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Schütze in Rom: Wut auf Politiker als Motiv

Ein 49-Jähriger Mann hat vor dem Amtssitz des italienischen Ministerpräsidenten in Rom um sich geschossen und dabei mehrere Menschen verletzt. Das Motiv des Arbeitslosen aus Kalabrien: Hass.

Wut auf die Politiker war nach Angaben der italienischen Staatsanwaltschaft der Grund für die Schüsse vor dem Amtssitz des Ministerpräsidenten in Rom.

Der mutmaßliche Täter habe bei der Polizei ausgesagt, er habe Politiker angreifen wollen, erklärte die Staatsanwaltschaft am Sonntag. Bei dem Mann handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 49-jährigen Arbeitslosen aus dem süditalienischen Kalabrien.

Der Mann hatte vor dem Amtsitz von Italiens Regierungschef Enrico Letta um sich geschossen. Dabei wurden eine Passantin und zwei Polizisten verletzt, einer von ihnen schwer.

Unmittelbar nach der Tat wurde der Mann festgenommen. Zum Zeitpunkt des Geschehens wurde Staatspräsidenten Letta als Ministerpräsident im nur einen Kilometer entfernt vom Schauplatz entfernten Quirinalspalast vereidigt.Der 46-Jährigeführt eine große Koalition aus seiner Demokratischen Partei (PD) und der rechten Partei Volk der Freiheit (PdL) von Silvio Berlusconi an.

awö/Reuters / Reuters