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Pitt, Hill und Bullock zum "Katrina"-Gedenken: New Orleans - die "kulturelle Schatztruhe Amerikas"

Vor fünf Jahren verwüstete der Hurrikan "Katrina" die Wiege des Jazz" im Mississippi-Delta. Seither unterstützen Stars wie Brad Pitt, Sandra Bullock und Faith Hill den Wiederaufbau der gebeutelten Stadt. Doch der geht nur schleppend voran.

Hollywoodstar Brad Pitt (46) ist zum fünften Jahrestag des verheerenden Hurrikans "Katrina" nach New Orleans gereist. Pitt schaute sich ökologisch gebaute Häuser im Stadtteil Lower Ninth Ward an, deren Bau er mit seiner "Make it right"-Stiftung finanziert hatte, berichtete der Internetdienst "Usmagazine.com" am Freitag. 34 Häuser sind bereits fertig, insgesamt sind 150 geplant. Im Interview mit dem Sender NBC beschrieb Pitt New Orleans als "kulturelle Schatztruhe Amerikas".

Oscar-Preisträgerin Sandra Bullock (46) wurde am Sonntag in New Orleans zur Eröffnung eines neuen Krankenhauses erwartet, das von der Schauspielerin mit Spenden unterstützt wurde. Bullock hat einen engen Bezug zu der Stadt. Sie besitzt dort ein Haus, zudem ist es die Heimat ihres sieben Monate alten Adoptivsohnes Louis.

Country-Star Faith Hill gab am Dienstag ein Konzert, dessen Einnahmen in Projekte zum Wiederaufbau der Stadt fließen sollen. "Wir konnten es einfach nicht glauben", beschrieb Hill bei "USmagazine.com" ihre damalige Reaktion auf die ersten Berichte von der verheerenden Überschwemmung. Sie hätten sich alle so hilflos gefühlt, dann aber angefangen, Spenden zu sammeln und vor Ort zu helfen.

Hurrikan "Katrina" wütete im August 2005 in den US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi, Florida, Georgia und Alabama. Mehr als 1800 Menschen wurden getötet. Etwa 1,3 Millionen Menschen entlang der US- Golfküste verloren ihr Hab und Gut.

DPA / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?