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Fisch-Sitting: Ganzes Haus kümmert sich um Goldfisch, während Besitzerin im Urlaub ist

Auf Twitter geht in Spanien derzeit ein Goldfisch viral. Die Besitzerin stellte ihn während ihres Urlaubs ins Treppenhaus, in der Hoffnung, die Nachbarn würden sich schon kümmern. Jetzt ist der Fisch ist ein Star.

Ein Goldfisch schwimmt in seinem Glas (Symbolbild). Auf Twitter ist ein Fisch viral gegangen

Ein Goldfisch schwimmt in seinem Glas (Symbolbild). Auf Twitter ist ein Fisch viral gegangen

Wer in den Urlaub fährt, muss sich um die Pflege seiner Lebewesen zu Hause kümmern, da man diese nicht immer mitnehmen kann oder will. Da bietet es sich an, seine Nachbarn zu fragen. Egal ob Pflanzen gießen oder das Kätzchen füttern.

Eine junge Frau aus Nordspanien hat sich allerdings etwas spät Gedanken darüber gemacht, wer sich um ihren Goldfisch "Pesesín" kümmern könnte. Am Tag der Abreise stellt sie, ohne mit jemandem gesprochen zu haben, das Goldfischglas ins Treppenhaus des Mehrfamilienhauses, wie "La Nación" berichtete.

Blindes Vertrauen in die Nachbarschaft

Yurena S. vertraut ihren Nachbarn. Sie fertigt eine Liste mit einem genauen Futterplan an und stellt selbiges neben das Glas. Dann fährt sie für knapp zwei Wochen in den Urlaub. Nuria, eine ihrer Nachbarinnen, postet ein Foto dieser Liste auf Twitter und erhält dafür über 100.000 Likes. 

In dem Brief an die Nachbarn erklärt sie, dass der Fisch ganz pflegeleicht sei - man müsse ihn nur einmal täglich füttern - "nicht zu viel". In der Tabelle könne man eintragen, wann der Kleine gegessen habe - und die Nachbarn halten sich an den Plan.

Auch ungefragt wechseln die Nachbarn alle paar Tage das Wasser, einer schreibt: "Während ich das Wasser ausgetauscht habe, durfte Pesesín im Waschbecken in der Wohnung im ersten Stock schwimmen, das gefiel ihm richtig gut." Ein anderer Nachbar geht sogar noch in die Tierhandlung und kauft Futter, als das andere verfüttert ist.

Goldfisch muss nun Diät machen

Nach ihrer Rückkehr ist Yorena S. überwältigt von ihrer Nachbarschaft - und den Reaktionen auf Twitter. "Pesesín ist so hübsch", "was für ein toller Name", aber natürlich erntet sie auch Kritik, dass sie ihren Fisch im Stich gelassen hat. Sie hängt einen Dankesbrief ins Treffenhaus und schreibt: 

"Vielen Dank an alle Nachbarn. Im Namen von Pesesín möchte ich mich bei allen bedanken, die ihm das Wasser gewechselt und Futter gekauft haben. Das Futter, das ich bereitgestellt hatte, wäre für einige Monate ausreichend gewesen, nun muss ich ihn erstmal auf Diät setzen. Es hat ihn gefreut, euch alle kennenzulernen."

Selbst die Polizei twittert zurück

Auch die Polizei freut sich, dass es dem Fisch gut geht: "Man muss kein Tier aussetzen, es gibt immer eine Alternative! Zum Beispiel einen Nachbarn... oder eine ganze Nachbarschaft. Bussi an Pesesín."


Arapaimas gelten mit über zwei Metern Länge als größte Süßwasserfische der Welt.