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Zeitumstellung Am 25. Oktober beginnt die Winterzeit

Am 25. Oktober wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt
Am 25. Oktober wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt
© Colourbox
Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit: Am 25. Oktober um 03.00 Uhr nachts endet die Mitteleuropäische Sommerzeit und es beginnt wieder die Mitteleuropäische Zeit, die umgangssprachlich auch Winterzeit genannt wird.

Zum Ende der Sommerzeit werden die Uhren am 25. Oktober von 03.00 Uhr auf 02.00 Uhr zurückgestellt, so dass man eine Stunde "geschenkt" bekommt. Die doppelt vorhandene Stunde von 02.00 Uhr bis 03.00 Uhr wird amtlich als 2A und 2B bezeichnet.

Am 28. März 2010 beginnt dann wieder mit dem "Überspringen" der Stunde von 02.00 Uhr bis 03.00 Uhr die Sommerzeit.

Funkuhren und automatische Zeitsysteme stellen sich nach einem Signal der Atomuhren der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig von selbst um. Andere Uhren müssen von Hand neu eingestellt werden. Die Deutsche Bahn lässt bei der Umstellung auf die Winterzeit im Allgemeinen ihre Nachtzüge in der doppelten Stunde an einem geeigneten Bahnhof entlang der Reisestrecke anhalten um sicherzustellen, dass sie ihre Ziele fahrplanmäßig erreichen. S-Bahnen machen keine Pause, sondern setzen ihre Fahrt ohne Unterbrechung fort. In den Bahnhöfen und Diensträumen, in Automaten und Steuerungssystemen müssen etwa 120.000 Uhren eine Stunde zurückgestellt werden, was meist automatisch geschieht.

Bessere Nutzung des Tageslichts

Die Zeitumstellung wird in der Regel mit einer besseren Nutzung des Tageslichts und mehr Lebensqualität begründet, weil es, an der Uhrzeit gemessen, während der Sommerzeit abends eine Stunde länger hell ist.

In der Bundesrepublik wurde die Sommerzeit 1980 eingeführt, bis 1995 endete sie Ende September, seit 1996 dauert sie wie in den anderen EU-Ländern jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober. Die Sommerzeitperiode 2010 beginnt am 28. März und endet am 31. Oktober. Sommerzeiten - beziehungsweise Winterzeiten auf der Südhalbkugel - mit jeweils unterschiedlichen Zeiträumen gibt es in mehr als 60 Ländern der Welt. Kritiker bemängeln hohe Kosten und wenig wirtschaftlichen Nutzen. Auch mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen werden in jüngster Zeit diskutiert.

AP AP

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