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Vietnam: Bande quetscht Tiger in viel zu engen Käfig - und will ihn schlachten

In Vietnam leben nur noch wenige Tiger in freier Wildbahn. Umso tragischer, dass die Tiere nach wie vor für medizinische Zwecke geschlachtet werden. In Hanoi konnte die Polizei einen Tiger in letzter Minute retten.

Das Bild des Tigers veröffentlichte die vietnamesische Nachrichtenseite Tuoi Tre News

Das Bild des Tigers veröffentlichte die vietnamesische Nachrichtenseite Tuoi Tre News

In hat die Polizei fünf Männer festgenommen, die einen Tiger schlachten wollten, um daraus Arzneimittel zu machen. Die Männer wurden nach einem Bericht der Zeitung "Tuoi Tre" in Hanoi erwischt, als sie das 200 Kilogramm schwere Tier gerade in einem viel zu kleinen Käfig transportierten. Der 41-jährige Chef der Bande soll den Tiger im Norden des Landes für einen unbekannten Auftraggeber aus der Hauptstadt gekauft haben. Angeblich sollte er für die Schlachtung mit umgerechnet etwa 1570 Euro entlohnt werden.

Dem Zeitungsbericht zufolge sollte aus den Knochen des eine Paste gemacht werden, die gegen allerlei Krankheiten helfen soll.
Wissenschaftlich gibt es dafür keinerlei Beweise. Den Männer drohen nun bis zu sieben Jahre Haft. In Vietnam gibt es kaum noch wilde Tiger. Eine nicht näher bekannte Zahl wird von Tierhändlern in Gefangenschaft gehalten. Der gerettete Tiger befindet sich nun im Gewahrsam der Polizei.


ikr/DPA

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