Zum Wochenstart gibt es extremes Glatteis in weiten Teilen Deutschlands. Mancherorts entfällt der Präsenzunterricht. Alle Entwicklungen lesen Sie im stern-Newsblog.
Nach dem Wetterchaos ist vor dem Wetterchaos: Während Wintersturm "Elli" Teile Deutschlands am Wochenende im Griff hatte, folgt nun Tief "Gunda" und bringt Eiseskälte und gefrierenden Regen mit.
Glatteis-Warnung: Gefahr für Leib und Leben
Der Deutsche Wetterdienst hatte eine Unwetterwarnung vor Glatteis ausgegeben, die für große Teile Deutschlands gilt. An vielen Schulen fiel der Unterricht in Präsenz aus, um eine Gefährdung der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg zu vermeiden.
Der stern behält für Sie die Lage im Blick. Alle aktuellen Entwicklungen im Newsblog:
Wichtige Updates
Anna Aridzanjan

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Anna Aridzanjan

Falls bei Ihnen die Mülltonne überquillt und nicht abgeholt wird: Auch daran ist womöglich der Eisregen schuld. So geschieht das etwa in der Region Hannover und im Landkreis Leer.
Eisregen und Glatteis machen dort mancherorts Mülltouren unmöglich. Bürgerinnen und Bürger sollen Abfälle bis zum nächsten regulären Abholtag auf dem Grundstück lagern. Zusatzsäcke sind kostenlos erlaubt.
Der Regen gefriert sofort auf Fahrbahnen und Fahrzeugen. Aus Sicherheitsgründen pausieren daher die Touren der Müllabfuhren, bis sich die Wetterlage entspannt. Immerhin: Die Stadt Hannover selbst ist nicht betroffen.
Eisregen und Glatteis machen dort mancherorts Mülltouren unmöglich. Bürgerinnen und Bürger sollen Abfälle bis zum nächsten regulären Abholtag auf dem Grundstück lagern. Zusatzsäcke sind kostenlos erlaubt.
Der Regen gefriert sofort auf Fahrbahnen und Fahrzeugen. Aus Sicherheitsgründen pausieren daher die Touren der Müllabfuhren, bis sich die Wetterlage entspannt. Immerhin: Die Stadt Hannover selbst ist nicht betroffen.
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Jacqueline Haddadian

Für das kommende Wochenende rechnet der ADAC mit einer entspannten Verkehrslage auf den deutschen Autobahnen. Nach Angaben des Automobilclubs vom Montag ist der Berufs- und Reiseverkehr zwischen Freitag und Sonntag verhältnismäßig gering. Größere Stauwellen seien daher nicht zu erwarten – sofern das Wetter mitspiele.
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Anna Aridzanjan

Brandenburg: Präsenzpflicht an Schulen auch für Dienstag aufgehoben
Wegen erwarteter Wetter-Extreme und einer Unwetterwarnung wegen Glätte steht es den Eltern in Brandenburg am Dienstag frei, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Die Präsenzpflicht sei für diesen Tag ausgesetzt, teilte das Brandenburger Bildungsministerium mit. Bereits am Freitag war die Präsenzpflicht wegen eines erwarteten Schneesturms aufgehoben worden.
Und auch die Brandenburger Schulen sollen nach Angaben des Ministeriums selbst entscheiden, ob etwa der reguläre Unterricht früher endet oder wie Schüler während des Aufenthaltes an den Schulen geschützt werden.
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Anna Aridzanjan

Trotz Glatteis-Warnung: Unterricht in Hamburg geht weiter
Der Präsenzunterricht an Hamburgs Schulen findet trotz der Warnung des Deutschen Wetterdiensts (DWD) vor Glatteis durch gefrierenden Regen weiter statt. Auch die Ganztagsbetreuung an den Schulen werde fortgesetzt, teilte die Schulbehörde mit.
Im Einzelfall könnten Schulen aber auch abweichende Regelungen treffen. Eine Notbetreuung bis Klasse 6 sei aber in jedem Fall sicherzustellen.
Gleichzeitig ermahnte sie Schülerinnen und Schüler, Eltern und schulische Beschäftigte nach Unterrichtsschluss vorsichtig zu sein und mehr Zeit einzuplanen. Der DWD hatte zuvor erklärt, es bestehe von 13.00 Uhr an Gefahr für Leib und Leben. Er riet, einen Aufenthalt im Freien und Fahrten zu vermeiden.
dpa
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Anna Aridzanjan

Aus der Reihe "Bitte auf keinen Fall nachmachen": Ein Fahrradfahrer ist wegen des Wetters auf die Autobahn ausgewichen – ohne Licht, nur mit Handy-Taschenlampe!
Weil sein üblicher Weg zur Arbeit wegen der Schneeglätte seiner Ansicht nach nur schwer passierbar war, ist ein 22-jähriger Radfahrer am späten Sonntagnachmittag bei Flensburg auf die A7 ausgewichen. Beleuchtung hatte er nicht an seinem Rad. Der Mann nutzte zur eigenen Ausleuchtung die Taschenlampe seines Smartphones.
Der Mann war für den fließenden Verkehr kaum wahrnehmbar. Er wurde kurz vor der Abfahrt Flensburg angehalten und zur Polizeistation Handewitt gebracht.
Weil sein üblicher Weg zur Arbeit wegen der Schneeglätte seiner Ansicht nach nur schwer passierbar war, ist ein 22-jähriger Radfahrer am späten Sonntagnachmittag bei Flensburg auf die A7 ausgewichen. Beleuchtung hatte er nicht an seinem Rad. Der Mann nutzte zur eigenen Ausleuchtung die Taschenlampe seines Smartphones.
Der Mann war für den fließenden Verkehr kaum wahrnehmbar. Er wurde kurz vor der Abfahrt Flensburg angehalten und zur Polizeistation Handewitt gebracht.
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Anna Aridzanjan

Eine gute Nachricht: Tief "Gunda", verantwortlich für die derzeit glatte und frostige Wetterlage, bleibt nicht mehr lange.
"Im weiteren Wochenverlauf bleibt es leicht wechselhaft mit gelegentlichem Regen", sagt der DWD. "Gebietsweise tritt zwar Nachtfrost auf und lokal ist Glätte nicht ganz ausgeschlossen, insgesamt herrscht aber ein mildes Temperaturniveau."
"Im weiteren Wochenverlauf bleibt es leicht wechselhaft mit gelegentlichem Regen", sagt der DWD. "Gebietsweise tritt zwar Nachtfrost auf und lokal ist Glätte nicht ganz ausgeschlossen, insgesamt herrscht aber ein mildes Temperaturniveau."
Im Verlauf der Woche wird es wärmer, teilweise steigen die Temperaturen auf zweistellige Werte. Schon am Dienstag liegen die Höchstwerte tagsüber zwischen minus 1 Grad am Oderhaff und bis 13 Grad am Oberrhein.
In der Nacht zum Mittwoch sinken die Tiefstwerte auf minus 3 Grad am Alpenrand, im Westen bleibt es im Plus bei bis zu 6 Grad. Glättegefahr sieht der DWD dann nur noch an der Oder. Am Mittwoch ist der Frost erst mal vorbei: Die Höchstwerte liegen zwischen 1 Grad an der Oder und 12 Grad am Oberrhein.
In der Nacht zum Mittwoch sinken die Tiefstwerte auf minus 3 Grad am Alpenrand, im Westen bleibt es im Plus bei bis zu 6 Grad. Glättegefahr sieht der DWD dann nur noch an der Oder. Am Mittwoch ist der Frost erst mal vorbei: Die Höchstwerte liegen zwischen 1 Grad an der Oder und 12 Grad am Oberrhein.
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Anna Aridzanjan

So sieht übrigens die aktuelle Warnungskarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aus.
Der DWD hat seine Warnungen für den Osten des Landes bis zum Dienstagmorgen verlängert: "Es besteht hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz".
Alarmstufe Rot gilt zurzeit in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Ab Montagabend geht der Schnee zunehmend in teils gefrierenden Regen über. Auf den kalten Böden kann sich dabei verbreitet Glatteis bilden und zu erheblichen Beeinträchtigungen führen. Bis Dienstagvormittag könnte sich die Lage entspannen, dies jedoch nur sehr langsam.
Der DWD hat seine Warnungen für den Osten des Landes bis zum Dienstagmorgen verlängert: "Es besteht hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz".
Alarmstufe Rot gilt zurzeit in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Hessen, Bayern und Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
Ab Montagabend geht der Schnee zunehmend in teils gefrierenden Regen über. Auf den kalten Böden kann sich dabei verbreitet Glatteis bilden und zu erheblichen Beeinträchtigungen führen. Bis Dienstagvormittag könnte sich die Lage entspannen, dies jedoch nur sehr langsam.
Deutscher Wetterdienst (DWD)
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Anna Aridzanjan

Regionalbahn in Sachsen entgleist
Bei Eis und Schnee ist eine Regionalbahn im Osterzgebirge entgleist. Der Verkehrsverbund spricht von einer "witterungsbedingten Entgleisung":
Das passierte am Morgen am Bahnhof Glashütte. Die 25 Fahrgäste an Bord seien unverletzt geblieben, teilte die Bundespolizei mit. Die Strecke ist gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Unglücksursache.
Laut Bundespolizei sprang der Triebwagen komplett aus den Gleisen. Auch die erste Achse des zweiten Wagens sei entgleist. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschten winterliche Bedingungen mit Eis und Schnee.
Das passierte am Morgen am Bahnhof Glashütte. Die 25 Fahrgäste an Bord seien unverletzt geblieben, teilte die Bundespolizei mit. Die Strecke ist gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Unglücksursache.
Laut Bundespolizei sprang der Triebwagen komplett aus den Gleisen. Auch die erste Achse des zweiten Wagens sei entgleist. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschten winterliche Bedingungen mit Eis und Schnee.
Robert Michael/dpa
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Anna Aridzanjan

Wer dank Glatteis aktuell auf den Gehwegen herumrutscht, fragt sich sicher: Wer haftet eigentlich, wenn der Bürgersteig nicht gut geräumt wurde? Eine Antwort gibt es hier:
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Anna Aridzanjan

In Niedersachsen fielen bei den Regionalbahnen von Metronom und Enno am Morgen einige Züge aus, wie die Unternehmen auf ihren Internetseiten mitteilten. Die Strecken seien teilweise zu stark vereist.
Auch bei der S-Bahn Hannover läuft der Verkehr noch nicht wieder rund. So falle die Linie S3 zwischen Hannover und Hildesheim weiterhin aus. Zudem könne der Bahnhof Hannover Messe/Laatzen nicht bedient werden, hieß es.
Auch bei der S-Bahn Hannover läuft der Verkehr noch nicht wieder rund. So falle die Linie S3 zwischen Hannover und Hildesheim weiterhin aus. Zudem könne der Bahnhof Hannover Messe/Laatzen nicht bedient werden, hieß es.
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Anna Aridzanjan

Von Flugausfällen ist nun nicht nur der Flughafen Frankfurt betroffen: Auch an den Flughäfen in München und Nürnberg wurden einige Flüge witterungsbedingt annulliert, meldet die Nachrichtenagentur DPA.
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Anna Aridzanjan

In Köln, Düsseldorf und Duisburg gab es den stärksten Regen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gegen 3.00 Uhr. Anschließend zog das Regenband weiter nach Osten. Starken Niederschlag gab es etwa in Frankfurt, Stuttgart und Hannover. Überall traf der Regen auf gefrorene Böden – eine gefährliche Mischung.
Auf einigen Autobahnen ging es im Berufsverkehr am Morgen nur noch sehr langsam voran. In Nordrhein-Westfalen waren vor allem die A4 und die A45 im Sauerland betroffen. In Hessen stockte der Verkehr unter anderem rund um Kassel. Es gab auch einige Unfälle und dadurch Staus.
Auf einigen Autobahnen ging es im Berufsverkehr am Morgen nur noch sehr langsam voran. In Nordrhein-Westfalen waren vor allem die A4 und die A45 im Sauerland betroffen. In Hessen stockte der Verkehr unter anderem rund um Kassel. Es gab auch einige Unfälle und dadurch Staus.
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Anna Aridzanjan

Auch in Hessen, Bayern und weiteren Bundesländern wurde der reguläre Unterricht an vielen Schulen abgesagt. Vielerorts ist aber eine Notbetreuung vorgesehen, und es wird Distanzunterricht angeboten.
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Anna Aridzanjan

Wie ist die Lage bei Ihnen? Hier können Sie auf Live-Wetterkarten verfolgen, wo es richtig glatt ist:
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DPA · AFP