Zum Wochenstart wird es extrem glatt auf den Straßen. In einigen Bundesländern entfällt der Präsenzunterricht. Alle Entwicklungen zur Wetterlage lesen Sie im stern-Newsblog.
Nach dem Wetterchaos ist vor dem Wetterchaos: Während Wintersturm "Elli" Teile Deutschlands am Wochenende im Griff hatte, folgt nun Tief "Gunda" und bringt Eiseskälte und gefrierenden Regen mit.
Wetter-Warnung: Es kann spiegelglatt werden
Der Deutsche Wetterdienst hatte eine Unwetterwarnung vor Glatteis ausgegeben, die für große Teile Deutschlands gilt. An vielen Schulen fiel der Unterricht in Präsenz aus, um eine Gefährdung der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg zu vermeiden.
Der stern behält für Sie die Lage im Blick. Alle aktuellen Entwicklungen im Newsblog:
Wichtige Updates
Anna Aridzanjan

Aus der Reihe "Bitte auf keinen Fall nachmachen": Ein Fahrradfahrer ist wegen des Wetters auf die Autobahn ausgewichen – ohne Licht, nur mit Handy-Taschenlampe!
Weil sein üblicher Weg zur Arbeit wegen der Schneeglätte seiner Ansicht nach nur schwer passierbar war, ist ein 22-jähriger Radfahrer am späten Sonntagnachmittag bei Flensburg auf die A7 ausgewichen. Beleuchtung hatte er nicht an seinem Rad. Der Mann nutzte zur eigenen Ausleuchtung die Taschenlampe seines Smartphones.
Der Mann war für den fließenden Verkehr kaum wahrnehmbar. Er wurde kurz vor der Abfahrt Flensburg angehalten und zur Polizeistation Handewitt gebracht.
Weil sein üblicher Weg zur Arbeit wegen der Schneeglätte seiner Ansicht nach nur schwer passierbar war, ist ein 22-jähriger Radfahrer am späten Sonntagnachmittag bei Flensburg auf die A7 ausgewichen. Beleuchtung hatte er nicht an seinem Rad. Der Mann nutzte zur eigenen Ausleuchtung die Taschenlampe seines Smartphones.
Der Mann war für den fließenden Verkehr kaum wahrnehmbar. Er wurde kurz vor der Abfahrt Flensburg angehalten und zur Polizeistation Handewitt gebracht.
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Anna Aridzanjan

Eine gute Nachricht: Tief "Gunda", verantwortlich für die derzeit glatte und frostige Wetterlage, bleibt nicht mehr lange.
"Im weiteren Wochenverlauf bleibt es leicht wechselhaft mit gelegentlichem Regen", sagt der DWD. "Gebietsweise tritt zwar Nachtfrost auf und lokal ist Glätte nicht ganz ausgeschlossen, insgesamt herrscht aber ein mildes Temperaturniveau."
"Im weiteren Wochenverlauf bleibt es leicht wechselhaft mit gelegentlichem Regen", sagt der DWD. "Gebietsweise tritt zwar Nachtfrost auf und lokal ist Glätte nicht ganz ausgeschlossen, insgesamt herrscht aber ein mildes Temperaturniveau."
Im Verlauf der Woche wird es wärmer, teilweise steigen die Temperaturen auf zweistellige Werte. Schon am Dienstag liegen die Höchstwerte tagsüber zwischen minus 1 Grad am Oderhaff und bis 13 Grad am Oberrhein.
In der Nacht zum Mittwoch sinken die Tiefstwerte auf minus 3 Grad am Alpenrand, im Westen bleibt es im Plus bei bis zu 6 Grad. Glättegefahr sieht der DWD dann nur noch an der Oder. Am Mittwoch ist der Frost erst mal vorbei: Die Höchstwerte liegen zwischen 1 Grad an der Oder und 12 Grad am Oberrhein.
In der Nacht zum Mittwoch sinken die Tiefstwerte auf minus 3 Grad am Alpenrand, im Westen bleibt es im Plus bei bis zu 6 Grad. Glättegefahr sieht der DWD dann nur noch an der Oder. Am Mittwoch ist der Frost erst mal vorbei: Die Höchstwerte liegen zwischen 1 Grad an der Oder und 12 Grad am Oberrhein.
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Anna Aridzanjan

So sieht übrigens die aktuelle Warnungskarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aus.
Der DWD hat seine Warnungen für den Osten des Landes bis zum Dienstagmorgen verlängert: "Es besteht hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz".
Alarmstufe Rot gilt zurzeit in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Ab Montagabend geht der Schnee zunehmend in teils gefrierenden Regen über. Auf den kalten Böden kann sich dabei verbreitet Glatteis bilden und zu erheblichen Beeinträchtigungen führen. Bis Dienstagvormittag könnte sich die Lage entspannen, dies jedoch nur sehr langsam.
Der DWD hat seine Warnungen für den Osten des Landes bis zum Dienstagmorgen verlängert: "Es besteht hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz".
Alarmstufe Rot gilt zurzeit in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Ab Montagabend geht der Schnee zunehmend in teils gefrierenden Regen über. Auf den kalten Böden kann sich dabei verbreitet Glatteis bilden und zu erheblichen Beeinträchtigungen führen. Bis Dienstagvormittag könnte sich die Lage entspannen, dies jedoch nur sehr langsam.
Deutscher Wetterdienst (DWD)
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Anna Aridzanjan

Bei Eis und Schnee ist eine Regionalbahn im Osterzgebirge entgleist. Der Verkehrsverbund spricht von einer "witterungsbedingten Entgleisung":
Das passierte am Morgen am Bahnhof Glashütte. Die 25 Fahrgäste an Bord seien unverletzt geblieben, teilte die Bundespolizei mit. Die Strecke ist gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Unglücksursache.
Laut Bundespolizei sprang der Triebwagen komplett aus den Gleisen. Auch die erste Achse des zweiten Wagens sei entgleist. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschten winterliche Bedingungen mit Eis und Schnee.
Das passierte am Morgen am Bahnhof Glashütte. Die 25 Fahrgäste an Bord seien unverletzt geblieben, teilte die Bundespolizei mit. Die Strecke ist gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Unglücksursache.
Laut Bundespolizei sprang der Triebwagen komplett aus den Gleisen. Auch die erste Achse des zweiten Wagens sei entgleist. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschten winterliche Bedingungen mit Eis und Schnee.
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Wer dank Glatteis aktuell auf den Gehwegen herumrutscht, fragt sich sicher: Wer haftet eigentlich, wenn der Bürgersteig nicht gut geräumt wurde? Eine Antwort gibt es hier:
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Anna Aridzanjan

In Niedersachsen fielen bei den Regionalbahnen von Metronom und Enno am Morgen einige Züge aus, wie die Unternehmen auf ihren Internetseiten mitteilten. Die Strecken seien teilweise zu stark vereist.
Auch bei der S-Bahn Hannover läuft der Verkehr noch nicht wieder rund. So falle die Linie S3 zwischen Hannover und Hildesheim weiterhin aus. Zudem könne der Bahnhof Hannover Messe/Laatzen nicht bedient werden, hieß es.
Auch bei der S-Bahn Hannover läuft der Verkehr noch nicht wieder rund. So falle die Linie S3 zwischen Hannover und Hildesheim weiterhin aus. Zudem könne der Bahnhof Hannover Messe/Laatzen nicht bedient werden, hieß es.
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Von Flugausfällen ist nun nicht nur der Flughafen Frankfurt betroffen: Auch an den Flughäfen in München und Nürnberg wurden einige Flüge witterungsbedingt annulliert, meldet die Nachrichtenagentur DPA.
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Anna Aridzanjan

In Köln, Düsseldorf und Duisburg gab es den stärksten Regen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gegen 3.00 Uhr. Anschließend zog das Regenband weiter nach Osten. Starken Niederschlag gab es etwa in Frankfurt, Stuttgart und Hannover. Überall traf der Regen auf gefrorene Böden – eine gefährliche Mischung.
Auf einigen Autobahnen ging es im Berufsverkehr am Morgen nur noch sehr langsam voran. In Nordrhein-Westfalen waren vor allem die A4 und die A45 im Sauerland betroffen. In Hessen stockte der Verkehr unter anderem rund um Kassel. Es gab auch einige Unfälle und dadurch Staus.
Auf einigen Autobahnen ging es im Berufsverkehr am Morgen nur noch sehr langsam voran. In Nordrhein-Westfalen waren vor allem die A4 und die A45 im Sauerland betroffen. In Hessen stockte der Verkehr unter anderem rund um Kassel. Es gab auch einige Unfälle und dadurch Staus.
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Auch in Hessen, Bayern und weiteren Bundesländern wurde der reguläre Unterricht an vielen Schulen abgesagt. Vielerorts ist aber eine Notbetreuung vorgesehen, und es wird Distanzunterricht angeboten.
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Anna Aridzanjan

Wie ist die Lage bei Ihnen? Hier können Sie auf Live-Wetterkarten verfolgen, wo es richtig glatt ist:
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Anna Aridzanjan

DWD warnt vor Glatteis – Gefahr für Leib und Leben
Diese Warnung ist deutlich: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Hamburg und Schleswig-Holstein vor Glatteis durch gefrierenden Regen. Es bestehe von 13.00 Uhr an Gefahr für Leib und Leben, heißt es in der über die Warnapp Katwarn verbreiteten amtlichen Unwetterwarnung.
Der DWD rät, einen Aufenthalt im Freien und Fahrten zu vermeiden. Es könne auf allen Verkehrswegen zu Beeinträchtigungen bis zu Sperrungen oder Schließungen kommen.
Autofahrer sollten deshalb möglichst volltanken und vorsichtshalber Decken und warme Getränke an Bord haben. Die Unwetterwarnung gelte bis Mitternacht.
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Anna Aridzanjan

Schnee und Eisglätte sorgen auch in Hessen für Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr. Laut dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) kommt es aktuell im RMV-Gebiet witterungsbedingt zu Einschränkungen im Busverkehr. Es sei mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen, hieß es am Morgen. Einige Linien werden den Angaben zufolge komplett eingestellt.
Betroffen sind demnach die Gebiete Gießen, Wetterau, Main-Taunus-Kreis sowie die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Limburg-Weilburg.
Ebenfalls gibt es Probleme im Lahn-Dill-Kreis, Hochtaunuskreis sowie im Rheingau-Taunus-Kreis.
Betroffen sind demnach die Gebiete Gießen, Wetterau, Main-Taunus-Kreis sowie die Landkreise Marburg-Biedenkopf und Limburg-Weilburg.
Ebenfalls gibt es Probleme im Lahn-Dill-Kreis, Hochtaunuskreis sowie im Rheingau-Taunus-Kreis.
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Anna Aridzanjan

Tief "Gunda" sorgt für Chaos am Flughafen Frankfurt: Glatteis und Schnee führen zu Flugstreichungen und Verspätungen. Am Montagmorgen waren rund 100 von etwa 1000 geplanten Flügen annulliert, wie der Betreiber Fraport mitteilte. "Die Zahl kann im Laufe des Tages weiter steigen."
Den ganzen Tag sei mit einem angespannten Betrieb zu rechnen. Passagiere sollten deshalb ihren Flugstatus prüfen und am besten drei Stunden vor Abflug am Terminal sein.
Immerhin eine gute Nachricht: An den anderen großen deutschen Flughäfen in München, Düsseldorf oder Berlin hoben die Flüge am Morgen unterdessen weitgehend wie geplant ab.
Den ganzen Tag sei mit einem angespannten Betrieb zu rechnen. Passagiere sollten deshalb ihren Flugstatus prüfen und am besten drei Stunden vor Abflug am Terminal sein.
Immerhin eine gute Nachricht: An den anderen großen deutschen Flughäfen in München, Düsseldorf oder Berlin hoben die Flüge am Morgen unterdessen weitgehend wie geplant ab.
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Anna Aridzanjan

Eis und Schnee haben den Schulbusverkehr in einigen Regionen von Rheinland-Pfalz am Morgen gestoppt. Betroffen waren vorrangig der südliche Kreis Mainz-Bingen und der Norden des Landes. Größere Probleme seien nicht bekannt geworden.
Zentrale Abiturprüfungen waren nicht geplant, Deutsch stehe erst am Mittwoch an. In einigen Schulen standen aber die Abiklausuren in Gesellschaftskunde auf dem Plan.
In Rheinland-Pfalz entscheiden Schulen und Schulträger gemeinsam, ob Unterricht möglich ist. Es müsse aber immer eine Notbetreuung geben, wenn die Schulen von Präsenzunterricht auf digitale Angebote wechselten, sagte der Ministeriumssprecher.
Zentrale Abiturprüfungen waren nicht geplant, Deutsch stehe erst am Mittwoch an. In einigen Schulen standen aber die Abiklausuren in Gesellschaftskunde auf dem Plan.
In Rheinland-Pfalz entscheiden Schulen und Schulträger gemeinsam, ob Unterricht möglich ist. Es müsse aber immer eine Notbetreuung geben, wenn die Schulen von Präsenzunterricht auf digitale Angebote wechselten, sagte der Ministeriumssprecher.
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Anna Aridzanjan

Glatte Straßen führen in Niedersachsen und Bremen zu Schulausfall. Der reguläre Unterricht ist in beiden Bundesländern für heute abgesagt. Viele Schulen setzen aber auf Distanzunterricht: Entweder per Video-Unterricht oder mit Aufgaben, die zu Hause erledigt werden sollen. Wie genau der Unterricht organisiert ist, entscheiden die einzelnen Schulen.
Für Schülerinnen und Schüler bis zur zehnten Klasse ist eine Notbetreuung vorgesehen. Die Einrichtungen sind also nicht geschlossen.
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DPA · AFP