HOME

Lauschangriff: USA schicken weltgrößten Satelliten ins All

Die USA frischen ihre veraltete Technik für Lauschangriffe aus dem All auf. Die größte und stärkste Rakete, die Amerika besitzt, hat den jüngsten US-Spionagesatelliten in den Weltraum gebracht. Sein Auftrag ist streng geheim. Weitere High-Tech-Wanzen sollen folgen.

Die USA verstärken mit einer gigantischen Abhörwanze im All die Schlagkraft ihrer Geheimdienste: An Bord einer Delta-4-Rakete hob der US-Spionagesatellit "NROL-32" von Cape Canaveral in Florida ab - nach Abgaben des verantwortlichen National Reconnaissance Office (NRO) der größte Satellit der Welt. Sein Auftrag ist streng geheim, doch dürfte es sich um massive Abhörmissionen auf einer geostationären Umlaufbahn in rund 36.000 Kilometern Höhe handeln.

"Der Satellit besteht wahrscheinlich aus empfindlichen Funkempfängern und einer Antenne, deren Durchmesser auf bis zu 100 Meter geschätzt wird", sagte Raumfahrt-Experte Ted Molczan dem Online-Fachmagazin "space.com". Mitte September hatte NRO-Direktor Bruce Carlson in einer Rede erklärt, die Delta-4-Heavy-Rakete werde "mit dem größten Satelliten der Welt" starten. Die 72 Meter hohe Rakete ist der größte und stärkste Typ für unbemannte Weltraum-Missionen, der derzeit in den USA zur Verfügung steht. Zum Vergleich: Als der bislang größte kommerzielle Satellit gilt "TerreStar1", der im Sommer 2009 mit einer Ariane-Rakete gestartet wurde. Er wiegt sieben Tonnen und verfügt über eine 18-Meter-Antenne.

"Stets wachsam"

Selber beschreibt das NRO - zuständig für Bau und Betrieb der US-Spionagesatelliten und zugleich eine der größten der über ein Dutzend Geheimdienstbehörden - seinen Auftrag so: "Stets wachsam, liefern die Augen und Ohren des NRO Amerikas Politikern, Geheimdienstanalytikern und Heimatschutz-Spezialisten die entscheidenden Informationen, damit Amerika sicher und frei bleibt."

Die Behörde ist in jüngster Zeit ungewöhnlich rege: Den Angaben zufolge ist es schon das zweite Mal in zwei Monaten, dass das NRO, einen Trabanten in den Orbit schießt. Am 20. September schickte sie bereits ihren Aufklärungssatelliten "NROL-41" auf die Reise. Mit Blick auf die Aktivität bei den Satelliten-Missionen seiner Behörde sprach Carlson von der "entschlossensten Reihe von Starts, die das National Reconnaissance Office in 20 Jahren erlebt hat".

Weitere Starts von High-Tech-Wanzen geplant

In der Tat: Bis Ende März schießt die Geheimdienstbehörde laut "space.com" noch mindestens drei weitere ihrer High-Tech-Wanzen ins All, entweder von Cape Canaveral oder vom kalifornischen Luftwaffenstützpunkt Vandenberg. Von dort startete im September auch "NROL-41", der Radaraufnahmen besorgen soll.

Laut Carlson ist die Serie von Starts "sehr wichtig", weil dadurch "rapide alternde" Trabanten ersetzt werden. "Wir haben die meisten unserer Satelliten für eine Lebensdauer von drei, fünf oder acht Jahren gekauft, und wir habe sie zehn, zwölf oder sogar bis zu zwanzig Jahre im All", erläutert er. Vieles an Technik sei noch für die Zeit des Kalten Krieges ausgelegt, aber man sammelt damit weiterhin täglich taktische Geheimdienstinformationen. "Und wir machen das mit Ausrüstung, die 15, 18 oder 20 Jahre alt ist." Mit dem Austausch der altersschwachen Technik im All dürfte für US-Geheimdienste und Pentagon nun eine neue Abhör-Ära beginnen.

Frank Brandmaier/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(