HOME

"Discovery"-Mission: Countdown gegen das Wetter

Fünf Jahre hat er auf diesen Tag gewartet und nun könnte ihm das Wetter doch noch einen Strich durch die Rechnung machen: Der deutsche Astronaut Thomas Reiter bangt um den für Samstag geplanten Start der US-Raumfähre "Discovery".

Wegen möglicher Gewitterfronten und tief hängender Wolkendecken bestehe derzeit nur eine Chance von 40 Prozent für den Start, teilte die Nasa am Donnerstag in Cape Canaveral mit. Nach bisherigen Plänen soll die "Discovery" am Samstag um 21.49 MESZ vom Nasa-Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Florida abheben.

Die Raumfahrtbehörde werde maximal vier Startversuche in fünf Tagen ab Samstag unternehmen. Das Startfenster reicht vom 1. bis zum 19. Juli.

Für die Besatzung der "Discovery" begann am Mittwoch um 17.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) der offizielle Countdown. Der Start des Spaceshuttles mit der siebenköpfigen Crew ist für Samstag 21.49 Uhr MESZ auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida geplant, teilte die Nasa mit. Zu den knapp dreitätigen Vorbereitungen gehört unter anderem das Betanken des 47 Meter hohen Außentanks mit rund zwei Millionen Liter flüssigem Sauer- und Wasserstoff.

"Discovery" sei in einem exzellenten Zustand

Im Gegensatz zum Wetter sind sowohl der Spaceshuttle als auch die siebenköpfige Crew nach den Worten von Testdirektor Jeff Spaulding startbereit. Die "Discovery" sei in einem exzellenten Zustand. In den vergangenen beiden Jahren sei unermüdlich daran gearbeitet worden, den Flug für die Crew so sicher wie möglich zu machen. Nach Angaben der Nasa ist die Raumstation auch auf den Fall vorbereitet, dass die US-Astronauten wegen einer Beschädigung ihrer Raumfähre nicht planmäßig zur Erde zurückkommen können, sondern länger an Bord bleiben müssen.

Zuvor hatten sich sowohl der Nasa-Chefingenieur als auch der Sicherheitsbeauftragte dafür aus ausgesprochen, den Start wegen der technischen Probleme mit dem Isolierschaum am Außentank zu verschieben. Dagegen hält die Nasa-Spitze das Problem von sich lösenden Schaumstoffteilen für ein vertretbares Risiko. Solch ein beim Start abfallendes Schaumstück hatte am 1. Februar 2003 zur tödlichen Tragödie der Raumfähre "Columbia" geführt.

Früh aufstehen und dann ab ins All

Am Starttag müssen sie sieben Raumfahrer, darunter zwei Frauen, zeitig aus den Betten. Sie werden um 5.15 Uhr Ortszeit (11.15 MESZ) geweckt. Nach dem Frühstück um 10.10 Uhr und dem obligatorischen Gruppenfoto zieht die Crew knapp vier Stunden vor dem Start die Raumanzüge an.

Der deutsche Astronaut Thomas Reiter wird am 13. Juli nicht mit der "Discovery" zurückkehren, sondern zu einem Langzeitaufenthalt an Bord der ISS bleiben. Damit wird es erstmals seit dem "Columbia"- Unglück vor drei Jahren wieder eine dreiköpfige Besatzung geben.

Die "Discovery" ist mit bislang 31 Flügen mehr als jede andere Raumfähre ins All geflogen. Der Einsatz ist für zwölf Tage geplant. Die "Discovery" wird dringend benötigte Ausrüstungsteile sowie Wasser, Essen und Kleidung zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Die Besatzung soll dringende Reparaturarbeiten an der ISS ausführen und neue technische Mittel für die Reparatur ihrer Fähre im Weltall testen. Die Landung im Kennedy Space Center ist für den 13. Juli um 10.45 Uhr Ortszeit (16.45 MESZ) vorgesehen. Der Deutsche Thomas Reiter wird nicht zur Erde zurückkehren, sondern zu einem Langzeitaufenthalt in der ISS bleiben.

Mit der "Discovery" wird zum 115. Mal ein Spaceshuttle starten. Es ist zugleich der 18 Flug einer US-Raumfähre zur ISS. Die "Discovery" wird Ausrüstungsteile sowie Nahrung, Wasser und Kleidung zur Internationalen Raumstation fliegen. Dort haben Kommandant Pawel Winogradow und Bordingenieur Jeff Williams nach Angaben der Nasa mit den Vorbereitungen des Andockmanövers begonnen.

Infografik: Der Space Shuttle

Sie haben Flash deaktiviert oder nicht installiert. Oder Sie benutzen ein iOS-Gerät.
AP/DPA / AP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(