" und "Traumschiff" mit.

+++ 18.27 Uhr: Briefe von Diana erzielen bei Auktion Vielfaches an Schätzwert +++

Briefe von Prinzessin Diana aus den 80er und 90er Jahren haben bei einer Auktion in Cambridge für ein Vielfaches ihres geschätzten Werts den Besitzer gewechselt. 3200 Britische Pfund (umgerechnet rund 3750 Euro) hat ein Bieter für einen Brief bezahlt, in dem Diana beschrieb, wie Prinz William mit seinem mit seinem kleinen Bruder ausgiebig schmuste, als der auf die Welt kam. "William betet seinen kleinen Bruder an und verbringt die ganze Zeit damit, ihn endlos mit Umarmungen und Küssen zu überhäufen", schrieb Diana. Geschätzt worden war der Brief von 1984 auf maximal 600 Pfund. Aus einem späteren Brief geht hervor, dass Harry früh für Ärger sorgte. Er sei in der Schule "ständig in Schwierigkeiten", schrieb Diana.

Die Briefe waren an ihren Butler Cyril Dickman gerichtet. Dickman war mehr als 50 Jahre Chefbutler in Buckingham-Palast. Er starb 2012 im Alter von 85 Jahren. Sein Verhältnis zur Königsfamilie war sehr eng.

+++ 18.19 Uhr: Nigerianisches Militär findet entführtes Chibok-Mädchen +++

Fast drei Jahre nach der Entführung von mehr als 200 Schülerinnen aus dem nigerianischen Ort Chibok haben Soldaten eines der Mädchen gefunden. Die von der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram entführte Rakiya Abubkar und ihr sechs Monate altes Baby würden medizinisch untersucht und dann der Regierung des Bundesstaats Borno übergeben, erklärte das Militär am Donnerstag. Die junge Frau sei während eines Einsatzes gegen die sunnitischen Terroristen gefunden worden. Im April 2014 hatte Boko Haram 276 überwiegend christliche Schülerinnen aus dem Ort Chibok im nordöstlichen Borno verschleppt. Etwa 50 von ihnen gelang kurz danach die Flucht. Doch noch immer gelten etwa 200 der jungen Frauen als vermisst. 

+++ 17.31 Uhr: US-Geheimdienste machen russische Führung für Hackerangriffe verantwortlich +++

Mehrere US-Geheimdienstchefs haben der russischen Führung eine direkte Einmischung in den Präsidentschaftswahlkampf in den USA vorgeworfen. Nur "Russlands allerhöchste Verantwortungsträger" könnten für den Datendiebstahl und die Daten-Veröffentlichungen während des Wahlkampfs verantwortlich sein, erklärten Geheimdienstdirektor James Clapper, NSA-Chef Michael Rogers und Pentagon-Abteilungsleiter Marcel Lettre in einem gemeinsamen Statement vor einem Senatsausschuss. Damit widersprachen sie dem künftigen Präsidenten Donald Trump, der eine Einmischung Russlands zu seinen Gunsten bezweifelt.

Russland setze "Informations-Techniken" ein, um die öffentliche Meinung auch in Europa und Asien zu beeinflussen, heißt es in der gemeinsamen Erklärung der Geheimdienstverantwortlichen. Der zuständige Ausschuss des US-Senats hatte sie zu einer Anhörung über ihre Erkenntnisse zur Einmischung Russlands vorgeladen.

+++ 17.00 Uhr: Explosion beim Bau von Sprengkörper: Mann verliert fünf Finger +++

Ein Mann hat beim Bau eines Sprengkörpers in Sachsen-Anhalt fünf Finger verloren. Wie die Polizei mitteilte, entfernte der 21-Jährige am Mittwochabend in Schönebeck Schwarzpulver aus illegalen Böllern und füllte es in ein Metallrohr, wie die Polizei mitteilte. Beim Verschließen kam es zu einer Explosion. Dabei wurden dem Mann die Finger der linken Hand abgerissen, außerdem erlitt er Verbrennungen und Verletzungen an den Beinen. Die Polizei ermittelt.

+++ 16.57 Uhr: Zahlreiche Tote bei Autobombenanschlag in Bastion der syrischen Regierung +++

In Syrien sind bei einem Anschlag in einer Hochburg der Regierung zahlreiche Menschen getötet worden. Laut dem staatlichen Fernsehen steuerte ein Selbstmordattentäter am Donnerstag ein mit Sprengstoff gefülltes Auto in der Küstenstadt Dschableh und brachte es zur Explosion. In anderen Teilen des Landes gab es trotz vereinbarter Waffenruhe Kämpfe zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Islamisten - unter anderem um die Kontrolle der Wasserversorgung der Hauptstadt Damaskus. Bei dem Autobombenanschlag in Dschableh wurden nach Angaben der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mindestens 15 Menschen getötet. Im staatlichen syrischen Fernsehen war von neun Toten und 25 Verletzten die Rede. Die Stadt Dschableh liegt in der westlichen Provinz Latakia, die als Hochburg von Anhängern der Regierung gilt.

+++ 16.31 Uhr: Parkour-Athlet stirbt nach Unfall in Pariser Metro +++

Der 20 Jahre alte Parkour-Athlet Nye Frankie Newman ist in der Silvesternacht in der Pariser Metro verunglückt und im Krankenhaus gestorben. Zeugen sahen den verletzten Briten der Pariser Nahverkehrsgesellschaft RATP zufolge zwischen zwei Metrowagen der Linie 6. Was in der Silvesternacht genau in der Metro passierte, ist noch unklar - die Pariser Polizei ermittelte. 

Newman gehörte der Parkour-Gruppe Brewman aus Guildford Surrey im Süden Londons an, wie die Facebookseite der Gruppe zeigt. Sogenannte Freerunner springen unter anderem auf fahrenden Zügen von Wagen zu Wagen. Die Gruppe hatte bereits ein Video vom Trainsurfing in der Pariser Metro auf YouTube veröffentlicht - und war von der RATP verklagt worden, weil Trainsurfing illegal sei. 

Laut RATP informierte ein Jugendlicher einen Zugführer der Metrolinie 6 an der Station Daumesnil, dass einer seiner Freunde am Kopf verletzt sei und Hilfe bräuchte. Obwohl Rettungskräfte direkt erste Hilfe leisteten und den Verunglückten gegen Mitternacht ins Krankenhaus brachten, erlag der junge Mann im Laufe des nächsten Tages seinen Verletzungen. 

+++ 16.07 Uhr: Tote bei Anschlag in Izmir +++

Ein Autobombenanschlag vor dem Justizgebäude in der westtürkischen Millionenmetropole Izmir hat nach Behördenangaben zwei Todesopfer gefordert. Erste Hinweise deuteten darauf hin, dass die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK den Anschlag verübt habe, sagte der Gouverneur von Izmir, Erol Ayyildiz. Bei den Opfern handele es sich um einen Polizisten und einen Gerichtsmitarbeiter. Bis zu sieben Menschen seien verletzt worden.

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, nach der Detonation hätten sich Sicherheitskräfte Schusswechsel mit drei "Terroristen" geliefert. Zwei Angreifer seien dabei getötet worden. Einer sei auf der Flucht. Nach Angaben von Ayyildiz wurde ein zweites verdächtiges Fahrzeug kontrolliert gesprengt.

+++ 15.51 Uhr: Abgestürzter Wanderer an der Mosel gerettet +++

Die Feuerwehr hat einen verunglückten Wanderer aus einem schwer zugänglichen Waldstück an der Mosel gerettet. Der 24-Jährige war zwischen Klotten und Pommern in Rheinland-Pfalz einen Steilhang hinabgestürzt und hatte sich am Bein verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Mann aus der Moselregion habe bei seiner Wanderung am Mittwoch eine Abkürzung nehmen wollen und sei gestürzt. Ein Winzer hörte die Hilferufe und rief die Polizei. Als die Helfer den Verunglückten fanden, habe er schon gut eine Stunde an einem Hang gelegen, sagte ein Polizeisprecher. Für die Bergung mussten sich Feuerwehrleute erst einmal den Weg freischneiden.

+++ 14.44 Uhr: Medien: Autobombe explodiert nahe Gerichtsgebäude im türkischen Izmir +++

Bei einem mutmaßlichen Anschlag vor dem Justizgebäude in der westtürkischen Millionenmetropole Izmir sind ersten Berichten zufolge mindestens drei Menschen verletzt worden. Am Eingang für Richter und Staatsanwälte sei es am Nachmittag zu einer Detonation gekommen, berichtete der Sender CNN Türk. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, anschließend hätten sich Sicherheitskräfte mit drei "Terroristen" Schusswechsel geliefert. Zwei seien dabei getötet worden. Einer sei auf der Flucht.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur DHA sagte dem Nachrichtensender CNN Türk, es habe sich wahrscheinlich um eine Autobombe gehandelt. Eine Nachrichtensperre sei verhängt worden. 

Anadolu meldete weiter, zahlreiche Krankenwagen seien am Ort der Detonation. Nähere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt. Auf Fernsehbildern vom Ort der Explosion waren Flammen und Rauch zu sehen. Nach Angaben von CNN Türk wurde das Feuer inzwischen gelöscht.

+++ 14.21 Uhr: Bis zu eine Million Enten sollen im Südwesten Frankreichs gekeult werden +++

Im Südwesten Frankreichs müssen bis zu eine Million Enten und Gänse wegen der Vogelgrippe gekeult werden. Am Donnerstag begannen Züchter in 150 Gemeinden mit der Tötung der Vögel. Das Landwirtschaftsministerium hatte am Mittwoch die Anweisung gegeben, alle im Freien gehaltenen Enten und Gänse in diesen Kommunen zu keulen. 300.000 Tiere wurden dort wegen der Vogelgrippe seit Ende November bereits getötet.

Die Vogelgrippe breitet sich seitdem jedoch immer weiter aus. Das Landwirtschaftsministerium hat bereits 89 Fälle bei Nutztieren gezählt. Um die weitere Ausbreitung zu stoppen, sollen die Züchter im Südwesten ihre Tiere nun töten. Landwirte kritisierten, die Regierung reagiere zu spät. Die Vogelgrippe ist ein schwerer Schlag für die Stopfleber-Branche in Frankreich. Der Verband Cifog rechnet mit Verlusten in Höhe von bis zu 80 Millionen Euro.

+++ 13.34 Uhr: Institut: Großstädte boomen auch in kommenden 20 Jahren +++

Die deutschen Großstädte werden Prognosen zufolge auch in den kommenden 20 Jahren boomen, während ländliche Gebiete zunehmend veröden. Allein Berlin wird bis 2035 rund eine halbe Million neue Bewohner hinzugewinnen und dürfte die Vier-Millionen-Marke knacken, wie am Donnerstag veröffentlichte Bevölkerungsprognosen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für die Städte Berlin, Frankfurt am Main und München zeigten.

Die Einwohnerzahl in der Hauptstadt wird nach Berechnung der IW-Forscher von heute rund dreieinhalb Millionen auf mehr als vier Millionen im Jahr 2035 steigen, was einen Zuwachs um knapp 15 Prozent bedeutet. Ähnlich stark wird auch die Bevölkerung in München wachsen - um mehr als 14 Prozent auf 1,66 Millionen. In Frankfurt werden 2035 fast 814.000 Menschen leben - ein Plus von elf Prozent.

+++ 13.14 Uhr: Nickerchen wird Operngast zum Verhängnis +++

Das Neujahrskonzert war wohl zu ermüdend: Ein Mann ist am Mittwochabend während der Aufführung von Werken von Bartók, Brahms oder auch Strauss im Nürnberger Opernhaus eingeschlafen und hat beim Aufwachen die Brille seiner Sitznachbarin beschädigt. Ein anderer Konzertbesucher verständigte die Polizei. Deren Sprecher schilderte am Donnerstag: "Beim Aufwachen zuckte der Mann derart unkontrolliert mit den Armen, dass er ungewollt die Brille seiner Sitznachbarin traf, welche zu Bruch ging." Eine Straftat lag aber nicht vor, weil die Brille nicht absichtlich beschädigt worden sei. Die Beamten gaben der Frau den Rat, den Schaden von etwa 600 Euro auf dem zivilrechtlichen Weg einzufordern.

+++ 12.33 Uhr: Sturm treibt nach Spielzeugeiern auch Lego-Steine nach Langeoog +++

Nach mehreren Tausend Spielzeug-Plastikeiern werden jetzt auch massenweise Lego-Steine an der ostfriesischen Insel Langeoog angeschwemmt. Das Spielzeug stammt vermutlich aus einem Schiffscontainer, der am Mittwoch im Sturm über Bord eines Frachters gegangen und aufgeplatzt war.

Daneben trieben auch Unmengen von Plastiktüten mit weiteren Verpackungen an, wie Bürgermeister Uwe Garrels sagte. Die Inselbewohner wollten eine große Aktion starten, um das Plastik aufzusammeln und zu entsorgen. "Das ist nicht mehr lustig, sondern eine große Umweltbelastung und höchst schädlich für Tiere", sagte Garrels. 

+++ 11.56 Uhr: "Kacke überall" - Melbourne warnt vor Stränden +++

Nach heftigen Regenfällen warnt die australische Millionenmetropole Melbourne vor Fäkalien an ihren Stränden. Das ungewöhnlich viele Wasser sorgte mitten im australischen Sommer dafür, dass Exkremente ins Meer geschwemmt wurden. Auch viele Gullys liefen über. Ein Manager der städtischen Umweltschutzbehörde, Anthony Boxshall, sagte: "Da ist Kacke überall: Hundekacke, Entenkacke, Kuhkacke, Vogelkacke und Menschenkacke auch."

Die Behörden fürchten, dass Menschen, die sich trotzdem ins Meer wagen und mit Fäkalien in Kontakt kommen, an Durchfall erkranken. An insgesamt acht Stränden wird die Wasserqualität aktuell nur noch als "niedrig" eingeschätzt. Dies bedeutet, dass das Risiko einer Erkrankung bei fünf bis zehn Prozent liegt. Zudem sagte der Wetterbericht weitere Regenfälle voraus. Insgesamt gibt es mehr als drei Dutzend Strände in der Region Melbourne. Sie sind weniger bekannt als die Strände von Sydney, aber nicht minder beliebt.

+++ 11.30 Uhr: Vier von acht Polizisten einer spanischen Kleinstadt festgenommen +++

Isla Mayor steht unter Schock: Vier der acht Polizisten, die in der unweit von Sevilla gelegenen andalusischen Kleinstadt arbeiten, sind festgenommen worden. Sie stehen im Verdacht, sich an einem groß angelegtem Drogenschmuggel beteiligt zu haben. Dass die Hälfte der Guardia Civil-Beamten kriminell sei, bringe seinem 6000 Einwohner zählenden Ort negative Schlagzeilen, klagte Bürgermeister Juan Molero im Radiosender Cadena Ser.

Den vier Polizisten sollen Teil einer Bande sein, die im großen Stil Haschisch aus Marokko über die Straße von Gibraltar und den Fluss Guadalquivir nach Spanien schmuggelte. Um nicht aufzufallen, setzten sie für den Schmuggel aufblasbare Schnellboote ein. Die Ordnungshüter wurden laut den Ermittlern bereits am Montag mit zwei weiteren Verdächtigen festgenommen. Neben den Schnellbooten beschlagnahmte die Polizei 50 Ballen mit Haschisch, mehrere Fahrzeuge, von denen einige als gestohlen gemeldet waren, sowie mehrere Jet-Skis.

+++ 10.44 Uhr: Verfahren gegen Verkäufer von Münchener Amokwaffe nun in München +++

Die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main hat das Ermittlungsverfahren gegen den mutmaßlichen Lieferanten der Tatwaffe für den Münchener Amoklauf an die Staatsanwaltschaft der bayerischen Landeshauptstadt abgegeben. Der 18 Jahre alte Amokläufer David S. hatte am 22. Juli in München neun Menschen und anschließend sich selbst erschossen, außerdem verletzte er vier weitere Menschen. Seine Waffe und 350 Schuss Munition soll er über das sogenannte Darknet von dem 31 Jahre alten Verdächtigen gekauft haben. Dieser sitzt seit Mitte August in Untersuchungshaft. Ihm wird neben dem verbotenen Verkauf der Waffe vor allem fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

+++ 10.24 Uhr: Wohnen an großen Straßen erhöht laut Studie Demenzrisiko +++

Menschen, die an vielbefahrenen großen Straßen wohnen, haben einer Studie zufolge ein erhöhtes Demenzrisiko. Wie die am Donnerstag im britischen Fachmagazin "The Lancet" veröffentlichte Untersuchung ergab, ist das Krankheitsrisiko für Menschen, die weniger als 50 Meter von großen Straßen entfernt wohnen, sieben Prozent höher. Im Umkreis von 50 bis hundert Metern sind es vier Prozent; erst bei einer Entfernung von über 200 Metern gibt es demnach kein erkennbar höheres Risiko.

Für die Studie unter Leitung des Wissenschaftlers Hong Chen von der Gesundheitsbehörde von Ontario untersuchten die Forscher zwischen 2001 und 2012 sechs Millionen Menschen, die in der kanadischen Provinz leben. Dabei stießen sie nicht nur auf mehr Demenzfälle bei Anwohnern von vielbefahrenen Straßen, sondern fanden nach eigenen Angaben auch einen Zusammenhang zwischen der Krankheit und den Schadstoffen Stickstoffdioxid und Feinstaub. Jedoch legten die Forscher nahe, dass auch Lärm und andere Schadstoffe eine Rolle bei der Ausprägung der Krankheit spielen könnten.

+++ 9.19 Uhr: Israelische Polizei nimmt nach Kopfschuss-Urteil Hetzer fest +++

Die israelische Polizei hat nach der Verurteilung eines Soldaten wegen Totschlags zwei Israelis wegen Hetze im Netz festgenommen. Eine junge Frau sei unter Auflagen wieder freigekommen, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Israelische Nachrichtenseiten berichten von massiven Aufrufen zu Gewalt gegen die Richter, die den Soldaten Elor Asaria verurteilt haben. Der Kampfsanitäter Asaria hatte im März 2015 einen verletzt am Boden liegenden palästinensischen Attentäter mit einem Kopfschuss getötet. Ein Militärgericht in Tel Aviv verurteilte Asaria am Mittwoch wegen Totschlags. Asaria habe aus Rache für einen verletzten Kameraden gehandelt, sagte die Vorsitzende Richterin Maja Heller.

+++ 8.52 Uhr: Virtuelle Währung Bitcoin steuert auf Allzeithoch zu +++

Die virtuelle Währung Bitcoin nähert sich ihrem Allzeithoch und scheint für Anleger in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit attraktiv zu sein. Sie knackte laut Bitcoin-Preisindex am Donnerstag die 1100-Dollar-Schwelle (1054 Euro) und kam damit ihrem bisherigen Höchststand nahe. Dieser war 2013 mit 1165,89 Dollar erreicht worden. Bitcoin gibt es seit 2009. Damals war die Währung lediglich ein paar Cent wert. Hinter dem virtuellen Geld steckt der Gedanke, eine Währung zu schaffen, die unabhängig von Staaten, Zentralbanken und der Geldpolitik ist. Erfunden wurde sie unter dem Eindruck der Finanzkrise. 

+++ 8.30 Uhr: Polizei nimmt mutmaßliche griechische Linksterroristin fest +++

Die griechische Polizei hat eine der gefährlichsten mutmaßlichen griechischen Links-Terroristinnen festgenommen. Es handelt sich um Pola Roupa, eines der führenden Mitglieder der Untergrundorganisation "Revolutionärer Kampf", wie die griechische Polizei am Donnerstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Diese linksextremistische Organisation hatte in den vergangen Jahren mehrere Terroranschläge in Griechenland verübt. Darunter war auch einen Angriff auf die Residenz des deutschen Botschafters in Athen am 30. Dezember 2013. Damals waren mehrere Schüsse aus einem Sturmgewehr auf die Residenz abgefeuert worden. Verletzt wurde damals niemand.

+++ 7.11 Uhr: Lkw-Unfall auf schneebedeckter A9 - 500.000 Euro Schaden +++

Ein Schaden von 500.000 Euro ist beim Zusammenstoß zweier Lastwagen auf der Autobahn 9 in Oberfranken entstanden. Ein 49 Jahre alter Fahrer hatte in der Nacht zum Donnerstag bei schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Lkw verloren, wie die Polizei mitteilte. Der Sattelzug prallte auf einer Steigung nahe der Gemeinde Berg gegen die Mittelleitplanke und stellte sich quer. Ein weiterer Lkw-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr mit seinem Lastwagen auf. Die beiden Männer wurden in ihren Fahrerkabinen eingeklemmt und leicht verletzt. Weil bei dem Unfall auch 500 Liter Diesel ausgetreten, blieb die Autobahn bis zum Morgen nur einspurig befahrbar.

+++ 6.27 Uhr: Unfälle extrem selten - Verband sieht keine Gefahr durch Windräder +++

Der Bundesverband Windenergie (BWE) hält die Windkraftanlagen in Deutschland auch nach mehreren Havarien für sicher. Es handele sich lediglich um Einzelfälle, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe rund 26 500 Anlagen bundesweit und im Schnitt sechs bis sieben Zwischenfälle pro Jahr, in denen es nach einem Blitzeinschlag brenne oder ein Rotorblatt abbreche. Dass gleich ein ganzes Windrad umstürze, sei "extrem selten".

Vier betroffene Anlagen innerhalb von vier Wochen wie jüngst sind daher laut dem Verband äußerst ungewöhnlich. So knickte Anfang der Woche ein Windrad bei Hamburg um, in der Uckermark brach der 40 Meter lange Flügel einer Anlage ab. In Sachsen knickte Ende Dezember ein 95 Meter hohes Windrad um, auch in Süderholz (Mecklenburg-Vorpommern) stürzte Mitte Dezember ein 70 Meter hoher Turm um.

+++ 5.45 Uhr: Audi und Nvidia entwickeln Auto mit künstlicher Intelligenz +++

Audi entwickelt gemeinsam mit der Computer-Firma Nvidia ein selbstfahrendes Auto mit künstlicher Intelligenz. Das Fahrzeug solle zum Jahr 2020 auf die Straße kommen, sagte Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang am Mittwoch (Ortszeit) auf der Technik-Messe CES in Las Vegas. Es ist nicht die erste Allianz eines deutschen Autobauers mit einem Unternehmen aus der Computer-Branche: BMW arbeitet bei der Entwicklung seiner Roboterwagen mit dem Chip-Riesen Intel zusammen.

Zugleich gab NVIDIA eine Kooperation mit den deutschen Zulieferern Bosch und ZF bekannt, die den vom Grafik-Spezialisten entwickelten Auto-Computer produzieren werden. Er soll unter anderem für das autonome Fahren Sorgen. Während der Mensch lenkt, tritt die Software zudem als eine Art Autopilot auf und warnt zum Beispiel vor potenziellen Gefahren im Verkehr.

+++ 5.14 Uhr: Japanische Sushi-Kette ersteigert Thunfisch für 600.000 Euro +++

Ein 212 Kilogramm schwerer Blauflossen-Thunfisch ist in Japan für den Preis von 74,2 Millionen Yen (rund 600.000 Euro) versteigert worden. Den Zuschlag bei der ersten Auktion des neuen Jahres auf dem weltberühmten Tokioter Fischmarkt Tsukiji erhielt am Donnerstag der Besitzer der Sushi-Restaurantkette Sushi Zanmai. Der Kauf komme ihn zwar "ein bisschen teuer" zu stehen, aber er sei froh, den Zuschlag für den "wohlgeformten" Thunfisch bekommen zu haben, sagte Kiyoshi Kimura. Seit nunmehr sechs Jahren in Folge ist er der stolze Sieger der Neujahrsauktion. Im Jahr 2013 hatte er für einen 222 Kilogramm schweren Blauflossen-Thunfisch einen Rekorderlös von 155,4 Millionen Yen bezahlt.

Die hohen Preise bei der Neujahrsauktion liegen nicht so sehr an der Qualität des Fisches. Vielmehr ist das Ganze eine geschickte PR-Aktion zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres, über die Medien denn auch alljährlich berichten. Nirgendwo sonst auf der Welt wird soviel Blauflossen-Thun gegessen wie in Japan. Die globale Überfischung hat dazu geführt, dass die Art in ihrem Bestand stark gefährdet ist. Seit Jahren arbeiten japanische Forscher daher an einer Züchtungsmethode für den begehrten Fisch.

+++ 4.58 Uhr: Große Vogelzählaktion startet - Jeder kann mitmachen +++

Naturschützer rufen wieder zu der nach ihren Angaben größten Vogelzählaktion Deutschlands auf. Bei der "Stunde der Wintervögel" vom Freitag bis Montag (6.- 8. Januar) kann jeder Interessierte eine Stunde lang am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park Vögel bestimmen und zählen. Dabei gehe es zumeist um vertraute Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen, teilte der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in Berlin mit.

Im Januar 2016 beteiligten sich an der mit dem bayerischer Landesbund für Vogelschutz organisierten Zählung den Angaben zufolge mehr als 93.000 Menschen, die in 63.000 Gärten und Parks mehr als 2,5 Millionen Vögel zählten. Der Haussperling kam als häufigster Wintervogel auf den Spitzenplatz vor Kohlmeise, Blaumeise, Feldsperling und Amsel. Bestimmungshilfen und einen Meldebogen gibt es auf der Nabu-Internetseite.

+++ 4.22 Uhr: Deutsche Bank einigt sich in weiterem Rechtsstreit mit US-Behörden +++

Die Deutsche Bank hat sich in einem weiteren Rechtsstreit mit den US-Behörden geeinigt. Die Deutsche Bank willigte in eine Strafzahlung in Höhe von 95 Millionen Dollar (91 Millionen Euro) ein, wie der zuständige Bundesrichter am Mittwoch (Ortszeit) in New York mitteilte. In dem Verfahren ging es um den Vorwurf des Steuerbetrugs im Zuge der Übernahme der US-Holding Charter durch die Deutsche Bank.

Erst kurz vor Weihnachten hatte die Deutsche Bank gegen eine Strafzahlung und Entschädigungen in Höhe von insgesamt 7,2 Milliarden Dollar einen Rechtsstreit um faule Hypothekenpapiere in den USA beigelegt. Ursprünglich hatte eine Strafzahlung von 14 Milliarden Dollar (12,5 Milliarden Euro) im Raum gestanden, was Sorgen um die Stabilität der Deutschen Bank ausgelöst hatte.

+++ 3.34 Uhr: Bericht: Kontaktmann Amris nach Anschlag als "Gefährder" eingestuft +++

Der am Dienstag festgenommene mutmaßliche Kontaktmann des Berlin-Attentäters Anis Amri ist Medieninformationen zufolge nach dem Anschlag als islamistischer "Gefährder" eingestuft worden. Der 26-jährige Tunesier, der am Vorabend des Terroranschlags vom 19. Dezember mit Amri in einem Restaurant in Berlin zu Abend gegessen hatte, werde der radikal-salafistischen Szene zugeordnet, berichten "Süddeutsche Zeitung", WDR und NDR.

Nach Informationen des rbb war der 26-Jährige im November 2015 schon einmal in Berlin festgenommen worden. Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, sagte der rbb-Abendschau, gegen den Tunesier sei wegen einer schweren staatsgefährdenden Straftat ermittelt worden. Er habe damals gemeinsam mit zwei weiteren Männern im Verdacht gestanden, Sprengstoff für einen Anschlag in Düsseldorf besorgt zu haben. Dafür habe man jedoch keine Beweise gefunden.

Nach Informationen von "Süddeutscher Zeitung", WDR und NDR soll es sich bei dem Mann um einen alten Bekannten von Amri handeln. Er sei den Behörden ebenso wie Amri früh als radikaler Salafist aufgefallen und von Fahndern observiert worden. Auch gegen den späteren Attentäter hatte die Berliner Strafverfolgungsbehörde 2016 ermittelt und das Verfahren dann eingestellt. Auch Amri wurde von Sicherheitsbehörden als "Gefährder" geführt, man traute ihm also zu, jederzeit ein Attentat zu verüben.

+++ 2.38 Uhr: Bewaffnete erschießen sechs Menschen auf Markt in Acapulco +++

 Am helllichten Tag haben bewaffnete Angreifer auf einem Markt im mexikanischen Acapulco sechs Menschen erschossen. Mindestens drei bewaffnete Männer tauchten am Mittwoch auf dem Markt in dem Urlaubsort auf und schossen ohne Vorwarnung um sich, wie ein Behördensprecher berichtete. Zwei Männer und zwei Frauen waren sofort tot, ein weiterer Mann und eine Frau erlagen ihren Verletzungen im Krankenhaus.

Die Ermittler fanden vor Ort rund zwei Dutzend Pistolenkugeln. Die Tat ereignete sich in einem der gefährlichsten Stadtviertel von Acapulco. Der einst glamouröse Badeort gehört heute zu den gewalttätigsten Städte Mexikos. Rivalisierende Banden kämpfen dort um die Kontrolle über den örtlichen Drogenmarkt. Ganz Mexiko leidet seit Jahren unter einem extrem gewalttätigen Drogenkrieg. Zehntausende Menschen wurden dabei bereits getötet, auch Entführungen sind an der Tagesordnung. 

+++ 1.45 Uhr: Strauchelnde US-Kaufhauskette Macy's will bis zu 10.100 Jobs streichen +++

Nach einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft hat die US-Kaufhauskette Macy's die Streichung von bis zu 10.100 Jobs angekündigt. Durch Ladenschließungen sollen 3900 Stellen im Verkauf eingespart werden, die übrigen Streichungen sollen auf der mittleren Management-Ebene und Umstrukturierungen erfolgen, wie Macy's am Mittwoch mitteilte.

Bis Mitte des Jahres will das Unternehmen 68 Kaufhäuser schließen. Weitere 30 Häuser sollen in den kommenden Jahren geschlossen werden, wenn Pachtverträge auslaufen. Macy's hofft durch die Schließungen und Jobstreichungen auf eine jährliche Ersparnis von 550 Millionen Dollar (526 Millionen Euro). 250 Millionen davon sollen in den Internethandel sowie in die hauseigene Kosmetikmarke Bluemercury investiert werden.

+++ 1.11 Uhr: Venezuelas Präsident ernennt neuen Stellvertreter und möglichen Nachfolger +++

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat einen neuen Stellvertreter ernannt, der im Falle von Maduros Amtsenthebung sein Nachfolger werden könnte. Neuer Vizepräsident werde Tareck El Aissami, sagte Maduro am Mittwoch bei einer im Fernsehen übertragenen Kabinettssitzung. Der 42-jährige El Aissami war bislang Gouverneur des nördlichen Staates Aragua und diente unter Maduros Vorgänger Hugo Chávez als Innen- und Justizminister.

Die Opposition in Venezuela kämpft seit Monaten für eine Volksabstimmung über eine Amtsenthebung des sozialistischen Präsidenten. Sie macht Maduro für die schwere Wirtschaftskrise verantwortlich. Wegen Versorgungsengpässen gab es in dem südamerikanischen Land bereits mehrfach schwere Unruhen und Plünderungen.

+++ 0.16 Uhr: Bericht: USA überstellen vier Guantánamo-Gefangene an Saudi-Arabien +++

Die USA lassen ihrer Ankündigung zur Freilassung weiterer Insassen des umstrittenen Gefangenenlagers Guantánamo anscheinend Taten folgen. Der Sender Fox News berichtete am Mittwoch unter Berufung auf zwei anonyme Behördenvertreter, vier Gefangene aus Saudi-Arabien würden freigelassen und binnen 24 Stunden an ihr Heimatland überstellt. Ihre Identität war zunächst unklar. Weitere Entlassungen vor dem Machtwechsel im Weißen Haus am 20. Januar seien zu erwarten, hieß es. Das Pentagon reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

amt/kis / DPA / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.