Sturm- und Orkantiefs wie aktuell das Sturmtief "Elli" treten hierzulande häufig im Winter auf, wenn die Temperaturunterschiede zwischen der kalten Luft aus dem Norden und der wärmeren Luft aus dem Süden besonders groß sind.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist gerade im Winter der Jetstream stärker ausgeprägt – in diesem Starkwindband hoch oben in der Atmosphäre sind im Winterhalbjahr demnach Windgeschwindigkeiten mit bis zu 500 Kilometern pro Stunde möglich.
Winterstürme besonders in waldigen Regionen gefährlich
Bei Winterstürmen entstehen meist weniger Baumschäden als bei Unwettern im Sommer. Der Grund: Bodenfrost hält die Baumwurzeln fest. Zudem bieten die Bäume in Sommer und Herbst mit ihren Blättern eine größere Angriffsfläche für den Wind und können leichter entwurzelt werden. Nicht selten werden Menschen von umstürzenden Bäumen erschlagen.
Zu den zehn verheerendsten Naturkatastrophen in Deutschland seit 2002 hinsichtlich der versicherten Schäden zählt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vier Winterstürme – Schadenshöhe bezogen auf Bestand und Preise 2024. Den Überblick finden Sie in der Bilderstrecke.