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Horrorerlebnis Skorpion sticht Frau in Hamburger Hotel - "Ihm ist nichts vorzuwerfen"

Haie. Spinnen. Schlangen. Vor diesen Tieren fürchten sich die meisten Menschen – nicht ganz zu unrecht. Doch: Welches Tiere sind tatsächlich am gefährlichsten für uns?
10.  Elefant
Sanftmütige Dickhäuter? Von wegen! Jährlich sterben im Schnitt 500 Menschen bei Angriffen von Elefanten. Die meisten von ihnen werden niedergetrampelt.
9. Krokodil
Ganz schön bissig: Doppelt so viele Tote gibt es jedes Jahr durch Krokodilangriffe. Die meisten davon in Südostasien. Die Tiere ziehen ihre Beute unter Wasser bis sie ertrinkt.
8. Bandwurm
Lange Zeit unbemerkt: Diese Parasiten passen sich perfekt an ihren Wirt an und werden so teilweise erst nach 20 Jahren entdeckt. Sie können Zysten in menschlichen Organen bilden, woran jährlich 2000 Menschen sterben.
7. Skorpion
Gefährlicher Stachel: Von den 1500 verschiedenen Arten sind nur 25 in der Lage einen Menschen zu töten. Doch durch deren Gift sterben Jahr für Jahr bis zu 5000 Menschen.
6. Raubwanze
Die kleinen Insekten sind Überträger von gefährlichen Krankheiten. Jährlich sterben etwa 10.000 Menschen an den Folgen der Chagas-Krankheit, bei der die Nervenzellen der Verdauungsorgane zerstört werden.
5. Tsetsefliege
Die in Afrika vorkommende Fliege überträgt die sogenannte Schlafkrankheit. Sie kostet jedes Jahr fast 10.000 Menschen das Leben.
4. Süßwasserschnecke
Sie sieht harmlos aus, ist es aber nicht. Die Schnecke dient anderen Parasiten als Wirt, die so auch dem Menschen gefährlich werden können. Sie übertragen Bilharziose, eine Infektionskrankheit, die tödlich enden kann.  ZAHL?
3. Hund
Der beste Freund des Menschen? Tatsächlich gehen jährlich 25.000 Tote auf das Konto des beliebten Haustieres. Aber: Nur 180 tödliche Bisse gehen auf den Haushund zurück. Den Großteil machen streunende Tiere aus, die beispielsweise Tollwut übertragen.
2. Schlange
Die Anzahl von Schlangenbissen schwankt von 125.000 bis zu 2,5 Millionen jährlich. Registrierte Todesfälle gibt es etwa 50.000 pro Jahr.
1.  Mücke
Klein, aber oh-weh: Jährlich sterben 725.000 Menschen durch bei Mückenstichen übertragene Krankheiten. Malaria macht davon 600.000 aus.
Und was ist jetzt mit dem Hai?
Tja - der wird zu Unrecht beschuldigt. Mit gerade einmal zehn Todesopfern pro Jahr schafft er es nicht einmal unter die Top Ten. 
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Horrorerlebnis für eine Frau in einem Hamburger Hotel: Als sie in ihren Schuh schlüpft, wird sie von einem Skorpion gestochen. Sie muss ins Krankenhaus - die Polizei will jetzt die Herkunft des Tieres klären.

In einem Hotel am Hamburger Hauptbahnhof ist eine Frau nach eigenen Angaben von einem Skorpion gestochen worden. Die 35-Jährige habe am Donnerstagmorgen ihre Schuhe anziehen wollen, als sie einen Widerstand und kurz darauf einen stechenden Schmerz spürte, teilte die Feuerwehr mit. Als sie den Schuh ausschüttelte, sei das giftige Tier zum Vorschein gekommen. Mit einem Becherglas habe sie den Skorpion festgehalten. Notfallsanitäter versorgten die Frau und brachten sie in ein Krankenhaus.

Bei dem etwa vier Zentimeter langen Tier handele es sich um einen Sandskorpion, wie er in Nord- und Mittelamerika vorkommt. Sein hochgiftiger Stich könne tödlich sein. Ob die 35-Jährige in Lebensgefahr war, konnte ein Feuerwehrsprecher nicht sagen. Ihr Kreislauf sei stabil gewesen und sie habe sich "guten Mutes" ins Krankenhaus bringen lassen.

"Skorpion hat sich aus seiner Sicht nur gewehrt"

Ein Reptilienspezialist der Hamburger Feuerwehr setzte den Skorpion in eine Klarsicht-Transportbox und brachte ihn ins Tierheim. Dem noch jungen Skorpion sei nichts vorzuwerfen, sagte der Feuerwehrsprecher: "Der hat sich aus seiner Sicht nur gewehrt."

Auch die Polizei wurde in den Fall eingeschaltet. Sie soll herausfinden, wie das giftige Tier in das Hotel gelangen konnte. Am Freitag konnte eine Sprecherin noch keine Auskunft zur möglichen Herkunft des Skorpions machen. "Bei uns hat sich auch niemand gemeldet, der so ein Tier vermisst", sagte sie. 

DPA

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