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Zu wenig Hilfe für Haiti Cholera-Epidemie vermutlich noch nicht auf Höhepunkt


Ohne stärkeren Einsatz der internationalen Gemeinschaft könnten bis zu 400 000 Menschen in Haiti an der Cholera erkranken, warnen die Vereinten Nationen. Ursprünglich hatten die UN die Zahl der gefährdeten Haitianer lediglich auf 200 000 geschätzt.

Ohne stärkeren Einsatz der internationalen Gemeinschaft könnten bis zu 400 000 Menschen in Haiti an der Cholera erkranken, warnen die Vereinten Nationen. Ursprünglich hatten die UN die Zahl der gefährdeten Haitianer lediglich auf 200 000 geschätzt. "Die Epidemie hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht", erklärte die Chefkoordinatorin für UN-Nothilfe, Valerie Amos, nach ihrer Ankunft in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince am späten Dienstag (Ortszeit).

"Die bisher geleistete humanitäre Arbeit hat Zehntausenden in Haiti das Leben gerettet", sagte Amos. "Aber der Einsatz reicht nicht aus, um den Verlust von Menschenleben zu stoppen oder die Haitianer mit dieser Krise bereits alleinzulassen", fügte sie hinzu. UN-Angaben zufolge hat die Cholera in Haiti seit ihrem Ausbruch im Oktober schon etwa 1200 Menschenleben gefordert.

DPA DPA

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