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Fragen und Antworten: Kindstötungen in Deutschland

Die Nachrichten sind schockierend: Gleich mehrere Fälle getöteter Kinder sind jetzt wieder bekannt geworden. Häufen sich die Kindstötungen in Deutschland? Was können Behörden überhaut tun, um solche Tragödien zu verhindern? stern.de beantwortet die wichtigsten Fragen

Die Schreckensmeldungen folgten aufeinander: Drei verweste Babyleichen in Plauen, fünf tote Jungen in Darry. In beiden Fällen wurden die Kinder offenbar von ihrer eigenen Muttern getötet. Es scheint, als würden immer mehr Kinder Opfer häuslicher Gewalt. Doch stimmt das auch tatsächlich? stern.de beantwortet diese und andere Fragen zum Thema Kindstötung in Deutschland.

Ist die Zahl der Kindstötungen in Deutschland gestiegen?

Nein. "Insgesamt ist die innerfamiliäre Gewalt zurückgegangen. Aber die öffentliche Sensibilität ist angestiegen", sagte Kriminologe Christian Pfeiffer gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Er leitet ein Projekt, in dem untersucht wird, warum junge Eltern und vor allem junge Mütter überhaupt die eigenen Kinder umbringen oder unversorgt lassen, so dass sie sterben. Rund 100 Kinder unter sechs Jahren sterben pro Jahr durch Tötung oder Vernachlässigung der Eltern. Pro 100.000 Kinder in der Altersgruppe ist das kein Anstieg, wie Pfeiffer betont.

Gibt es in Ostdeutschland mehr Fälle?

Für Kinder unter sechs Jahren, die in den neuen Bundesländern leben, ist das Risiko, von ihren eigenen Eltern getötet zu werden, doppelt so hoch wie in Westdeutschland. Das sagt Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachen. Seiner Ansicht nach kommen in Ostdeutschland vor allem zwei wichtige Risikofaktoren zusammen: Durch die hohe Arbeitslosigkeit sei die soziale Not deutlich größer als im Westen. Außerdem lebten viele Menschen isoliert. Soziale Netzwerke würden zerstört, weil immer mehr Leute aus den neuen Bundesländern wegziehen. Etliche Wohnungen stehen leer - viele überforderte Eltern dürften es dadurch schwer haben, Rat und Hilfe bei Familienmitgliedern, Freunden oder Nachbarn zu finden. "Da breitet sich Depression aus", sagt Pfeiffer. Das soziale Kapital in Deutschland sei ungleich verteilt.

Was können Jugendämter eigentlich tun?

Fast jedes Mal, wenn die Medien über Kinder berichten, die von ihren Eltern misshandelt oder gar getötet wurden, geraten schnell die Jugendämter in die Kritik. Dabei haben die Behörden nicht immer in die Möglichkeit, solche grausamen Taten zu verhindern. "Wenn dem Jugendamt keine Informationen darüber vorliegen, dass das Wohl eines Kindes in seiner Familie gefährdet ist, kann es nicht handeln", sagt Sabine Herzig vom Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung (IzKK). Hinweise von anderen seien unerlässlich.

Sobald es einen solchen Hinweis gibt, haben die Mitarbeiter des Amts jedoch die Pflicht, diesen umgehend zu prüfen. Dafür können sie beispielsweise Hausbesuche machen oder Familien zum Gespräch einladen. Reicht das nicht aus, beleuchten sie auch das weitere Umfeld, fragen also etwa an Schulen oder bei Nachbarn nach.

Alle Indizien und mögliche Maßnahmen diskutieren die Mitarbeiter im Team. "In erster Linie geht es darum, die Familie zu unterstützen, sie kompetent zu machen, damit das Kind bei ihnen aufwachsen kann", sagt Herzig. Besteht eine akute die Gefährdung, schalten die Jugendamtmitarbeiter im Bedarfsfall das Familiengericht ein, das dann darüber entscheidet, ob ein Kind aus seiner Familie geholt werden muss. Eine akute Gefährdung, so Herzig, liege beispielsweise dann vor, wenn ein Kind stark unterernährt sei oder wenn zu befürchten sei, dass es von seinen Eltern schwer misshandelt werden könnten. In besonders dringenden Fällen, wenn die Entscheidung des Gerichts nicht abgewartet werden kann, ist das Jugendamt sogar dazu verpflichtet, das Kind sofort aus der Familie zu holen.

Um in solchen Fällen schnell handeln zu können, gibt es zum Beispiel eine sogenannte "familiäre Bereitschaftsbetreuung", in der Kinder vorübergehend unterkommen können, bevor sie später beispielsweise bei anderen Familienmitgliedern, in Pflegefamilien oder in Heimen leben.

Wo gibt es Verbesserungsbedarf?

Geht es um die Probleme von Jugendämtern, ist oft von Sparzwängen der Kommunen und dünnen Personaldecken die Rede. Tatsächlich gibt es aber auch strukturelle Probleme. "Man kann auf keinen Fall allein den Jugendämtern den schwarzen Peter zuschieben", sagt Marc Kinert, Sprecher des Bundesfamilienministeriums. Vielmehr gebe es ein Miteinander vieler Akteure. Neben Jugendämtern spielen auch die Gesundheitsämter und Geburtskliniken eine wichtige Rolle, ebenso wie Schulen oder Kindertagesstätten. Um gefährdete Kinder frühzeitig zu indentifizieren, müssen diese Institutionen gut kooperieren, sagt Sabine Herzig vom Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung (IzKK). Idealerweise würden beispielsweise schon Hebammen dem Jugendamt einen Tipp geben, wenn ihnen junge Mütter überfordert erschienen.

Was kann der Bund tun?

Kinder- und Jugendschutz ist Sache der Kommunen. Wegen der föderalen Struktur Deutschlands hat der Bund hier keinerlei Weisungsfunktion. Auch finanzielle Zuweisungen an die Jugendämter sind nicht möglich. "Der Bund kann lediglich Modellprojekte fördern", sagt Marc Kinert, Sprecher des Bundesfamilienministeriums. Ein solches Projekt ist beispielsweise das "Nationale Zentrum Frühe Hilfen", das die Kooperation zwischen den einzelnen Institutionen wie Gesundheits- und Jugendämtern verbessern soll. Auch der Ausbau der Kinderbetreuung, so Kinert, könne ein Beitrag sein, um überforderten Eltern zu helfen.

Bringen Pflichtuntersuchungen etwas?

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen spricht sich für verpflichtende Vorsorge-Untersuchungen für Kinder aus. Im Saarland werden seit dem Frühjahr 2007 alle Eltern zu Untersuchungen bei Kinderärzten eingeladen. Falls Eltern auf zwei Mahnungen nicht reagieren, kommen Mitarbeiter des Jugendamts vorbei. Der Kriminologe Christian Pfeiffer etwa ist gegen eine verpflichtende Vorsorgeuntersuchung. "Freiwilligkeit ist immer besser. Alles mit Kontrolle und Druck erreichen zu wollen, ist der falsche Weg", sagte Pfeiffer Man. könne nicht rund um die Uhr neben einer nicht motivierten Mutter sitzen und schauen, dass sie alles richtig mache. Ähnlich die Ansicht des Bundesinnenministerium und des Bundesjustizministerium: Man könne nicht hundert Prozent der Eltern verdächtigen, ihre Kinder zu vernachlässigen, um einzelne vernachlässigte Kinder zu finden, heißt es unisono aus den beiden Behörden.

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?