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Paarhufer in misslicher Lage: Wie kommt diese Ziege an die Telefonleitung?

Darauf hatte diese Ziege sicher keinen Bock. Der Paarhufer hing mit seinen Hörnern an einer Telefonleitung in Griechenland - in rund sechs Metern Höhe. Eine Tierärztin hat einen Verdacht, wie das Tier dort hinkam.

Eine Ziege hängt in Griechenland mit seinen Hörnern an einer Telefonleitung

Eine Ziege hängt in Griechenland mit seinen Hörnern an einer Telefonleitung. Doch wie kam das Tier dorthin?

Diese Ziege hat sich in eine recht missliche Lage manövriert - oder war sie es vielleicht gar nicht selbst? Auf jeden Fall musste eine Gruppe hilfsbereiter junger Männer den unglücklichen Paarhufer nahe der griechischen Kleinstadt Sykourio von einer Telefonleitung holen. An seinen Hörnern aufgehangen baumelte er in rund sechs Metern Höhe über einem felsigen Abhang. Doch wie ist das Tier dort hochgekommen? Weil es selbst recht wenig zur Aufklärung beitragen konnte, spekuliert die auf Ziegen spezialisierte Tierärztin Sandra Baxendell gegenüber "ABC.net" über die Hintergründe: "Es sieht so aus, als ob die Ziege auf den Baum geklettert ist, um ein paar Blätter zu fressen, und dann dabei am Kabel hängengeblieben ist." Auf Bildern und Videos des skurrilen Vorfalls ist ein kleinerer Baum direkt hinter dem Tier zu sehen. "Oder jemand hat es dort hingehängt, aber das ist unwahrscheinlich", wird Baxendell zitiert. Ziegen seien dafür bekannt auf Bäume zu klettern.

Ziege erst im zweiten Anlauf befreit

Die Rettungsaktion benötigte mehreren Medienberichten zufolge gleich zwei Anläufe. Zuerst hatten die versucht, mit einer langen Leiter die Hörner der Ziege von der Leitung zu schieben, doch dies misslang. Dann stieg einer von ihnen auf die Leiter und band ein Seil um den Huf des Tieres. Mit vereinten Kräften zogen die Männer es dann näher an den Baum, weil die Leitung dort dichter über dem Boden verläuft. Zweien gelang es dann, die Ziege zu befreien. Im Netz kursieren Smartphone-Aufnahmen von der Aktion:


Wie lange die Ziege dort hing, ehe sie entdeckt wurde, ist nicht bekannt. Allerdings macht sie auf den Videoaufnahmen keinerlei Anstalten, sich aus ihrer Lage befreien zu wollen. Ruhig hängt sie an der Leitung herab - was ihren Helfern sicher auch die Arbeit erleichterte. Entweder war sie also zu erschöpft zum panischen Zappeln oder ahnte die Aussichtslosigkeit ihrer Situation. Seinen Helfern war der befreite Vierbeiner auf jeden Fall sichtlich dankbar und suchte nicht sofort das Weite. Kurz musterte er, wer ihm da eigentlich geholfen hatte, um dann seelenruhig - und offenbar unverletzt - von dannen zu ziehen.

fin
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