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Schlimmste Plage seit Jahrzehnten Mäuse-Plage in Australien: Schäden lassen Landwirte verzweifeln

Sehen Sie im Video: Mäuse verwüsten tonnenweise Vorräte – Landwirt zeigt enormen Schaden.




Doug O'Connor ist wie Tausende andere Bauern in Australien mit einer der schlimmsten Mäuseplagen der letzten Jahrzehnten konfrontiert. Ein Mäusebefall hat seine Heuvorräte im Wert von mindestens 60.000 Australischer Dollar verwüstet, mit denen er seine 800 Merinoschafe füttern wollte. Was als Vorrat für die nächste Dürreperiode herhalten sollte, muss nun verbrannt werden, weil es den Mäusen als Nahrung und Unterschlupf gedient hat. Außerdem haben die Mäuse Getreide im Wert von über 20.000 Australischer Dollar zerstört. "Wenn sie nicht gerade in ihrem Bau sind, kommen sie hier raus, um es ein bisschen gemütlich zu haben, sich zu erholen. Nachts rennen sie hier rum, um zu fressen. Das ist ihr Leben - Unterschlupf suchen, fressen, sich fortpflanzen." Ausgebreitet haben sich die Mäuse im Bundesstaates New South Wales. Die Regionalregierung hat den Landwirten hier im Mai kostenlose Köder angeboten, um das Problem in den Griff zu bekommen. Einige Landwirte fordern allerdings, dass der Einsatz von Gift erlaubt werden soll. Landwirt O'Connor, der einen über 600 Hektar großen Familienbetrieb führt, erzählt, dass ihn die Regierungshilfe noch nicht erreicht habe, und er, wie viele, auf sich allein gestellt ist, um mit den Mäusen fertig zu werden. Die Region kämpft mit den Tieren, seit schwere Regenfälle die zuvor herrschende Dürre beendeten hatten. Neben einer reichen Ernte, sorgte der Regen für ausreichend Nahrung für die Nagetiere. Laut australischer Medien kann ein einziges Mäusepärchen bis zu 500 Nachkommen in einer Saison hervorbringen.
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Im australischen Bundesstaat New South Wales haben sich Mäuse so sehr ausgebreitet, dass Bauern teils schwere Schäden entstanden sind. Landwirt O'Connor berichtet von der Invasion und ausbleibenden Hilfen.

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