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Pharmakologe zum Fall Pechstein: "Unschuld nicht bewiesen"

Führende Hämatologen haben der gesperrten Eisschelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein bescheinigt, eine Anomalie sei für ihre erhöhten Blutwerte verantwortlich. "Selbst wenn dies zutrifft, entlastet das die Sportlerin nicht", sagte der renommierte Dopingexperte Fritz Sörgel im Interview mit stern.de.

Herr Professor Sörgel, renommierte Hämatologen wollen nun den Grund gefunden haben, warum die Blutwerte von Claudia Pechstein erhöht waren. Sie sind der Meinung, dass die Zwei-Jahres-Sperre aus medizinischer Sicht nicht berechtigt war. Wie sehen Sie das?
Die Länge der Sperre hätte sicher in Beziehung zur statistischen Sicherheit des Tests gesetzt werden müssen. Da bei den indirekten Beweisen immer eine letzte Unsicherheit bleibt, ist die Internationale Eislaufunion mit einer Sperre von zwei Jahren für Frau Pechstein vielleicht über das Ziel hinausgeschossen. Nun allerdings plakativ zu sagen, dass eine Sperre aus medizinischer Sicht überhaupt nicht berechtigt war, ist schlichtweg falsch und für eine wissenschaftliche Gesellschaft wie die Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie auch nicht akzeptabel. Was heute vorgestellt wurde, enthält im Grunde nichts Neues. Hier wurde für die mittlerweile fast volle Schublade produziert. Etwas, das den Fall weiterbringt, ist jedenfalls nicht herausgekommen.

Hinter den erhöhten Retikulozyten-Werten sollen genetische Ursachen stecken. Eine Sphärozytose - eine angeborene Störung im Aufbau der roten Blutzellen - soll dafür verantwortlich sein. Ist das nicht der geforderte Beweis, dass Claudia Pechstein unschuldig ist?
Aus meiner Sicht ist damit keinesfalls bewiesen, dass Frau Pechstein unschuldig ist. Auf der Pressekonferenz wurde deutlich gemacht, dass es sich um eine leichte Art der Kugelzellen-Anämie handelt. Selbst wenn dies zutrifft, entlastet das die Sportlerin nicht. Die erhöhten Retikulozyten-Werte vom 6. Februar 2009 im Blut von Frau Pechstein können dadurch nicht erklärt werden, erst recht nicht der auf 16,5 erhöhte Hämoglobinwert aus dem Jahr 2004. Ich erinnere auch noch einmal daran, dass der von Claudia Pechstein selbst bestellte Ulmer Hämatologe Hubert Schrezenmeier in seinem Gutachten der Eisläuferin eine exzellente Gesundheit bestätigt und krankheitsbedingte Veränderungen des Blutbildes ausgeschlossen hat, darunter auch die jetzt ins Feld geführte Sphärozytose. Aus medizinischer Sicht ist der Fall daher keineswegs glasklar und es ärgert mich, wenn seriöse Wissenschaftler dies behaupten. Noch dazu, da die neue Methode, mit der die Blutwerte nun untersucht wurden, noch nicht auf ihre Aussagefähigkeit hin überprüft wurde.

Unter anderem wird auch gesagt, dass jede Form von Blut-Manipulation zu 100 Prozent ausgeschlossen werden könne.
Da kann ich nur den Kopf schütteln. Es gibt viele biotechnologische Stoffe, wahrscheinlich auch viele unbekannte, die den Retikulozyten-Wert erhöhen. An unserem Institut haben wir erst vor Kurzem sogar für den längst bekannten Stoff mit der Bezeichnung G-CSF diese Wirkung belegt. Diese Substanz hat zwar nichts mit Doping zu tun, sondern wird unter anderem bei Stammzelltransplantationen oder bei Chemotherapien in der Krebsbehandlung eingesetzt, doch das Beispiel zeigt deutlich, dass wir noch zu wenig über diese komplexen Eiweiß-Stoffe und ihre Wirkung wissen, um vorschnell eine Doping-Manipulation zu 100 Prozent ausschließen zu können.

Muss die Nationale-Anti-Doping-Agentur (Nada) den Fall erneut aufrollen?
Aus meiner Sicht nicht. Dafür müsste zuerst nachgewiesen werden, dass eine leichte Sphärozytose zu diesen Retikulozyten-Werten führen kann. Ein spannender Aspekt ist, dass mittlerweile auch bei zwei weiteren deutschen Sportlerinnen erhöhte Werte gefunden wurden. Wenn wir davon ausgehen, dass ein derart hoher Retikulozyten-Wert, wie er bei Frau Pechstein nachgewiesen wurde, in der Bevölkerung laut Gutachter der Eislaufunion bei einem unter 10.000 Menschen vorkommt, in einem Team von vielleicht 25 Sportlern mittlerweile dreimal nachgewiesen wurde, macht das zumindest misstrauisch.

Die Sperre von Claudia Pechstein war ein Novum, da sie auf einem indirekten Beweis beruhte. Was versteht man darunter und wie wichtig ist dieser indirekte Beweis im Kampf gegen Doping?
Stoffe wie Anabolika, Epo, Ecstasy oder Betablocker können wir im Labor längst sehr gut nachweisen. Daher gehen auch die Dopingfälle damit zurück. In Zukunft werden Sportler, die ihre Leistung unerlaubt steigern wollen, zu biotechnologischen Substanzen greifen, die chemisch so komplex sind, dass der direkte Nachweis schwer fällt, wenn die Stoffe nicht bekannt sind. Daher bleibt in diesen Fällen nur der indirekte Nachweis über auffällige Veränderungen von Eiweißen oder Blutzellen. Die Sperre von Claudia Pechstein war in dieser Hinsicht ein Novum, da sie nur auf einem eben solchen indirekten Beweis beruhte: Im Blut wurde ein erhöhter Retikulozyten-Wert nachgewiesen, was ein Indiz für eine Manipulation am blutbildenden System oder dem Eiweißmuster im Körper sein kann.

Sind derartige indirekte Beweise wirklich tragfähig?
Sie müssen sehr gut abgesichert werden und es ist nötig, Grenzwerte festzusetzen. Wir sollten uns aber im Klaren darüber sein, dass wir einem Sportler damit leider - ähnlich wie bei einem Indizienprozess - auch einmal Unrecht tun können. Indirekte Beweise werden daher immer wieder zu Auseinandersetzungen wie jetzt im Fall Pechstein führen - und dem Versuch, im Nachhinein einen Befund zu basteln, der die Werte erklärt.

Lea Wolz
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?