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"Ausbrecherkönig" Redoine Faïd: Dieser Mann bricht spektakulär aus Gefängnissen aus – immer wieder

"Ausbrecherkönig" Redoine Faïd ist erneut auf der Flucht. Seine hollywoodreifen Gefängnisausbrüche mit Helikopter, Maschinengewehren und Rauchbomben hatten über Frankreichs Grenzen hinaus für Aufsehen gesorgt.

Zeichnung von Redoine Faïd, hier bei einer Gerichtsverhandlung

Redoine Faïd, hier bei einer Gerichtsverhandlung, ist aktuell der meistgesuchte Mann Frankreichs

AFP

Was kann diesen Mann aufhalten? Redoine Faïd, auch bekannt als der "Ausbrecherkönig", ist Frankreichs bekanntester und aktuell wohl auch meistgesuchter Schwerverbrecher. Nach seinem letzten aufsehenerregenden Gefängnisausbruch, bei dem er mit einem Hubschrauber aus einem Gefängnis bei Paris geflohen war, sucht die Polizei das ganze Land nach ihm ab. Vor wenigen Tagen war die Polizei ganz kurz davor, den gefährlichen Wiederholungstäter wieder dingfest zu machen. Doch auch dieses Mal gelang Faïd kurz vor knapp die Flucht.

Wer ist Frankreichs "Ausbrecherkönig" Redoine Faïd?

Redoine Faïd wird 1972 im Pariser Vorort Creil geboren. Seine Eltern sind algerische Einwanderer. In den 1990er Jahren baut Faïd mit einem Kollegen eine Gangster-Bande auf. Zahlreiche Raubüberfälle, Einbrüche und Erpressungen sollen auf das Konto der Bande gehen. 1998 wird der "Ausbrecherkönig" zu 18 Jahren Haft verurteilt, kommt aber nach zehn Jahren wieder auf freien Fuß. Nach einem bewaffneten Raubüberfall 2010, bei dessen anschließender Verfolgungsjagd eine französische Polizeibeamtin ums Leben kommt, wird er gefasst und 2011 erneut zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Doch davon wird er nur wenige Jahre tatsächlich absitzen. Am 13. April 2013 bricht der Schwerverbrecher in einer filmreifen Aktion aus dem Gefängnis aus. Mit Sprengstoff und einer Handfeuerwaffe, die er in seiner Zelle deponiert haben soll, sprengt er mehrere Gefängnistüren auf, nimmt Geiseln und erkämpft sich so den Weg in die Freiheit. Ende Mai 2013 wird er von der Polizei wieder verhaftet. Bis zur nächsten spektakulären Flucht sollten fünf Jahre vergehen. 

Spektakulärer Ausbruch mit Helikopter, Maschinenpistolen und Rauchbomben

Am 1. Juli 2018 ereignet sich Faïds wohl spektakulärster Gefängnisausbruch. Mehrere seiner Komplizen buchen einen Helikopterflug. Sie geben vor, das Fliegen erlernen zu wollen. Doch statt die Aussicht aus luftiger Höhe zu genießen, zwingen sie den Piloten unter vorgehaltener Waffe, den Helikopter in einem Gefängnisinnenhof zu landen. Mit Maschinengewehren und Rauchbomben bewaffnet befreien sie den "Ausbrecherkönig" erneut aus dem Gefängnis. Der Ausbruch sorgt nicht nur in Frankreich für großes Aufsehen.Seitdem ist der unverbesserliche Schwerbrecher wieder auf der Flucht. Drei Wochen nach dem spektakulären Ausbruch wäre die Polizei, die den Mann mit einem Großaufgebaut durch die Republik jagt, nun fast erfolgreich gewesen.

Am 25. Juli, rund drei Wochen nach der spektakulären Helikopter-Flucht, soll es nun eine Spur zu dem Ausbrecher geben. Ermittler hätten Redoine Faïd auf Bildern der Videoüberwachung eines Einkaufszentrums bei Paris identifiziert, berichteten der Radionachrichtensender "Franceinfo" und andere Medien unter Berufung auf Ermittlerkreise. Auf dem Parkplatz eines Shopping-Centers in Sarcelles, rund 30 Kilometer von Faïds Geburtsort entfernt, finden Polizisten ein Auto mit Explosivstoffen. Auf Organisierte Kriminalität spezialisierte Ermittler übernehmen nach dem Fund des verdächtigen Autos die Untersuchung. Das bestätigten Kreise der Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur in Paris.

Screenshot der Interpolseite

Auch via Interpol wird Schwerbrecher Redoin Faïd gejagt

Fast geschnappt und doch wieder entkommen

Doch vor dem Fund des Autos sei es zu einer wilden Verfolgungsjagd gekommen. Wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet, sei Polizeibeamten bei einer Autokontrolle nördlich von Paris ein gefälschtes Nummernschild aufgefallen. Doch statt, wie es die Polizisten angeordnet hatten, rechts ranzufahren, entscheiden sich der "Ausbrecherkönig" und ein Begleiter das Gaspedal durchzudrücken. Die Beamten nehmen die Verfolgung auf und treiben Redoine Faïd und seinen Begleiter in die Enge. Das Auto, was später gefunden und untersucht wird, fährt in das Parkhaus eines Einkaufszentrums. Endlich scheint Faïd in der Falle zu sein. Doch die Beamten guckten in die Röhre. Auch dieses Mal gelingt dem Kriminellen die Flucht. Das Einzige, was den Sicherheitsbehörden bleibt sind die Aufnahmen einer Überwachungskamera. Damit wird nun – wie schon so oft – nach dem "Ausbrecherkönig" gefahndet. Mittlerweile sucht auch Interpol nach dem als "gefährlich" eingestuften Mann.

Ein Mann flieht unter einem sich schließenden Rolltor hindurch. Zwei Polizisten folgen ihm, kommen aber zu spät
hh/DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.