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Welt-Aids-Konferenz in Melbourne: Dänische Wissenschaftler machen HI-Virus angreifbar

Bei der Welt-Aids-Konferenz haben Forscher der Universität Aarhus eine Studie präsentiert, die sich als Durchbruch im Kampf gegen HIV erweisen könnte. Ein Krebsmittel macht den HI-Virus angreifbar.

Die Konferenzteilnehmer hielten eine Schweigeminute für verstorbene Kollegen die an Bord der MH17-Maschine nach Kuala Lumpur waren

Die Konferenzteilnehmer hielten eine Schweigeminute für verstorbene Kollegen die an Bord der MH17-Maschine nach Kuala Lumpur waren

Ein Krebs-Medikament könnte zum Durchbruch in der Aidsforschung werden: Dänischen Forschern ist es damit gelungen, schlummernde HI-Viren aus ihren Zellen zu locken und sie so der Attacke durch das Immunsystem und durch Medikamente preiszugeben. Ole Søgaard von der Universität Aarhus stellte die Ergebnisse am Dienstag auf der Welt-Aids-Konferenz in Melbourne vor. Dabei blieb er vorsichtig: "Es ist ein bedeutendes Ergebnis, aber es ist nur ein Schritt auf dem Weg, eine möglichen Heilung zu finden".

"Dies dürfte einen immensen Einfluss auf die künftige Forschung haben", sagte Aids-Experte Steven Deeks von der Universität von Kalifornien. "Es ist das wichtigste Ergebnis dieser Konferenz." Alle Aids-Experten seien von der Studie elektrisiert, sagte die Co-Vorsitzende der Konferenz, Sharon Lewin: "Sie zeigt, dass das Virus aufgeweckt und zum Verlassen der Zelle gebracht werden kann."

Rausschmeißen und abtöten

Die Deutsche Aids-Hilfe wertet die Studie als "wichtigen Schritt". Es sei aber nicht das erste Mal, dass HI-Viren aus Zellen gelockt worden seien. Nun "müssen weitere Studien zeigen, ob das Medikament auch die Speicher leeren kann und für Patienten sicher ist".

Das Konzept heißt "Kick and Kill" - etwa: rausschmeißen und abtöten. Der "Kick" ist Søgaard und Kollegen in einer ersten kleinen klinischen Studie gelungen: Bei fünf von sechs Patienten brachte das Krebsmittel Romidepsin im April deutliche Ergebnisse. Die Patienten nahmen im Schnitt schon fast zehn Jahre HIV-Medikamente, das Virus war bei ihnen unterhalb der Nachweisgrenze.

Forscher bleiben skeptisch

"Wir haben eine bedeutende Freisetzung von Virus-Partikeln erreicht", sagte Søgaard. Diese und andere Patienten bekämen demnächst einen experimentellen Impfstoff, um zu sehen, ob das Immunsystem so aktiviert werden könne, das es die Viren abtöte. Søgaard ist allerdings skeptisch, dass die Reservoire im Körper, in denen sich die Viren verstecken und für eine Behandlung nicht zu erreichen sind, entscheidend reduziert wurden. "Wir wissen nicht, ob wir ein Prozent dieser Zellen, fünf oder 50 erreicht haben."

Die schlummernden Viren-Reservoire frustrieren Forscher seit langem. Selbst, wenn das Virus im Blut nicht mehr nachweisbar ist, überlebt es lange Zeit in bestimmten Zellen - wo genau, ist noch weitgehend unklar. Das sogenannte Mississippi-Baby zum Beispiel, Kind einer HIV-positiven Mutter, war nach einer 18-monatigen Behandlung fast direkt nach der Geburt 27 Monate lang virenfrei. Es galt daher als funktionell geheilt - doch vor kurzem wurden wieder Viren in seinem Blut nachgewiesen.

amt/DPA / DPA
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(