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US-Bundesstaat Maryland: Briefbomben explodieren in Regierungsgebäuden

Alarm im US-Bundesstaat Maryland: In zwei staatlichen Gebäuden haben sich kleinere Explosionen ereignet. Laut einem Behördensprecher schlugen Flammen aus zwei Briefen, als diese geöffnet wurden.

Zwei Explosionen in Regierungsgebäuden des US-Bundesstaates Maryland haben am Donnerstag kurzzeitig für Aufregung gesorgt. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass es sich um zwei kleinere Briefbomben handelte, aus denen nach Angaben der Behörden lediglich "Stichflammen und Rauch" entwichen seien.

"Es waren keine bedeutenden Explosionen", sagte der Polizeisprecher von Maryland. Ein Angestellter habe sich beim Öffnen eines Briefes die Finger versengt, sich aber nicht ärztlich behandeln lassen müssen. Es habe auch keine Sachbeschädigungen gegeben.

Einer der Briefe explodierte dem Sprecher zufolge in der Poststelle der Verkehrsbehörde von Maryland in Hanover, 41 Kilometer nordöstlich von Washington. Die zweite Explosion habe sich ebenfalls in der Poststelle in einem Regierungsgebäude in Marylands Hauptstadt Annapolis rund 50 Kilometer östlich von Washington ereignet. Beide Gebäude wurden nach den Vorfällen evakuiert. Die Hintergründe sind noch völlig unklar. Von politischen Terroranschlägen war nicht die Rede.

Ende Oktober waren in Großbritannien und Dubai zwei Paketbomben entdeckt worden, die per Luftfracht aus dem Jemen in die USA geschickt werden sollten. Im Dezember explodierten in der Schweizer und in der chilenischen Botschaft in Rom Paketbomben und verletzten zwei Menschen.

mad/DPA/AFP / DPA