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"Mathe-Magie": Darum verrät Ihre Schuhgröße Ihr Alter - rechnen Sie selbst!

"Mathe-Magie: Deine Schuhgröße verrät dein Alter!": Dieses Rechenrätsel geistert gerade durch die sozialen Medien. Wie kann das sein? Die Erklärung ist ganz einfach, man braucht nur ein bisschen Mathe - ganz ohne Magie.

Von Veronika Simon

Magisch oder Mathe? Wer die Anweisungen des Rätsels befolgt, erhält als Ergebnis eine vierstellige Zahl, die aus der Schuhgröße und dem eigenen Alter besteht. Das hat allerdings recht wenig mit Zauberei zu tun.

Magisch oder Mathe? Wer die Anweisungen des Rätsels befolgt, erhält als Ergebnis eine vierstellige Zahl, die aus der Schuhgröße und dem eigenen Alter besteht. Das hat allerdings recht wenig mit Zauberei zu tun.

Es ist verblüffend: Man nimmt seine Schuhgröße, multipliziert und addiert verschiedene Zahlen, zieht dann sein Geburtsjahr ab - und das Ergebnis ist eine vierstellige Zahl, wovon die ersten beiden Ziffern die Schuhgröße und die letzten beiden Ziffern das eigene Alter sind. Wie kann das funktionieren? Was hat die Größe der Füße mit dem Alter zu tun? Schließlich haben nicht alle Menschen eines Jahrgangs dieselbe Schuhgröße … Doch egal welche Kombination man auch nimmt, es funktioniert. In den vergangenen Tagen haben sich schon viele Facebook-User den Kopf zerbrochen.

Der Clou dieser "Mathe-Magie" besteht darin, dass es sich eigentlich um eine simple Rechnung handelt - sie ist nur kompliziert ausgedrückt. 

Die Anweisungen wirken kompliziert, eigentlich verbergen sie aber eine einfache Rechnung.

Die Anweisungen wirken kompliziert, eigentlich verbergen sie aber eine einfache Rechnung.

Nehmen wir mal an, wir hätten eine 25-jährige Person mit Schuhgröße 39. Um alles nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich, alle erforderlichen Rechenschritte zusammenzufassen, zum Beispiel so:

((5 x Schuhgröße + 50) x 20) + 1015 - Jahrgang

Wenn man nun die Klammern auflöst, erhält man

20 x 5 x Schuhgröße + 20 x 50 + 1015 - Jahrgang.

Da die Punkt-vor-Strich-Regel gilt, wird zuerst multipliziert, bevor addiert werden darf und das ergibt

100 x Schuhgröße + 1000 + 1015 - Jahrgang

= 100 x Schuhgröße + 2015 - Jahrgang

Als erstes nimmt man also die Schuhgröße mal 100. Im Fall einer Person mit Schuhgröße 39 ergibt das 3900. Die ersten beiden Ziffern der vierstelligen Zahl ergeben somit schon mal die gewünschte Größe.

Die restlichen Rechenschritte sind 1015 + 1000 = 2015, davon soll man sein Geburtsjahr abziehen. Das aktuelle Jahr minus das Geburtsjahr - dass da das eigene Alter bei heraus kommt, ist irgendwie logisch.

Wenn man das Alter und die Schuhgröße unseres Beispiels einsetzt, heißt das also:

100 x 39(Schuhgröße)  + 2015 - 1990(Jahrgang)

= 3900 + 25

= 3925

Man erhält das gewünschte Ergebnis, indem die ersten zwei Ziffern die Schuhgröße und die letzten beiden das Alter ergeben. Das funktioniert fast immer. Die einzige Ausnahme ist, wenn man in diesem Jahr noch keinen Geburtstag hatte. Alle Menschen, die ihren Ehrentag im November oder Dezember haben, macht die Mathe-Magie also ein Jahr älter.  

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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