HOME

Reisegruppe verloren: Rentner versucht, 1500 Kilometer nach Hause zu laufen

Verloren in der Verbotenen Stadt: Ein 73-Jähriger wurde bei einem Ausflug in China von seiner Reisegruppe getrennt - und machte sich prompt auf in Richtung Heimat. Die Distanz von 1500 Kilometern schreckte ihn nicht ab, er machte sich zu Fuß auf den Weg.

Straße in China bei Sonnenuntergang

Ein älterer Herr hat in China versucht, eine Distanz von 1500 Kilometern zu Fuß zu überwinden

Sechs Tage lang war er unterwegs, bis die Behörden ihn aufgriffen: Wie die britische Zeitung "Daily Mail" berichtet, wurde ein 73-jähriger Mann in der Verbotenen Stadt - einer historischen Stätte in Peking - von seiner Reisegruppe getrennt. Da er alleine war und niemand seinen Dialekt verstand, beschloss der rüstige Rentner sich kurzerhand auf den Weg nach Hause zu machen - 1500 Kilometer, zu Fuß. Seine Ziel: Die Provinz Zhejiang, im Osten Chinas.

Die epische Reise des 73-Jährigen begann bereits am 13. Oktober - chinesische Medien berichteten aber erst jetzt über den Fall. Wie die "Daily Mail" berichtet, soll der Mann nur etwas Kleingeld bei der kuriosen Odyssee dabei gehabt haben. Damit kaufte er sich gelegentlich etwas zum Essen. Nachts soll er am Straßenrand oder unter Bäumen übernachtet haben, tagsüber habe er sich am Stand der Sonne orientiert.

Sechs Tage bis nach Tianjin

Als die Behörden ihn nach sechs Tagen in der Stadt Tianjin aufgriffen, habe er einen verwirrten Eindruck gemacht - bis dahin soll er eine Strecke von knapp hundert Kilometern zurückgelegt haben. Laut der chinesischen Nachrichtenseite "Sohu.com" waren seine Füße von Blasen übersät. Zudem hatte er weder ein Handy noch einen Ausweis dabei. Gegenüber "Sohu.com" sagte der 73-Jährige, die immensen Menschenmassen in der Verbotenen Stadt hätten ihn völlig verwirrt, nie zuvor habe er so viele Menschen an einem einzigen Ort gesehen.

Seine Familie hatte den Senioren bereits verzweifelt gesucht. Überwachungsaufnahmen zeigten, wie er alleine das Gelände der Verlorenen Stadt verließ. Der Pragmatismus des älteren Herrn dürfte noch lange für Gesprächsstoff am Esstisch sorgen. Es ist eben nirgendwo so schön wie zu Hause - dafür läuft man dann auch schon mal 1500 Kilometer. 

amt
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.