Hintergrund Das Startfenster für die Weltraumfähre


Die Weltraumfähren haben bei Flügen zur Internationalen Raumstation (ISS) jeden Tag ein etwa fünf- bis zehnminütiges Startfenster.

Dann liegen die Flugbahnen der Station und des Shuttles so optimal, dass ein Andocken am dritten Flugtag möglich ist und das Shuttle mit seiner begrenzten Menge an Treibstoff auskommt. Das Startfenster verschiebt sich auf Grund der Umlaufbahn der ISS jeden Tag um etwa 23 Minuten nach vorn.

Die ISS umrundet die Erde alle 90 Minuten. Sie überquert dabei den Äquator immer an anderen Stellen und fliegt nur zwei Mal am Tag über den Weltraumbahnhof Cape Canaveral hinweg. Würde das Shuttle außerhalb des Startfensters starten, müsste es der schnell fliegenden Station für eine perfekte Andockposition zu lange hinterherjagen. Das würde allen Treibstoff schon vor dem Andocken aufbrauchen.

Für diese Discovery-Mission reicht das Startfenster vom 1. bis zum 19. Juli, teilte der Shuttle-Programm-Manager Wayne Hale mit. Die Nasa will maximal vier Startversuche in fünf Tagen ab dem 1. Juli unternehmen.


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