US-Demokraten kritisieren Kosten des Irankrieges. Neue Bombardierungen in Teheran schüren Sorgen vor Chaos Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Liveblog.
Wichtige Updates
Matthias Urbach
Hier die aktuell wichtigsten Meldungen:
- Der Iran greift Israel und die Golfstaaten erneut mit Raketen und Drohnen an.
- Zum ersten Mal seit Kriegsbeginn ist Sprit im Tagesvergleich wieder billiger geworden.
- Mehr als 11 Milliarden Dollar kosteten die USA allein die ersten sechs Tage des Krieges. Die US-Demokraten kritisierten bereits die Kosten.
- Irans Polizeichef erklärt, jeder Demonstrant im Iran werde als Feind gesehen: „Unsere Männer haben den Finger am Abzug“.
- Israel verlegt Truppen vom Gazastreifen an die Grenze zum Libanon – die Angst vor einer Bodenoffensive wächst.
- Die Bundesregierung und die USA wollen Ölreserven freigeben.
- Wirtschaftsministerin Reiche kündigt an, Tankstellen sollen künftig nur noch einmal am Tag den Spritpreis erhöhen dürfen
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Yannik Schüller
Dutzende Kinder starben beim Raketenangriff auf eine Mädchenschule im Iran. Laut Medienberichten zeigen erste Untersuchungen, dass das US-Militär dafür verantwortlich ist:
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Yannik Schüller
Irans Parlamentspräsident warnt die USA und Israel vor einem Angriff auf Inseln im Persischen Golf.
„Jede Aggression gegen den Boden der iranischen Inseln wird alle Zurückhaltung zunichtemachen", schreibt Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. „Wir werden jede Zurückhaltung aufgeben und den Persischen Golf mit dem Blut der Invasoren tränken!, fügt der frühere General hinzu. „Das Blut der amerikanischen Soldaten liegt in (US-Präsident Donald) Trumps persönlicher Verantwortung."
„Jede Aggression gegen den Boden der iranischen Inseln wird alle Zurückhaltung zunichtemachen", schreibt Mohammed Bagher Ghalibaf auf X. „Wir werden jede Zurückhaltung aufgeben und den Persischen Golf mit dem Blut der Invasoren tränken!, fügt der frühere General hinzu. „Das Blut der amerikanischen Soldaten liegt in (US-Präsident Donald) Trumps persönlicher Verantwortung."
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Yannik Schüller
In Teheran harren viele Bewohner angesichts der israelischen Luftangriffe und Berichten über eine unsichere Lage in ihren Wohnungen aus.
Mehrere Bewohner der Millionenmetropole berichten davon, inzwischen so wenig möglich das Haus zu verlassen. Auf den Hauptverkehrsachsen kontrollieren den Angaben nach unterdessen Sicherheitskräfte in kurzen Abständen Fahrzeuge und durchsuchen dabei auch die Handys der Insassen.
Mehrere Bewohner der Millionenmetropole berichten davon, inzwischen so wenig möglich das Haus zu verlassen. Auf den Hauptverkehrsachsen kontrollieren den Angaben nach unterdessen Sicherheitskräfte in kurzen Abständen Fahrzeuge und durchsuchen dabei auch die Handys der Insassen.
Eine Plakatwand in Teheran zeigt den verstorbenen iranischen Obersten Führer Ajatollah Ali Chamene, wie er die Flagge an seinen Sohn und Nachfolger Ayatollah Mojtaba Chamenei weitergibt. Vahid Salemi/AP/DPA
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Yannik Schüller
Die iranischen Revolutionsgarden reklamieren einen Angriff auf einen Öltanker im Persischen Golf für sich.
In den frühen Morgenstunden sei das Schiff „Safesea Vishnu" unter der Flagge der Marshallinseln getroffen worden, berichtet Irans staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Angriff auf den Öltanker sei erfolgt „nachdem er den Warnungen und Aufforderungen der Marine der Revolutionsgarden nicht nachgekommen" sei. Das Schiff befindet sich nach iranischer Darstellung in US-Besitz.
In den frühen Morgenstunden sei das Schiff „Safesea Vishnu" unter der Flagge der Marshallinseln getroffen worden, berichtet Irans staatliche Nachrichtenagentur Irna. Der Angriff auf den Öltanker sei erfolgt „nachdem er den Warnungen und Aufforderungen der Marine der Revolutionsgarden nicht nachgekommen" sei. Das Schiff befindet sich nach iranischer Darstellung in US-Besitz.
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Yannik Schüller
Der internationale Flughafen in Kuwait ist nach Behördenangaben erneut mit Drohnen angegriffen worden.
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Yannik Schüller
Sprit erstmals seit Kriegsbeginn im Tagesvergleich billiger
Zum ersten Mal seit Kriegsbeginn ist Sprit im Tagesvergleich wieder billiger geworden. Superbenzin der Sorte E10 und Diesel waren im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Mittwochs um 3,4 beziehungsweise 5,4 Cent billiger als am Dienstag, wie der ADAC mitteilt.
Mit 2,011 Euro pro Liter war E10 allerdings immer noch gut 23 Cent teurer als am Tag vor Kriegsausbruch. Bei Diesel waren es mit 2,134 Euro pro Liter am Mittwoch sogar knapp 39 Cent mehr als vor Beginn der Angriffe.
Ein zentraler Treiber des Preisanstiegs der letzten Zeit sind die Rohölpreise, die in den vergangenen eineinhalb Wochen kräftig zugelegt haben. Hintergrund ist, dass der Krieg die Straße von Hormus betrifft, durch die große Mengen an Rohöl aber auch Flüssiggas transportiert werden.
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Phil Göbel
Im Norden des Irak ist nach Angaben aus Rom ein italienischer Militärstützpunkt angegriffen worden. Er verurteile die Attacke in Erbil auf das Schärfste, schrieb der italienische Außenminister Antonio Tajani im Onlinedienst X. Bei dem Angriff sei niemand verletzt worden.
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Yannik Schüller
Neue Bombardierungen der israelischen Luftwaffe in Teheran haben Sorgen vor Chaos ausgelöst.
Gestern am späten Abend kam es zu einer der heftigsten Angriffswellen des Krieges, wie Bewohner der Millionenmetropole berichten. Dabei wurden den Angaben nach erstmals auch Ziele auf offener Straße in der dicht besiedelten Großstadt bombardiert. Mehrere Kontrollposten der iranischen Sicherheitskräfte sollen angegriffen worden sein.
Gestern am späten Abend kam es zu einer der heftigsten Angriffswellen des Krieges, wie Bewohner der Millionenmetropole berichten. Dabei wurden den Angaben nach erstmals auch Ziele auf offener Straße in der dicht besiedelten Großstadt bombardiert. Mehrere Kontrollposten der iranischen Sicherheitskräfte sollen angegriffen worden sein.
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Yannik Schüller
Seit Beginn des Kriegs sind die Spritpreise in die Höhe geklettert. Ein Modell aus Österreich soll nun gegensteuern. Wird das klappen? Und warum ist es hier überhaupt so teuer?
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Yannik Schüller
Die israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge erneut Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen.
Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden im Zentrum von Beirut mindestens sieben Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Der Angriff habe den Strandabschnitt Ramlet al-Baida getroffen, an dem Vertriebene im Freien ihr Schlaflager eingerichtet hätten, erklärt das Ministerium in Beirut.
Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge wurden im Zentrum von Beirut mindestens sieben Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Der Angriff habe den Strandabschnitt Ramlet al-Baida getroffen, an dem Vertriebene im Freien ihr Schlaflager eingerichtet hätten, erklärt das Ministerium in Beirut.
Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden gemeinsame Angriffe mit der Hisbollah auf Ziele in Israel bekannt gegeben.
Quelle: Bilal Hussein/AP/DPA
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Yannik Schüller
Bei einem Angriff im Nordirak sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen mindestens zwei irakische Kämpfer getötet worden.
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Yannik Schüller
Der Wirtschaft im Nahen Osten entgehen wegen eines Einbruchs der Reisetätigkeit Schätzung eines Branchenverbands aktuell Einnahmen von rund 600 Millionen US-Dollar (520 Millionen Euro) pro Tag.
Durch die für den internationalen Flugverkehr bedeutenden Flughäfen in Dubai, Abu Dhabi, Doha und Bahrain kämen normalerweise rund 526.000 Passagiere täglich, erklärt der in London ansässige Welttourismusverbands (WTTC). Jegliche Unterbrechung der Reisetätigkeiten führe schnell zu bedeutenden wirtschaftlichen Folgen für die Tourismusbranche und für Unternehmen, die vor Ort auf die Ausgaben Reisender zählen.
Durch die für den internationalen Flugverkehr bedeutenden Flughäfen in Dubai, Abu Dhabi, Doha und Bahrain kämen normalerweise rund 526.000 Passagiere täglich, erklärt der in London ansässige Welttourismusverbands (WTTC). Jegliche Unterbrechung der Reisetätigkeiten führe schnell zu bedeutenden wirtschaftlichen Folgen für die Tourismusbranche und für Unternehmen, die vor Ort auf die Ausgaben Reisender zählen.
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Yannik Schüller
Die Führung im Iran ist weiter stabil. Das zeigen US-Geheimdienstberichte, wie drei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters erklären.
Eine "Vielzahl" von Berichten komme übereinstimmend zu dem Schluss, dass das Regime nicht in Gefahr sei und die Kontrolle über die Bevölkerung behalte, sagt demnach eine der Quellen. Der jüngste Bericht sei vor wenigen Tagen fertiggestellt worden.
Eine "Vielzahl" von Berichten komme übereinstimmend zu dem Schluss, dass das Regime nicht in Gefahr sei und die Kontrolle über die Bevölkerung behalte, sagt demnach eine der Quellen. Der jüngste Bericht sei vor wenigen Tagen fertiggestellt worden.
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Yannik Schüller
Bei einem Angriff auf zwei Öltanker im Persischen Golf ist nach Angaben der irakischen Regierung mindestens ein Mensch ums Leben gekommen.
Die Attacke in irakischen Hoheitsgewässern stelle eine Verletzung der Souveränität des Landes dar, zitiert staatliche Nachrichtenagentur INA einen Militärsprecher. Sechs Schiffe wurden demnach entsandt, um der Besatzung der beiden Tanker zu helfen. 38 Crew-Mitglieder seien geborgen worden, darunter ein Toter, sagt der Militärsprecher weiter.
Die Attacke in irakischen Hoheitsgewässern stelle eine Verletzung der Souveränität des Landes dar, zitiert staatliche Nachrichtenagentur INA einen Militärsprecher. Sechs Schiffe wurden demnach entsandt, um der Besatzung der beiden Tanker zu helfen. 38 Crew-Mitglieder seien geborgen worden, darunter ein Toter, sagt der Militärsprecher weiter.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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