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Unglücks-Airbus: Akustik-Signale stammen nicht von der Blackbox

Der Kapitän des Forschungsschiffes "Pourquoi Pas?" hat Berichten der Pariser Zeitung "Le Monde" widersprochen, wonach Signale des abgestürzten Airbus von Air France empfangen worden sind. "Ich weiß nicht, wo das herkommt", sagte er. Auch die französische Regierung dementierte die Meldung.

Von den Flugschreibern des in den Atlantik gestürzten Airbus fehlt weiter jede Spur. Der Kapitän des französischen Forschungsschiffes "Pourquoi Pas?", Philippe Guillemet, widersprach einem anderslautenden Bericht der Zeitung "Le Monde" auf ihrer Webseite. "Ich bedauere, dass es nicht stimmt, was man in der "Monde" lesen konnte", sagte Guillemet dem Rundfunksender Europe-1. "Ich weiß nicht, wo das herkommt."

Die Zeitung hatte am Morgen berichtet, das von der "Pourquoi Pas?" mitgeführte U-Boot "Nautile" sei getaucht, um empfangenen "schwachen Signalen" der Flugschreiber nachzugehen. "Wir sind immer noch in der Phase der Suche", sagte Guillemet. "Wir empfangen akustische Wellen, aber leider gibt es bisher nichts Handfestes." Man müsse alle Daten analysieren. "Eine Falschmeldung ist umgelaufen."

Auch die französische Regierung hatte die Meldung dementiert. Französische Militärschiffe hätten Geräusche gehört, sie stammten aber nicht vom Stimmenrekorder oder dem Flugschreiber, sagte eine Assistentin von Verkehrsminister Jean-Louis Borloo am Dienstag.

Zuvor hatte schon das französische Amt für Unfallanalyse (BEA) die Erwartungen gedämpft. Der Flugschreiber sei "bisher nicht lokalisiert" worden, sagte eine BEA-Sprecherin. Es würden immer wieder Signale empfangen, die analysiert werden müssten. "Man ist im Bereich der Hypothesen."

Die Suche nach der Blackbox des am Pfingstmontag abgestürzten Airbus ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Signalgeber hat nur noch Energie für rund eine Woche. Danach verstummt er für immer. "Le Monde" hatte zunächst gemeldet, es seien Signale des Flugschreibers aufgefangen worden. Später relativierte das Blatt, die Signale könnten vom Flugschreiber stammen.

Der Airbus A330 war am 1. Juni mit 228 Insassen auf dem Weg von Rio nach Paris mitten in den Atlantik gestürzt. Die Überreste werden in 1000 bis 4600 Metern Tiefe in einem Unterwassergebirge vermutet. "Es ist, als wäre das Flugzeug auf den Kordilleren der Anden zerschellt", erklärte das BEA. Bisher wurden 50 Leichen geborgen, von denen elf bereits identifiziert wurden. Außerdem wurden zahlreiche Wrackteile aus dem Wasser gezogen. Der Flugdatenschreiber und ein Gerät zur Aufzeichnung der Geräusche in der Pilotenkanzel könnten bei der Aufklärung der Absturzursache helfen.

Noch ist allerdings unklar, ob die Signalgeber noch am Flugschreiber sitzen. BEA-Chef Paul Louis Arslanian hatte kürzlich erklärt, die Sender könnten sich beim Aufprall gelöst haben. Sollte die Blackbox nicht geborgen werden, müsste die Unfallursache alleine anhand der Analyse der geborgenen Leichen und Wrackteile und der vom Flugzeug gesendeten Wartungsdaten geklärt werden. Auch das sei möglich, erklärte das BEA.

Die Suche hatte sich nach Angaben des Amtes auf einen Umkreis von 70 Kilometern um den Ort der letzten Positionsbestimmung des Unglücks-Airbus herum konzentriert, etwa 850 Kilometer nordöstlich des Archipels Fernando de Noronha. Die ersten Fundstücke am 6. Juni verteilten sich auf 50 Kilometern Länge. Seitdem sind Trümmerteile teilweise Hunderte Kilometer nach Norden gedriftet. Das BEA will Ende Juni einen Zwischenbericht der Ermittlungen vorlegen.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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