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US-Vermisstenfall Skifahrer verschwindet - und taucht Tage später tausende Kilometer entfernt wieder auf

Constantinos "Danny" Filippidis wurde sechs Tage lang gesucht. Wo er gesteckt hat, kann er selbst nicht sagen
Constantinos "Danny" Filippidis wurde sechs Tage lang gesucht. Wo er gesteckt hat, kann er selbst nicht sagen
© New York State Police
Ein Mann verschwindet beim Skifahren. Trotz großer Suchaktion im US-Skigebiet bleibt er verschwunden. Sechs Tage später meldet der Skifahrer sich bei der Polizei - tausende Kilometer vom Skigebiet entfernt - und ohne Erinnerung.

Als die Polizisten seine Geschichte überprüfen wollten, hatte er sie noch an: Skihose, Skijacke und sogar den Helm hatte er dabei. Doch wie er aus dem Skigebiet im US-Bundesstaat New York ins sonnige Kalifornien gekommen war, konnte Constantinos "Danny" Filippidis partout nicht sagen. Er wusste nicht viel mehr, als dass er vermisst wurde und sich sechs Tage später am anderen Ende der USA bei der Polizei gemeldet hatte.

Über diesen mysteriösen Vermisstenfall berichten US-amerikanische und kanadische Medien übereinstimmend. Denn der Feuerwehrmann aus Toronto, Kanada, verschwand spurlos während eines Skiurlaubs mit Kollegen. Seit Mittwoch vergangener Woche suchte die Polizei nach ihm - erfolglos.

Vermisster meldet sich telefonisch bei seiner Frau

Am Dienstag gegen 13.30 Uhr klingelte bei Filippidis' Frau in Toronto das Telefon. Ihr Mann meldete sich und sie überzeugte ihn, dass er den Notruf wählt. Als die Polizei in Sacramento ihn aufgreift, macht Filippidis einen verwirrten Eindruck. Er konnte nur sagen, dass er den Großteil der rund 4600 Kilometer langen Strecke in einem Lkw zurückgelegt habe. Zum Lastwagen und dessen Fahrer konnte er keine genaueren Angaben machen. Bei sich hatte er eine Kreditkarte, Bargeld und ein neues Mobiltelefon, mit dem er seine Frau angerufen hatte.

Die Polizei versucht nun, die sechs Tage im Leben des Constantinos "Danny" Filippidis zu rekonstruieren und sucht vor allem nach dem Lkw-Fahrer, aber auch nach anderen Menschen, die den Mann im Ski-Outfit auf seinem Weg durch die USA gesehen haben. Die Polizei vermutet laut der Zeitung "Toronto Star", dass Filippidis sich beim Skifahren eine Kopfverletzung zugezogen haben könnte, die zu seinem Verschwinden und zum Gedächtnisverlust geführt hat. Der Vermisste glaubte jedenfalls nicht, dass er Opfer eines Verbrechens geworden sei. Bis der Lkw-Fahrer gefunden ist, bleibt der Fall des tagelang vermissten Skifahrers jedenfalls mysteriös.

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