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Evakuierung: Waldbrand in Neuseeland bedroht Christchurch

Der Waldbrand auf Neuseelands Südinsel wütet weiterhin mit voller Kraft. Elf Häuser wurden bereits von den Flammen verzehrt. Beim Absturz eines Löschhubschraubers kam ein Feuerwehrmann ums Leben. Tausende mussten ihre Häuser verlassen.

Neuseeland kämpft mit Waldbrand

Beim Waldbrand in Neuseeland hat sich eine große Feuerfront vor der Stadt Christchurch gebildet

Mindestens elf Häuser sind bei einem gigantischen Waldbrand auf der Südinsel Neuseelands durch das Feuer zerstört worden. In der Umgebung rund um die Stadt Christchurch waren über 1000 Einwohner gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und Schutz vor dem Inferno zu suchen.

Die Rettungskräfte sind weiter mit allen Kräften darum bemüht, den Brand unter Kontrolle zu bringen - zunächst jedoch ohne Erfolg. Der Stadtrat gab an, östlich von Christchurch seien bereits mehr als 1800 Hektar Land zerstört.

Neuseeland verkündet Notstand für Christchurch

Das Feuer war bereits am Montag ausgebrochen. Betroffen ist eine Fläche von 18 Quadratkilometern. Insgesamt mussten die Bewohner von etwa 450 Häusern in den Außenvierteln von Christchurch umquartiert werden. Über das Internet wurde eine Nachbarschaftsgruppe ins Leben gerufen, die Unterkünfte vermittelt. Am Mittwochabend erklärte der Zivilschutz den Notstand für die Stadt auf der Südinsel, nachdem zwei einzelne Brände zu einer großen Feuerfront fusioniert waren.

Die Feuerwehr versuchte auch mit Hubschraubern, den Brand zu löschen. Beim Absturz eines Helikopters war am Dienstag ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Die Löscharbeiten der 200 Feuerwehrleute werden von insgesamt 14 Hubschraubern und drei Flugzeugen unterstützt. Möglicherweise wird es noch Tage dauern, bis der Brand gelöscht ist.

mrk / DPA
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