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Grausamer Unfall in Spanien: Technisches Totalversagen – Junge Mutter wird von Fahrstuhl zerquetscht

Horrorunfall im spanischen Sevilla: In einem Krankenhaus-Aufzug wird eine frischgebackene Mutter regelrecht zerquetscht und stirbt. Experten sprechen von einem "ungewöhnlichen Fall".

In einem Krankenhaus-Aufzug wird eine frischgebackene Mutter regelrecht zerquetscht und stirbt

 In einem Krankenhaus-Aufzug wird eine frischgebackene Mutter regelrecht zerquetscht und stirbt

Picture Alliance

In einem Krankenhaus im südspanischen Sevilla ist eine junge Mutter auf besonders grausame Art ums Leben gekommen. Die junge Frau sollte, einem Bericht der Tageszeitung "El Pais" zufolge, in der Klinik "Virgen de Valme" kurz nach der Geburt ihrer dritten Tochter mit dem Fahrstuhl in ein anderes Stockwerk transportiert werden. Nachdem ein Pfleger sie in ihrem Bett in den Aufzug geschoben habe, soll er bemerkt haben, dass dieser nicht funktionierte und habe ihn wieder verlassen wollen, um einen anderen zu suchen. In dem Moment, als das Kopfteil des Bettes den Eingang passierte, soll der Fahrstuhl mit offenen Türen nach oben gestiegen sein. Der Kopf der frischgebackenen Mutter sei dabei an der Decke zerquetscht worden.

Nun versuchen technische Experten die Ursache für das Unglück zu finden. Sie gehen von einer Verkettung von mindestens drei technischen Defekten aus. "Die Systeme, die normalerweise die Tür daran hindern sich zu schließen, wenn etwas dazwischen ist und dass sich der Aufzug mit offener Tür in Bewegung setzt, haben versagt", zitiert die spanische Tageszeitung "El País" Javier Mota. Er ist der Chef von Incosa, einem stattlich beauftragten Unternehmens zu Kontrolle von Aufzügen. Seinen Worten zufolge hätte das dritte Sicherheitssystem, das im Fall eines Ausfalls der anderen beiden Systeme verhindert, dass sich der Aufzug in Bewegung setzt, nicht funktioniert.

Totalversagen der Sicherheitssysteme des Aufzugs

So ein Totalversagen der Sicherheitssysteme sei "sehr ungewöhnlich". Der Grund hierfür ist noch nicht gefunden.  Die Klinikleitung hatte bereits kurz nach dem Unfall versichert, dass der Aufzug alle erforderlichen Vorschriften erfüllt haben und regelmäßig gewartet worden sei. Die Untersuchungen und polizeilichen Ermittlungen werden fortgeführt.

Die Familie des Opfers, das gestern beigesetzt wurde, spricht von "Fahrlässigkeit" und hofft, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. "So einen Unfall sollte es heutzutage eigentlich nicht mehr geben", zitiert "El País" den Vater der Verstorbenen. 

tyr
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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