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Vulkanausbruch auf Kyushu: Japaner fliehen vor dem Zorn des Shinmoedake

Wieder aktiv nach 52 Jahren: In Japan ist Vulkan Shinmoedake ausgebrochen. Hunderte Anwohner flohen aus ihren Häusern.

Shinmoedake ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Seit Mittwochabend spuckt der Vulkan auf der japanischen Insel Kyushu tausende Meter hohe Wolken aus Rauch und Asche in den Himmel. Die Behörden der Stadt Takaharu riefen mehr als 1100 Anwohner im Umkreis des Vulkans auf, sich in Sicherheit zu bringen, wie örtliche Medien am Montag berichteten. Sie befürchten den Ausstoß von heißen Gasen, Wasserdampf und Gesteinsbrocken.

Schon seit Tagen ist der Flug- und Bahnverkehr im Südwesten Japans durch die Eruptionen beeinträchtigt. Experten erwarten, dass kleinere Eruptionen bis auf weiteres andauern. Der Minister für Katastrophenschutz, Ryu Matsumoto, sagte den Anwohnern vor Ort die Unterstützung Tokios zu.

Der Shinmoedake liegt im Kirishima-Gebirge zwischen Kagoshima und Miyazaki. Der Vukkan erreicht eine Höhe von 1421 Metern.

jwi/DPA/AFP / DPA
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