HOME

Russland atmet auf: Regenwolken vertreiben die Jahrhunderthitze - und die Waldbrände

Langsam erlangt Russland die Oberhand über die zahlreichen Waldbrände. Die nahende Kaltfront hilft bei der Bekämpfung der noch etwa 300 Feuer.

Die Lage in Russland entspannt sich etwas, so dass Russlands Präsident Dmitri Medwedew in drei von noch vier Regionen den Ausnahmezustand wieder aufgehoben hat. In der Region Rjasan aber bleibe die Lage angespannt, teilte der Kreml-Pressedienst nach Angaben der Agentur Interfax am Freitag mit. In den Gebieten um Moskau und Nischni Nowgorod sowie in der russischen Teilrepublik Mordwinien hatten Einsatzkräfte die Feuersbrunst zuletzt immer weiter eingedämmt. Zivilschutzminister Sergej Schoigu hatte deshalb am Vortag beantragt, die Einschränkungen dort wieder aufzuheben.

Wegen der schwersten Wald- und Torfbrände der russischen Geschichte hatte Medwedew am 2. August in sieben Regionen den Ausnahmezustand angeordnet. In Russland wich am Freitag auch die seit mehr als zwei Monaten andauernde Gluthitze. In Moskau stürzten die Temperaturen auf nur noch etwa 15 Grad Celsius, nachdem das Thermometer wochenlang mehr als 35 Grad angezeigt hatte.

DPA / DPA