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Zwischen Oslo und Kopenhagen: Feuer auf Ostseefähre ausgebrochen

Das Fährschiff "Pearl of Scandinavia" ist auf dem Weg nach Kopenhagen in Brand geraten. Am frühen Morgen wurden die 550 Passagiere vom Alarm aus dem Schlaf gerissen, Schiffe und Hubschrauber wurden zum Unglücksschiff beordert. Mittlerweile ist die Lage unter Kontrolle.

Entwarnung für 550 Passagiere auf der in Brand geratenen Fähre "Pearl of Scandinavia": Die Kopenhagener Polizei teilte am Mittwochmorgen mit, dass das Feuer auf einem Autodeck unter Kontrolle sei und die Reisenden an Bord bleiben könnten.

Um sechs Uhr wurden die Passagiere auf dem Weg von Oslo in die dänische Hauptstadt durch Brandalarm aus dem Schlaf gerissen. Der Sprecher der zuständigen Reederei DFDS, Gert Jakobsen, teilte mit, dass niemand verletzt worden sei.

Passagiere berichteten über Handy in norwegischen Medien, die Stimmung an Bord sei "ruhig und undramatisch". Das Schiff verkehrt täglich zwischen Oslo und Kopenhagen und sollte um 9.30 Uhr im Zielhafen festmachen.

Während die Passagiere sich in den Schiffs-Restaurants versammelten, beorderte der Seenotrettungsdienst zahlreiche Schiffe sowie Hubschrauber für eine etwaige Evakuierung zur Fähre nordwestlich des südschwedischen Küstenortes Höganäs.

Im Oktober war das DFDS-Fährschiff "Lisco Gloria" nördlich der deutschen Insel Fehmarn in Brand geraten und nach der Evakuierung der 236 Reisenden komplett ausgebrannt. 28 Menschen wurden seinerzeit verletzt.

ukl/DPA / DPA