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Hochwasserkatastrophe Merkel besucht Bad Münstereifel und verspricht schnelle, unbürokratische Hilfe für Flutopfer

Sehen Sie im Video: Merkel macht sich ein Bild der Schäden in Bad Münstereifel






Bundeskanzlerin Angela Merkel suchte bei ihrem Besuch am Dienstag in Bad Münstereifel das Gespräch. Mit Menschen, die bei der Hochwasserkatastrophe alles verloren haben und die jetzt nicht wissen, wie es weitergeht. In Bad Münstereifel in Nordrhein-Westfalen hatte die Erft mit ihren Wassermassen ein Bild der Zerstörung hinterlassen. Gleich mehrere Stadtteile hat es hart getroffen. Viele der Fachwerkhäuser in der historischen Altstadt wurden beschädigte, andere Häuser komplett zerstört und zum Teil auch weggespült. Merkel sprach von entsetzlichen Zuständen und erschreckenden Schäden. Der einzige Trost sei die Solidarität der Menschen. Die Kanzlerin dankte allen Helferinnen und Helfern und versprach schnelle Hilfen von Bund und Ländern: "Wir werden morgen im Kabinett, in Berlin, ein Programm auflegen, wo es um finanzielle Hilfe geht. Und hier geht es darum, dass auf der einen Seite unbürokratisch Soforthilfe ausgezahlt wird, gemeinsam mit dem Land, das Land wird das am Donnerstag beschließen, hat mir der Ministerpräsident gesagt. Und dann werden wir mit ihnen gemeinsam alles daran setzen, dass das Geld zu den Menschen kommt, die oft nichts mehr haben, außer das, was sie am Leibe tragen. Und die deshalb auf die Unterstützung angewiesen sind." Man werde einen langen Atem brauchen beim Wiederaufbau, sagte Merkel. Bund und Länder würden die Menschen aber nicht alleine lassen. Laschet sagte, man müsse sich stärker auf künftige Extremwetter vorbereiten. Die NRW-Regierung habe gerade das erste Klima-Anpassungsgesetz in Deutschland beschlossen. Er würde sich wünschen, dass alle Bundesländer diesem Vorbild folgen würden.
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Nach der Hochwasserkatastrophe hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag Bad Münstereifel besucht. Sie versprach bei ihrem Besuch schnelle und unbürokratische Hilfen für die Betroffenen. 

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