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Melamin-Bonbons: Süße Gefahr aus China

China ist weit weg, und doch haben es melamin-verseuchte Bonbons bis nach Deutschland geschafft. Das Verbraucherschutzministerium hat jetzt vor dem Verzehr der Süßigkeiten gewarnt, Verbraucherschützern ist das nicht genug.

von Anika Jurkuhn

Reissäcke stapeln sich neben thailändischen Fertiggerichten, Litschi-Konserven neben Kokosmilch-Dosen. Zwei junge Frauen besorgen Zutaten für den gemeinsamen Sushi-Abend. In dem Hamburger Asia-Markt gibt's alles zu kaufen, was für eine asiatische Küche nötig ist. Die mit Melamin verseuchten, importierten Bonbons der Marke "White Rabbit" gibt's hier zwar nicht, dafür aber allerlei Produkte, die laut Zutatenliste Milchpulver oder Milchpuder enthalten. Gefüllte Waffeln etwa, Kekse oder Instantgetränkepulver. Importeur dieses Pulvers: die niederländische Firma Liroy B.V. Sie hat auch die verseuchten White-Rabbit-Bonbons vertrieben. "Unsere Produkte sind alle völlig in Ordnung", sagt die Verkäuferin. "Und außerdem ist es Sache der Importeure, das zu kontrollieren."

Misstrauen ist angebracht. Seitdem melamin-verseuchte Bonbons in einem Asia-Laden in Stuttgart aufgetaucht sind, ist klar: Der Milchpulverskandal betrifft nicht nur chinesische Babynahrung, sondern auch deutsche Verbraucher. Am Donnerstag hat auch das Verbraucherschutzministerium Horst Seehofers (CSU) vor möglichen Gesundheitsgefahren, vor allem für Kinder, gewarnt. "Bei einem hohen Verzehr dieser Bonbons über einen längeren Zeitraum ist eine Schädigung der Gesundheit nicht ausgeschlossen", sagte Verbraucherstaatssekretär Gert Lindemann in Berlin. Die Bonbons enthielten ein Vielfaches der zulässigen Menge der Chemikalie Melamin.

Import von Milchpulver seit 2002 verboten

Die Warnungen beziehen sich jedoch nur auf die "White Rabbit"-Bonbons und auf sogenannte Koala-Kekse aus China, die laut Lindemann weit weniger von der giftigen Chemikalie enthalten. Bundesweit haben die Behörden inzwischen verdächtige Packungen mit Bonbons und Schokoladen aus dem Verkehr gezogen. Doch wie verhält es sich mit anderen Produkten, die aus China stammen und Milchpulver enthalten? Der Import von Milch oder Milchprodukten aus China ist schon seit 2002 generell verboten. Kein Importstopp besteht aber für Produkte, in denen Milchpulver verarbeitet wurde und sein Anteil weniger als 15 Prozent beträgt.

Am 30. September nun ist ein Importverbot für Produkte aus China verordnet worden, die Milchpulver enthalten und für Kleinkinder gedacht sind. Verbraucherschützern geht das nicht weit genug: "Das ist ein erster Schritt, doch auch andere Produkte aus China, die Milchpulver enthalten, sollten mit einem Importverbot belegt werden", sagt Cornelia Ziehm von der Verbraucherorganisation Foodwatch. Der baden-württembergische Verbraucherminister Peter Hauk (CDU) warnte generell vor dem Verzehr von Lebensmitteln aus China.

Nötig wären nach Ansicht der Foodwatch-Vertreterin verschärfte Kontrollen der Händler. Bislang werden lediglich deren Zertifikate überprüft. "Diese Scheine werden jedoch immer wieder gefälscht", sagt Ziehm. "Es ist wichtig, dass auch die Ware selbst untersucht wird." Nach den Funden in Stuttgart werden Asia-Läden kontrolliert. Dabei verkaufen auch normale Supermärkte die Produkte. Eigentlich müssten alle Produkte, die aus China stammen und Milchpulver enthalten, systematisch untersucht werden, sagt Cornelia Ziehm. Denn je mehr kontrolliert werde, desto mehr werde sich auch finden.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(