Raumfähre "Discovery" Reiter an Bord


Vor neun Monaten hat die pannenbehaftete Raumfähre "Discovery" die Welt in Atem gehalten. Erstmals wurde ein Shuttle im Weltall repariert. Nun soll sie wieder fliegen - mit an Bord: ein Deutscher.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa fasst für Mai wieder einen Start des Shuttles "Discovery" ins Auge. Die Nasa lud am Dienstag Journalisten zu einem möglichen Start im Zeitraum zwischen dem 3. und 22. Mai nach Cape Canaveral (Florida) ein. Zur Besatzung der "Discovery" gehören zwei Frauen und vier Männer, darunter auch der Deutsche Thomas Reiter.

Der Flug der Raumfähre vom 26. Juli bis 9. August vergangenen Jahres wurde von zahlreichen Pannen begleitet. Nachdem beim Start große Schaumstoffstücke vom Außentank abgebrochen waren, ließ die Nasa ihre Shuttle-Flotte aus Sicherheitsgründen am Boden. Damit wurde der Flug Reiters um Monate verschoben.

Der Astronaut der Europäischen Raumfahrtagentur Esa wird nicht mit der "Discovery" zurückfliegen, sondern an Bord der Internationalen Raumstation ISS bleiben. Damit werden zum ersten Mal seit Mai 2003 wieder drei Astronauten in der Raumstation arbeiten.

DPA


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