Biber in den Städten Angenagte Bäume und Wasser im Garten: Der Biber ist zurück – und sorgt für Ärger. Eine Ehrenrettung

Drei Biber im Fluss
Kuckt mal, wer da knabbert: Der Biber breitet sich in Deutschland aus. Das freut Naturliebhaber, aber nicht immer die Nachbarn des Nagetiers
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Der Biber ist zurück, freuen sich Naturfreunde. Doch manchmal gibt es Streit mit dem neuen Nachbarn. Auf Knabbertour mit dem Wildtier-Beauftragten des Berliner Senats Derk Ehlert.

Pünktlich ist er. Um halb acht werde er sich zeigen, hat Derk Ehlert angekündigt. Jetzt zeigt das Handy 19.32 Uhr, und tatsächlich taucht im Wasser ein Fellbündel auf. Zuerst Kopf und Augen, dann die Schnauze, in der ein Stock steckt. Der Biber wolle nun wach werden, sagt Ehlert. Er habe den ganzen Tag geschlafen.

Wir stehen auf einer Brücke in Berlin, im Rücken Karpfenteich und das Schloss Charlottenburg, dessen Fassade im Abendlicht Toskana-Stimmung verbreitet. Vor ein paar Jahren stand dort irgendwo Angela Merkel und prostete Barack Obama zu dessen Abschied zu. Wir besuchen heute einen Biber.

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